Warum ist Afrika so scheiße?

Was glaubt ihr, weswegen es den Menschen in Afrika, im Vergleich zum Rest der Welt, so schlecht geht

  • Nachwirkung des Kolonialismus

    Abstimmungen: 12 16,7%
  • Ausbeutung durch äußere mächtigere Staaten, Institutionen u Großkonzerne

    Abstimmungen: 17 23,6%
  • Tendenz der Völker zu autoritären, korrupten Herrschern und Warlords

    Abstimmungen: 27 37,5%
  • Mangelnde Eigeninitiative zum Aufbau funktionierender Volkswirtschaften

    Abstimmungen: 37 51,4%
  • Mangelnde Bildung, ob aus fehlendem Interesse oder fehlenden Angeboten

    Abstimmungen: 39 54,2%
  • Genetische Gründe, welche sich in Intelligenz und Verhalten zeigen

    Abstimmungen: 47 65,3%
  • Toxische, nur schwer überwindbare Kulturen oder Religionen

    Abstimmungen: 31 43,1%
  • Irgendwelche anderen Gründe

    Abstimmungen: 12 16,7%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    72

Zuschauer0815

Honiggarde
Die Frage lässt sich wahrscheinlich nicht pauschal beantworten, bei einem Kontinent aus 55 Staaten, 1.4 Mrd Bevölkerung, unterschiedlicher geografischer Gegebenheiten usw. Dennoch spricht man meistens nur von Armut, Verschmutzung, Kinderarbeit, Krieg usw. in "Afrika". Ihr wisst schon was gemeint ist. Dieses fleckchen Erde ist quasi dafür bekannt endlos am Hungertuch zu nagen.

Ich bin absolut kein Experte auf dem Gebiet und sicher fehlen in der Auswahl wichtige Punkte, aber mehr fällt mir jetzt nicht ein. Ich hoffe auf einen gehaltvollen Thread :)
 

Pascal

Ledersockenstreicher
Warum ist Afrika so scheiße?
Vermutlich ist es zu einfach, dort zumindest bis zur Geschlechtsreife zu überleben. Man muss z.B. in den meisten afrikanischen Regionen keine ausgefeilten Häuser mit Heizungen bauen, um den Winter zu überleben. Künstliches Licht ist in Regionen fern der Polarnacht wenig essentiell. Die Umstände fordern nicht unbedingt den Erfindergeist.
 

Zuschauer0815

Honiggarde
Vermutlich ist es zu einfach, dort zumindest bis zur Geschlechtsreife zu überleben. Man muss z.B. in den meisten afrikanischen Regionen keine ausgefeilten Häuser mit Heizungen bauen, um den Winter zu überleben. Künstliches Licht ist in Regionen fern der Polarnacht wenig essentiell. Die Umstände fordern nicht unbedingt den Erfindergeist.
Jeder den ich kenne hatte es noch sehr viel einfacher bis zur Geschlechtsreife zu überleben, als irgendein Afrikaner. Ich kenne auch niemanden, der je eine ausgefeilte Heizungsanlage erfunden hätte. Der ganze Kram war schon da, lange vor uns, vor unseren Eltern und teils Großeltern. Wir leben auf so hohem Niveau, aufgrund er Erfindungen unserer Vorgänger, nicht weil der jetzigen Generation im Winter so kalt ist oder weils nachts dunkel ist. Die Afrikaner müssen nichts erfinden, nachmachen würde reichen. Was hält sie davon ab?
 

Zuschauer0815

Honiggarde
Warum fühlen die weißen Trottel sich regelrecht dazu verpflichtet, denen zu helfen? Unter normalen Umständen kann die nicht mehr sehen. Das Afrika-Loch wird auch als eine Art "heiliges Land" behandelt. Was ein Zufall, daß die Negros, ähnlich wie die Juden, als "Opferrasse" gelten.
Ich raff nicht ganz, inwiefern das eine Antwort auf meine Frage sein soll.
 

MaschineNixName

Ledersockenstreicher
Ich bin davon überzeugt das Afrika zu einem großen Teil so Scheiße ist weil man den Stämmen nicht erlaubt hat ihre Kriege nach den Grenzziehungen der Kolonialzeit auszufechten, und so die natürlichen Herrschaftsgebiete der verschiedenen Stämme in verschiedensten Nationalstaaten zersplittert sind.

