Umfrage Betriebssysteme

Welche der Betriebssysteme setzt ihr ein?

  • Windows

    Abstimmungen: 15 71,4%
  • GNU/Linux

    Abstimmungen: 8 38,1%
  • BSD

    Abstimmungen: 1 4,8%
  • macOS

    Abstimmungen: 3 14,3%
  • Android

    Abstimmungen: 9 42,9%
  • iOS

    Abstimmungen: 5 23,8%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    21

Gestapo

Wabenbauer
Willst du mir erzählen, dass du der Meinung bist, normale IT averse User könnten mit Linux umgehen? Die Masse findet sich trotz jahrelanger Erfahrung noch nicht einmal mit Windows zurecht. Und das in Standardoperationen wie z.B auf eine .exe klicken.
Es geht eben nicht um Funktionalität sondern um Benutzerfreundlichkeit. Das fängt dann auch schon bei der Suche nach der richtigen Distro an.
Nur benutzen heute die meisten Leute kaum mehr Software als ihren Browser, weil sowieso alles als "Software-as-a-Service" daherkommt, also sehe ich heutzutage umso mehr die Möglichkeit eines einfachen Wechsels, weil es ja praktisch gar nicht mehr auf die Software die Lokal laufen soll ankommt.

Bei den IT Aversen User, die du als Beispiel nimmst macht es doch noch wesentlich weniger einen Unterschied, welches Betriebssystem nun im Hintergrund läuft. Wie ich schon sagte die Benutzerfreundlichkeit diverser Desktop Umgebungen ist absolut auf einer Ebene mit Windows (KDE, Gnome, Budgie) und die eingesetzten Browser (Chrome, Firefox) unterscheiden sich nicht vom Windows Pendant.

Die Kernfrage bleibt doch warum nutzen alle Windows, die einzige Antwort darauf ist, weil es keiner anders kennengelernt hat. Klar ist das ein Henne-Ei Problem, aber aus dieser Begründung da zu bleiben ist halt Schwach.

Die allermeiste Softwarelösungen sind in erster Linie für Windowsinstallationen ausgelegt.
Wenn du allermeiste mit bekannteste gleichsetzt mag das evtl. stimmen, aber es gibt genügend Alternativen, auf die man aber nicht einmal zurückgreifen muss, dank Wine.

Möchte der User z.B jetzt eine DAW zum Musik produzieren installieren, einen Controller mit Treiber auf sein OS aufspielen und dazu noch 3-4 Plugins anbinden - so wird er sich bei jeder mir bekannten Linux Distro die Zähne ausbeißen und nach spätestens einem Tag resignieren.
Keine Ahnung wie du diese Behauptung aufstellen kannst, aber seit der Einführung von Pipewire ist es ziemlich einfach, als kommerzieller DAW würde mir direkt auch Bitwig einfallen, ziemlich einfach zu konfigurieren und zu benutzen, wohl kaum eine größere Herausforderung als Windows, oder eine Einbuße in Funktionalität.

Keiner, der kein Geek ist, liest eben gerne Dokumentationen und Anleitungen, um Software auf seinem PC zu installieren.
Wer muss das denn? Es gibt für jeden großen Paketmanager eine ganz tolle Klicki-Bunti GUI, die bei den großen Distros auch immer schon vorinstalliert ist, womit man simpel jegliche zur Verfügung stehende Pakte installieren kann und noch besser im Gegensatz zu Windows wird auch alles an einer Stelle mit einem Klick auf dem neusten Stand gehalten, eine doch deutliche Verbesserung zu Windows.
 