Zudem trägt die Geographie kaum dazu bei eine Hochkultur zuentwickeln. Flüsse sind kaum Schiffbar, es gibt viele Wasserfälle etc. Das verhindert Handel und das entstehen von Städten und Industriezentren.

Zudem haben die dort kaum Tiere die sich für Arbeitszwecke einspannen lassen oder gute Nahrungsmittelproduzenten sind.

Die letzten beiden Punkte haben über Jahrtausende bestimmt auch die Evolution der Afrikaner beeinflusst und eher positiv auf Körperliche Aspekte gewirkt anstatt auf Geistige.
 

Pascal

Ledersockenstreicher
Jeder den ich kenne hatte es noch sehr viel einfacher bis zur Geschlechtsreife zu überleben, als irgendein Afrikaner.
Das trifft für die letzten 2-3 Generationen zu. Vorher sah das für viele Menschen anders aus.

Ich kenne auch niemanden, der je eine ausgefeilte Heizungsanlage erfunden hätte. Der ganze Kram war schon da, lange vor uns, vor unseren Eltern und teils Großeltern. Wir leben auf so hohem Niveau, aufgrund er Erfindungen unserer Vorgänger, nicht weil der jetzigen Generation im Winter so kalt ist oder weils nachts dunkel ist.
Schade, dass Du keine Menschen kennst, die Innovationen machen. Dann hoffen wir mal, dass Du bis 2040 gelernt hast, Heizungsanalagen mit chinesischen Schriftzeichen zu bedienen.

Die Afrikaner müssen nichts erfinden, nachmachen würde reichen. Was hält sie davon ab?
Sie machen eine Menge nach. z.B. die Benutzung von Waffen, die nicht auf ihrem Kontinent erfunden oder hergestellt wurden.
Aber warum sollten sie Techniken kopieren, die sie vor Ort nicht (zu) brauchen (glauben)?
 

Zuschauer0815

Honiggarde
Das trifft für die letzten 2-3 Generationen zu. Vorher sah das für viele Menschen anders aus.
Gehts dir bei dem Punkt um die genetische Komponente (Europäer mussten in der Eiszeit zum überleben klüger sein als die südlichen Völker, so stieg der IQ)!!!?
Schade, dass Du keine Menschen kennst, die Innovationen machen.
Ich wette mit dir du kennst auch niemanden der "Innovationen macht" 😂 Sich die technisch neuste Heizung ins Haus zu bauen oder das neuste Smartphone zu kaufen, welches womöglich von genialen Mitarbeitern irgendeines US-Großkonzerns stammt, bedeutet nicht innovativ zu sein, sondern zu nutzen was schon da ist, was jemand kompetenteres als du geschaffen hat. Voll die innovative Meisterleistung deines Gehirns. Sind Afrikaner bestimmt zu dumm für.
Aber warum sollten sie Techniken kopieren, die sie vor Ort nicht (zu) brauchen (glauben)?
Die Afrikaner erleben ihre beschissene Situation doch am eigenen Leib. Wieso halten sie also das kopieren unserer Technik, welche sie aus ihrem Elend befreien könnte, für nicht erstrebenswert?
 
E

ExUser 1535

Guest
Korrupte Dreckspisser.

Der afrikanische Kontinent könnte die ganze Welt ernähren und trotzdem hungern da die Leute. Die Regierungen dort bevorzugen ausländische Produkte vor ihren eigenen. Da wird die eigene Viehzucht an die Wand gefahren um dann die Schlachtabfälle aus aller Welt zu importieren und an die Armen zu verfüttern.

Sicherlich ist da aber auch ne große Schippe Dummheit mitverantwortlich.
 

Schpinnenmann

Ledersockenstreicher
Meine ersten Ahnungen über einen Mangel an abstraktem Denkvermögen speisten sich aus dem, was ich über afrikanische Sprachen zu lernen begann. In einem Gespräch mit Studenten in Nigeria fragte ich, wie man in ihrer lokalen Sprache ausdrückt, dass sich eine Kokosnuss auf halber Höhe des Baumes befindet. „Das können Sie nicht ausdrücken“ erklärten sie. „Alles, was Sie ausdrücken können, ist, dass sie ‚oben‘ ist.“ „Ganz oben an der Spitze?“ „Nein, einfach nur ‚oben‘.“ In anderen Worten schien da keine Möglichkeit zu bestehen, Abstufungen auszudrücken.


Ein paar Jahre später lernte ich in Nairobi etwas Weiteres über afrikanische Sprachen, als zwei Frauen sich wegen meines Englischwörterbuchs erstaunt zeigten. „Ist Englisch nicht Ihre Muttersprache?“ fragten sie. „Doch“ sagte ich „Es ist meine einzige Sprache.“ „Aber wozu brauchen Sie dann ein Wörterbuch?“


Sie waren verwirrt darüber, dass ich ein Wörterbuch brauchte, und ich war über ihre Verwirrung verwirrt. Ich erklärte, dass man manchmal ein Wort hört und sich nicht sicher über seine Bedeutung ist und es dann eben nachschlägt. „Aber wenn Englisch Ihre Muttersprache ist,“ fragten sie „wie kann es dann englische Wörter geben, die Sie nicht kennen?“ „Was?“ sagte ich „Kein Mensch kennt alle Wörter seiner Muttersprache.“


„Doch, wir kennen alle Wörter in Kikuyu, und jeder Kikuyu tut das,“ antworteten sie. Ich war noch überraschter, aber so langsam dämmerte mir, dass ihre Sprache, da sie vollkommen mündlich ist, ausschließlich in den Köpfen von Kikuyusprechern existiert. Weil es eine Obergrenze dessen gibt, was sich das menschliche Gehirn merken kann, bleibt der Gesamtumfang der Sprache mehr oder weniger konstant. Eine Schriftsprache hingegen, die in Millionen von Seiten des geschriebenen Wortes existiert, wächst weit über die Grenzen der Kapazität hinaus, die sich irgendjemand in Gänze merken kann. Aber wenn der Umfang der Sprache begrenzt ist, folgt daraus, dass die Zahl der in ihr enthaltenen Konzepte ebenfalls begrenzt ist, und daher sowohl die Sprache als auch das Denken verarmt.


Afrikanische Sprachen waren notgedrungen in ihrem präkolonialen Kontext ausreichend. Verarmt sind sie nur im Vergleich zu westlichen Sprachen und in einem Afrika, das versucht, den Westen nachzuahmen. Während zahllose Wörterbücher zwischen europäischen und afrikanischen Sprachen gedruckt wurden, gibt es nur wenige Wörterbücher innerhalb einer einzelnen afrikanischen Sprache, und zwar genau deswegen, weil die Muttersprachler keine brauchen. Ich fand zwar ein Zulu-Zulu-Wörterbuch, aber es war ein kleinformatiges Taschenbuch mit 252 Seiten.


Meine Forschungen der Zulusprache begannen, als ich die Fakultät für Afrikanische Sprachen an der Witwatersrand Universität in Johannesburg anrief und dort mit einem Weißen sprach. Gab es den Begriff „Präzision“ in der Zulusprache schon vor dem Kontakt mit Europäern? „Oh“ sagte er, „das ist eine sehr eurozentrische Frage!“ und wollte sie schlicht und einfach nicht beantworten. Ich rief noch einmal an, sprach mit einem anderen Weißen und bekam praktisch die gleiche Antwort.


Also rief ich bei der Universität von Südafrika an, eine große sprachwissenschaftliche Universität in Pretoria und sprach dort mit einem jungen Schwarzen. Wie so oft in Afrika machte ich die Erfahrung, dass wir sofort auf den Punkt kamen. Er verstand mein Interesse an Zulu und fand meine Frage sehr interessant. Er erklärte, dass das Zuluwort für „Präzision“ „wie eine gerade Linie machen“ bedeutet. War das Teil des ursprünglichen Zulu? Nein, das war von den Verfassern des Wörterbuchs hinzugefügt worden.