Dr. Pepe

Ledersockenstreicher
Macht mir die anderen Systeme mal schmackhaft.. Früher habe ich Linux/.. öhm das erste mit der "krassen grafischen Oberfläche" genutzt um im Inet zu surfen und für alles "seriöse". Windows XP, bzw. 7, um zu zocken.
Jetzt nur noch Win10 :(
Die Ambitionen der Betriebssysteme ist völlig verschieden.
  • Windows arbeitet gegen den Anwender, versucht sich dabei aber so weit zurückzuhalten, dass die Nutzer nicht abspringen. Mit der Salamitaktik können sie es aber immer weiter treiben, ein bisschen wie in der Politik.
  • Linux arbeitet für den Anwender, bekommt es aber manchmal nicht so ganz auf die Reihe.
Das finde ich elementar. Microsoft interessiert sich einen Dreck für deine Belange. Die juckt es nicht, ob das Betriebssystem dir gefällt, oder ob es dir dienlich ist. Die wollen nur, dass du es benutzt, damit sie deine Daten abgreifen und Geld mit dir verdienen können. Es ist das Facebook unter den Betriebssystemen.
Ich fühle mich bei dem Gedanken unwohl, in der Wohnung eines Verbrechers zu leben und ständig Acht geben zu müssen, dass nichts passiert, was ich nicht möchte. Noch mehr widerstrebt es mir, alles mit mir machen zu lassen, nur weil der Verbrecher eine angenehm warme Wohnung hat.

Mir ging es schon lange auf den Sack, dass Microsoft dauerns das System verschlechtert hat und ich mitziehen musste. Eine Zeit lang konnte ich das umgehen, indem ich schlicht nicht auf das neueste Windows gewechselt bin. Aber die Zeiten sind seit dem Ende von Windows 7 auch vorbei. Ich müsste einen enormen Aufwand betreiben, um Windows 10 oder 11 abzusichern und weiß nach jedem Update nicht, ob nicht doch wieder irgendwelche meiner Einstellungen rückgängig gemacht oder Patches umgangen wurden. Diesen Aufwand nutze ich lieber, um mit Linux zurechtzukommen, denn mit der Zeit sinkt der nötige Aufwand bei Linux, während er mit Windows immer weiter steigt. Nach etwas Einwarbeitung nehme ich Linux als wesentlich benutzerfreundlicher wahr, als Windows 10. Bei Linux läuft nicht immer alles rund, das kann ich wirklich nicht behaupten. Aber die Zeiten sind bei Windows schon lange vorbei, wenn man den Rechner nicht nur zum Surfen, Youtube und Office benutzt. Das wiederum kann Linux auch ohne Probleme.

Windows 10 finde ich optisch schon einfach nur unpraktisch. Fenster heben sich viel schlechter vom Hintergrund ab, als das noch bei Windows 7 der Fall war. Durch Designs war da auch nichts zu machen, weil Windows dafür schlicht nicht ausgelegt ist. Hab eine Zeit mit Windows 10 (Arbeit) und Linux (privat) parallel gearbeitet und war jeden Tag froh am Linux-Rechner zu sitzen, rein vom Optischen. Mir ist bewusst, das ist ein persönliches Ding, aber eventuell betrifft dich das ja auch.

Du wirst es oft gelesen haben, dass ein großer Vorteil von Linux sei, dass du es dir anpassen kannst, wie du möchtest. Das hielt ich anfangs für albern und dachte mir "als ob ich anfange in irgendwelchen Systemdateien irgendetwas hineinzuschreiben, viel zu aufwendig". Aber mit der Zeit gibt es doch die ein oder andere Kleinigkeit, die ich mit viel Aufwand angepasst habe. Ich bin froh, dass es geht. Wichtig dabei ist, sich das irgendwo aufzuschreiben, denn wenn man einmal weiß, wie es geht, ist es eine Kleinigkeit. Mein Linux kann aus meiner Sicht nun mehr als Windows, weil es mehr das tut, was ich möchte. Mit Linux bin ich inzwischen produktiver.