Er versicherte mir jedoch, dass es sich beim Begriff „Versprechen“ nicht so verhielte. Ich war skeptisch. Was ist mit „Verpflichtung?“ Wir hatten beide dasselbe Wörterbuch (English-Zulu, Zulu-English Dictionary, herausgegeben von Witwatersrand University Press 1958). Der Eintrag in Zulu lautete „als ob man jemandem die Füße fesselt“. Er sagte, das sei nicht ursprünglich, sondern von den Herausgebern hinzugefügt worden. Aber wenn es in Zulu kein Konzept von Verpflichtung gab, wie konnte es dann das Konzept von Versprechen geben, da ein Versprechen ja die mündliche Zusicherung einer Verpflichtung ist? Ich habe angefangen, mich dafür zu interessieren, so erzählte ich ihm, weil Afrikaner oft Versprechen nicht einhalten und sich nie dafür entschuldigen – gerade so als ob dafür keine Entschuldigung notwendig wäre.


Ein Licht schien ihm aufzugehen. Ja, sagte er, das Zuluwort für Verspechen – isithembiso – ist nicht das korrekte Wort. Wenn ein Schwarzer etwas „verspricht“ meint er damit „Vielleicht mache ich es, vielleicht auch nicht.“ Aber, so sagte ich, das macht ein Versprechen ja unsinnig, der eigentliche Sinn davon ist doch, dass man sich bindet, etwas Bestimmtes zu tun. Wenn man nicht sicher ist, ob man etwas tun wird oder nicht, kann man doch etwas in der Art sagen wie „Ich will es versuchen, aber versprechen kann ich es nicht.“ Er sagte, er habe schon gehört, wie Weiße das sagen, aber es bis heute nicht verstanden. Wie es ein junger rumänischer Freund auf den Punkt brachte: Wenn ein Schwarzer etwas „verspricht“, dann heißt das „Ich werde es versuchen.“


Die Unfähigkeit, Versprechen zu halten, ist daher kein sprachliches Problem. Es ist schwer vorstellbar, dass sie nach so langer Zeit des Zusammenlebens mit Weißen die korrekte Bedeutung nicht erlernt haben sollten, und es wäre zu viel des Zufalls, dass man dasselbe Phänomen auch in Nigeria, Kenia und Papua-Neuguinea findet, wo ich auch gelebt habe. Es ist sehr viel wahrscheinlicher, dass Afrikanern allgemein das Konzept an sich fehlt und sie deshalb dem Wort nicht seine korrekte Bedeutung geben können. Das scheint auf einige Unterschiede in der intellektuellen Kapazität hinzudeuten.


Beachten Sie, dass der Zulu-Eintrag für „Verpflichtung“ ist: „als ob man jemandem die Füße fesselt.“ Eine Verpflichtung fesselt zwar, aber sie tut es moralisch, nicht physisch. Es ist ein abstraktes Konzept, und das ist der Grund, dass es kein Wort dafür in Zulu gibt. Was also taten die Herausgeber des Wörterbuchs? Sie nahmen dieses abstrakte Konzept und machten es konkret. Füße, Seil und Fesseln sind alles greifbare und sichtbare Dinge, und damit Dinge, die alle Schwarzen verstehen, während viele nicht verstehen, was eine Verpflichtung ist. Schon die Tatsache an sich, dass sie es dergestalt definieren mussten, ist ein triftiger Beweis für meinen Schluss, dass Zulu nur wenige abstrakte Konzepte hat, und ein indirekter Beweis dafür, dass bei Afrikanern ein Mangel an abstraktem Denkvermögen vorherrscht.


Abstraktes Denkvermögen


Abstrakte Dinge existieren nicht in Zeit und Raum; man kann sie typischerweise nicht anfassen oder mit anderen Sinnen wahrnehmen. Oft sind es Dinge, die gar nicht existierten. „Was würde passieren, wenn jeder seinen Müll überall hinwerfen würde?“ bezieht sich auf etwas, von dem wir hoffen, dass es nicht passiert, aber wir können dennoch darüber nachdenken.


Alles, was wir mit unseren Sinnen aufnehmen, spielt sich in der Zeit ab, und alles, was wir sehen, existiert im Raum; und doch können wir weder Zeit noch Raum mit unseren Sinnen wahrnehmen, sondern nur mit unserem Verstand. Präzision ist ebenfalls abstrakt; während wir Dinge, die mit Präzision gefertigt wurden, sehen können, kann Präzision an sich nur mit dem Verstand wahrgenommen werden.
Wie kommen wir zu abstrakten Konzepten? Reicht es aus, Dinge mit Präzision zu fertigen, um ein Konzept von Präzision zu entwickeln? Afrikaner stellen exzellente Schnitzereien her, die mit großer Präzision gefertigt sind, warum also gibt es das Konzept nicht in ihrer Sprache? Um dieses Konzept zu haben, müssen wir Dinge nicht nur mit Präzision herstellen, sondern uns dieses Phänomens auch bewusst sein und ihm dann einen Namen geben.


Wie kommen wir zum Beispiel an Konzepte wie Glauben und Zweifel? Wir alle haben Glauben, sogar Tiere haben ihn. Wenn ein Hund beim Hören der Schritte seines Herrchens mit dem Schwanz wedelt, dann glaubt er, dass sein Herrchen kommt. Aber er hat kein Konzept von Glauben, er ist sich nicht bewusst, dass er das glaubt, und hat damit kein Bewusstsein für Glauben an sich. Kurz gesagt, er ist sich seiner selbst nicht bewusst und daher auch nicht seines mentalen Zustands.


Mir scheint es schon lange so, dass Schwarze einen Mangel haben, sich ihrer selbst bewusst zu sein. Wenn ein solches Bewusstsein die Voraussetzung dafür ist, abstrakte Konzepte zu entwickeln, dann verwundert es nicht, dass es in afrikanischen Sprachen so wenige abstrakte Begriffe gibt. Ein Mangel daran, sich seiner selbst bewusst zu sein – oder ein Mangel an Innenschau – hat durchaus Vorteile. Meiner Erfahrung nach ist neurotisches Verhalten, das durch ein übertriebenes und ungesundes Bewusstsein seiner selbst charakterisiert ist, bei Schwarzen ungewöhnlich. Ich bin auch überzeugt, dass sexuelle Dysfunktionen, die ebenfalls durch ein übertriebenes Bewusstsein seiner selbst charakterisiert sind, bei Schwarzen seltener auftreten als bei Weißen.


Zeit ist ein weiteres abstraktes Konzept, mit dem Afrikaner so ihre Schwierigkeiten zu haben scheinen. Ich fing 1998 an, mir dazu Fragen zu stellen. Mehrere Afrikaner fuhren in ihrem Auto daher und parkten es direkt vor meinem, wodurch sie es blockierten. „Hey“, sagte ich „Sie können hier nicht parken.“ „Oh, wollen Sie wegfahren?“ fragten sie in einem sehr höflichen und freundlichen Ton. „Nein,“ sagte ich „aber ich will vielleicht später wegfahren. Parken Sie doch dort drüben“ – und das taten sie dann auch.


Während für mich die Möglichkeit, dass ich vielleicht später würde wegfahren wollen, offensichtlich war, schien ihr Denken nur das Hier und Jetzt zu umfassen: „Wenn Sie jetzt gleich wegfahren wollen, verstehen wir Sie, aber wenn nicht, wo ist das Problem?“ Ich hatte noch mehr solche Begegnungen, und die Schlüsselfrage schien immer zu sein: „Wollen Sie jetzt gleich wegfahren?“ Die Zukunft existiert schließlich nicht. Sie wird einmal existieren, aber jetzt existiert sie nicht. Menschen, die Schwierigkeiten damit haben, sich Dinge vorzustellen, die nicht existieren, werden genau dadurch auch Schwierigkeiten haben, sich die Zukunft vorzustellen.


Es fällt auf, dass das Zuluwort für „Zukunft“ – isikhati – dasselbe Wort ist wie das für Zeit und auch das für Raum. Realistisch gesehen bedeutet das, dass diese Konzepte wahrscheinlich im Denken der Zulus gar nicht existieren. Es fällt auch auf, dass es auch kein Wort für „Vergangenheit“ gibt – das heißt für die Zeit, die der Gegenwart vorausging. Die Vergangenheit hat mal existiert, aber existiert nicht mehr. Daher werden Menschen, die Schwierigkeiten damit haben, sich Dinge vorzustellen, die es nicht gibt, auch Schwierigkeiten haben, sich sowohl die Vergangenheit als auch die Zukunft vorzustellen.


Das hat eine offensichtliche Auswirkung auf Gefühle wie Dankbarkeit und Treue, von denen ich schon lange bemerkt habe, dass sie bei Afrikanern unüblich sind. Wir fühlen Dankbarkeit für Dinge, die in der Vergangenheit geschehen sind, bei Menschen mit wenig Sinn für Vergangenheit kommen solche Gefühle mit geringerer Wahrscheinlichkeit auf.


Warum habe ich mehr als 20 Jahre gebraucht, um all das zu bemerken? Ich denke, es liegt daran, dass unsere Vorstellungen von Zeit so tief in uns verwurzelt sind, dass wir uns gar nicht mehr bewusst sind, dass wir sie uns machen, und wir daher auch einfach nicht auf die Idee kommen, andere könnten sie sich nicht machen. Und so sehen wir es nicht, selbst wenn uns die Beweise ins Gesicht springen.


 

BrummKreisel

Gesandter Shlomos alayhi s-Salām
Ich hab einfach mal "all of the above" genommen.. Außerdem wohl auch noch die Tatsache, das mindestens der halbe Kontinent wo nicht direkt unbewohnbar, doch wenigstens nicht in der Lage ist, irgend eine nennenswerte Bevölkerung zu ernähren, was durch die "medizinische Hilfe" die jedes traurig kuckende Negerkind aus der Werbung durchimpfen und zur Geschlechtsreife mit Almosen durchzubringen sich zur Aufgabe gemacht hat, noch erheblich verschärft wurde.
 

Djonni Makrowiz

Ledersockenstreicher
Klima hauptsächlich.
An sich ist Afrika nicht mal schlecht. Aber Afrika im Vergleich zu Industriestaaten ist schlecht. Gäbe es keine industriellen Einflüsse auf Afrika, wäre es ein Kontinent, der von Jägern und Bauern bewohnt wäre. Ich weiß nicht wie weit die dominierenden Bantu Völker in Afrika vor dem europäischen Einfluss entwickelt waren. Ich nehme mal an, sie waren auf der Stufe Eisenzeit. Sie konnten Werkzeuge und Waffen aus Stahl fertigen. Und sie lebten einen Standard, der ihre Technik und Landwirtschaft hergegeben hat. Für Produktionsüberschüsse in der Landwirtschaft hat das afrikanische Klima möglicherweise auch nicht hergeben.

Die Frage müsste also lauten, warum Afrika noch immer so ist. Also, warum es da keine Industrie und Staatlichkeit gibt. Wahrscheinlich eine Kombination aus mehreren Faktoren. Klima und die schädlichen Auswirkungen von Erregern auf die Entwicklung, Korruption, Ausbeutung der Rohstoffe durch die Chinesen, Kultur. Bei der Kultur ist es vorallem die Stammesgesellschaft. Es gibt keine richtige nationale Identität. Es sind viele kleine Völker und Stämme. Jeder Nigerianer fühlt sich nur deiner Sippe verpflichtet und nicht Nigeria. Wenn das nigerianische Öl an ausländische Unternehmen verkauft wird, investiert der korrupte Politiker oder Warlord nicht in Infrastruktur oder Bildung sondern bereichert sich selbst und seinen Clan.
 

Pascal

Ledersockenstreicher
Die Afrikaner erleben ihre beschissene Situation doch am eigenen Leib. Wieso halten sie also das kopieren unserer Technik, welche sie aus ihrem Elend befreien könnte, für nicht erstrebenswert?
Es gibt kein "unsere Technik" im Zeitalter des asozialen Internationalismus. Gerade bei Technik nicht. Wenn Du ein technisches Produkt kaufst, bleibt eine andere Partei Eigentümer der Technik. Praktisch alles von Wert ist durch Patente, Linzenzen etc. geschützt. Wenn man sich darüber hinwegsetzen will, muss man in einer ausreichenden Machtposition sein, um die Eigentümer des geistigen Eigentums und ihre Netzwerke, Söldner, anhängige Staaten etc. von dem Vorhaben, sich ihr Eigentum mit Gewalt zu sichern, abzuschrecken. China kann das. Afrika nicht.
Ich wette mit dir du kennst auch niemanden der "Innovationen macht".
Keine Ahnung, in was für einer Gesellschaft Du Dich hier zu befinden glaubst.
🤷‍♀️
 

Zuschauer0815

Honiggarde
Ich bin davon überzeugt das Afrika zu einem großen Teil so Scheiße ist weil man den Stämmen nicht erlaubt hat ihre Kriege nach den Grenzziehungen der Kolonialzeit auszufechten, und so die natürlichen Herrschaftsgebiete der verschiedenen Stämme in verschiedensten Nationalstaaten zersplittert sind.
Das ist ein interessanter Punkt, der mir noch nicht in den Sinn kam. Trägt nicht zur Stabilität diesen Regionen bei. Die Konfliktparteien untereinander zu befrieden, stelle ich mir extrem schwierig vor.
Zudem trägt die Geographie kaum dazu bei eine Hochkultur zuentwickeln. Flüsse sind kaum Schiffbar, es gibt viele Wasserfälle etc. Das verhindert Handel und das entstehen von Städten und Industriezentren.
Ist Afrikas Geografie echt so beschissen, dass es diese Völker so dermaßen ausbremst? Gibt es geografisch vergleichbare Regionen der Erde, wo die Menschen besser damit zurecht kommen?
Zudem haben die dort kaum Tiere die sich für Arbeitszwecke einspannen lassen oder gute Nahrungsmittelproduzenten sind.
Gibts in Afrika keine Kühe und Hühner oder sowas?
 

Zuschauer0815

Honiggarde
Ich nehme mal an, sie waren auf der Stufe Eisenzeit. Sie konnten Werkzeuge und Waffen aus Stahl fertigen.
Schließt Entwicklungsstufe Eisenzeit die Stahlherstellung nicht aus? Egal.
Klima hauptsächlich [...] Wahrscheinlich eine Kombination aus mehreren Faktoren. Klima und die schädlichen Auswirkungen von Erregern auf die Entwicklung, Korruption, Ausbeutung der Rohstoffe durch die Chinesen, Kultur. Bei der Kultur ist es vorallem die Stammesgesellschaft. Es gibt keine richtige nationale Identität. Es sind viele kleine Völker und Stämme. Jeder Nigerianer fühlt sich nur deiner Sippe verpflichtet und nicht Nigeria. Wenn das nigerianische Öl an ausländische Unternehmen verkauft wird, investiert der korrupte Politiker oder Warlord nicht in Infrastruktur oder Bildung sondern bereichert sich selbst und seinen Clan.
Würdest du sagen, wenn rein theoretisch die Stammeskonflikte nicht wären, wodurch die Menschen der einzelnen Staaten jeweils ein richtiges Nationalgefühl entwickeln könnten, würden die korrupten Warlords mit der Zeit durch anständige Politiker ersetzt und die Ausbeutung gestoppt, wodurch der Lebensstandard steigt?

Oder ist der Faktor Klima dann immernoch ein zu großes übergeordnetes Problem und der Hunger und die Armut bleiben bestehen? Ein paar Posts über dir meinte @Legoshi "Der afrikanische Kontinent könnte die ganze Welt ernähren" Wie passen die beiden Aussagen zusammen?
 

Zuschauer0815

Honiggarde
Der afrikanische Kontinent könnte die ganze Welt ernähren und trotzdem hungern da die Leute.
Hier wurde schon mehrfach geschrieben, das Klima, die Geografie und Tierwelt in Afrika, würden eine Nahrungsmittelproduktion, welche für die einheimische Bevölkerung reicht, nicht zulassen. Was würdest du dem entgegnen?
 

Zuschauer0815

Honiggarde
Es gibt kein "unsere Technik" im Zeitalter des asozialen Internationalismus. Gerade bei Technik nicht. Wenn Du ein technisches Produkt kaufst, bleibt eine andere Partei Eigentümer der Technik. Praktisch alles von Wert ist durch Patente, Linzenzen etc. geschützt.
Wenn ich mir nen Trecker oder nen Sack Saatgut oder Dünger kaufe, gehört das Zeug doch mir, oder nicht? Oder wenn ein Afrikaner beschließt Traktorhersteller zu werden, wird der doch nicht vom chinesischen Treckerkartell erschossen. Die Erfindung des Traktors ist auch von niemandem patentiert, genau so wenig wie das Rad oder die Dampfmaschine.
Keine Ahnung, in was für einer Gesellschaft Du Dich hier zu befinden glaubst.
🤷‍♀️
Nenn mir doch mal jemanden aus deinem Bekanntenkreis, der für eine gesellschaftliche oder technische Innovation verantwortlich ist, statt nur Nutznießer solcher zu sein.
 

RedHerring91

Honiggarde
Jeder den ich kenne hatte es noch sehr viel einfacher bis zur Geschlechtsreife zu überleben, als irgendein Afrikaner. Ich kenne auch niemanden, der je eine ausgefeilte Heizungsanlage erfunden hätte. Der ganze Kram war schon da, lange vor uns, vor unseren Eltern und teils Großeltern. Wir leben auf so hohem Niveau, aufgrund er Erfindungen unserer Vorgänger, nicht weil der jetzigen Generation im Winter so kalt ist oder weils nachts dunkel ist.
im Grunde haste da nicht ganz unrecht, aber die bzw eine der Fragen ist doch warum ist der durchschnittliche IQ dort so niedrig? denn das wird ein nicht kleiner Anteil des Unterschieds sein... und das mit dem Winter ist gar nicht mal so ein schlechter Ansatz (da hat der Schattenmacher meine ich auch ein Video zu gemacht) je länger und härter ein Winter früher war desto cleverer mussten die Menschen sein um den Winter zu überleben, durch kälte und den verringerten Zugang zu Nahrung das kann durchaus einen positiven selektionsprozess zufolge gehabt haben, ich meine auch das der Schattenmacher in dem Video die Korrelation zwischen harten Winter und IQ Verteilung nach Kontinent angezigt hat und das war gar nicht mal so niedrig wenn ich mich nicht irre ... 0.7 oder so
 

RedHerring91

Honiggarde
Wenn ich mir nen Trecker oder nen Sack Saatgut oder Dünger kaufe, gehört das Zeug doch mir, oder nicht? Oder wenn ein Afrikaner beschließt Traktorhersteller zu werden, wird der doch nicht vom chinesischen Treckerkartell erschossen. Die Erfindung des Traktors ist auch von niemandem patentiert, genau so wenig wie das Rad oder die Dampfmaschine.

Nenn mir doch mal jemanden aus deinem Bekanntenkreis, der für eine gesellschaftliche oder technische Innovation verantwortlich ist, statt nur Nutznießer solcher zu sein.
ein bekannten meines Vaters hat ein Pflaster system mitentwickelt mit der man die Ziegelsteine direkt von der pallete auf die straße legen kann sparrt extrem viel zeit, die Familie ist stinkreich dadurch geworden haben natürlich ein Patent drauf
 

lucien666

Ledersockenstreicher
Wen die Frage hier wirklich interessiert dem kann ich nur das Buch "Making Sense of Race" ans Herz legen. Um es mal zusammenzufassen:
Afrikaner leben in einer warmen, unvorhersehbaren Umgebung. Sie müssen sich keine Sorgen um den Winter machen, aber ab und zu kommen Naturkatastrophen die man nicht vorhersehen kann und die ein paar Leute umbringen. Deshalb ist es für Afrikaner Sinnvoll viele Kinder zu kriegen und sich wenig um sie zu kümmern. Es sind sogenannte R-Strategen (Live Fast, die Young). In Europa in dem das Klima hart, aber vorhersehbar ist ist es Sinnvolle wenige Kinder zu kriegen, sich aber um diese zu kümmern damit sie durch den Winter kommen. Deshalb sind wir K-Strategen (live slow, die old). Da Afrikaner nicht nach Eigenschaften wie Intelligenz oder Impulskontrolle selektiert wurden haben sie nun einen geringen IQ, eine schlechte Impulskontrolle und andere Eigenschaften, die in der modernen Welt benötigt werden. Und deshalb können sie auch keine moderne Zivilization von alleine aufrecht erhalten. Vor allem die Leute im Sub-Sahara Raum, im Norden ist es schon etwas besser.
 
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