Die Paketverwaltung wird wohl am häufigsten als Vorteil angeführt. Ich halte sie für einen riesigen Nachteil und habe inzwischen viele Pakete an der Paketverwaltung vorbei installiert. Das ist aber auch kein großes Drama, wenn man sich einmal etwas zurechtgefunden hat. Auf Details will ich an der Stelle nicht eingehen, denn die Diskussion artet hier sicher nur aus und ist an der Stelle nicht so relevant.

Je nachdem, was du brauchst, führt aber kein Weg an einem zusätzlichen Windows vorbei. Viele Windows-Programme lassen sich unter Linux starten. Manche sind sogar darauf ausgelegt, dass sie unter Linux laufen, obwohl sie keine echten Linux-Programme sind. Die ein oder andere Software funktioniert aber einfach nicht und nein, es gibt nicht für alles eine Alternative. Da benutze ich dann ein Windows 10 in einer VM. Ich dachte immer, das wäre nicht praktikabel, aber in Summe lohnt es sich für mich doch.
 

Vade

Ledersockenstreicher
Ich finde diese Art der Diskussion um Windows immer etwas ulkig.

Windows ist ein "General Purpouse" Betriebsprogramm - es kann nichts wirklich hervorragend aber bietet im Gegenzug eine solide Software, Hardware Kompatibilität und "Backwards" - Kompatibilität an.

Das mit den Daten die nach Redmond geschickt werden erachte ich weniger schlimm. Es konnten bis auf die eindeutige ComputerID, welche u.a für verschiedene Services von Windows Hello genutzt wird bislang kein zweifelsfreier Nachweis für andere benutzerbezogene Daten geliefert werden, die dein Heimnetzwerk verlassen. Natürlich gilt es, seinen PC mit einer trivialen Basisabsicherung zu schützen: https://beebom.com/change-windows-11-settings-protect-privacy/
Windows Hello würde ich sowieso nicht empfehlen - einfach weil jeder KI-gestützter Sprachservice das potential birgt, in die Privatsphäre einzudringen.

Seitens Privatsphäre hat sich kraft Windows einiges getan, da AWS mit dem Argument des MultiAccount-Tenants und des damit einhergehenden Trennung von Daten, Zugriffen, Logging (alles in der Hand der User) nun zum Marktführer in Sachen Cloud geworden ist.

Es kommt nicht von irgendwo her, dass Firmen mehrheitlich Windows als Betriebssystem wählen - und keine Firewall (oder Administrator) egal von welchem Anbieter - jemals Alarm wegen dubiosen TCP-Paketen geschlagen hat, die an ein MS-Datencenter weitergeleitet worden wären.

Geschichten dieser Art entspringen schlichtweg der Paranoia vor "Closed Source Code".

Was ich viel eher als tatsächliche Gefahr erachte ist, Google.

Erst kürzlich wurde enthüllt, dass Chrome im Rahmen der Rechtsschreibkorrektur, ungehashte Passwörter von Benutzern an die Google Server versendet.

Google kann man nicht entkommen solange man das Clear-Web benutzt. Nun könnte man denken das umsteigen auf Alternative Browser würde Abhilfe schaffen. Doch das ist falsch. Jede Website, die Google Services verwendet - und dazu zählen Schriftarten, Werbung, Embedment usw. - ermöglicht Google so die Zugriffe auf nutzerbezogene Daten. Und leider verwenden stand heute 90% aller überhaupt frequentierten Websites Google Services. Die ganzen Artefakte mal ausgerechnet.

Ich denke die IT-Welt hat sich einfach ein wenig zu sehr darauf eingeschossen, dass derjenige mit dem Betriebssystem Monopol (Oligopol?) böses im Schilde führen muss.

Microsoft ist kein Lämmchen und war in Vergangener Zeit ein Tyrann. Heute jedoch der größte Unterstützer von Open Source auf diesem Planeten mit 14Mrd Budget jährlich, dass in diesen Bereich investiert wird.

Ich als u.a Dotnetentwickler habe mich mit den Schwachstellen von MS abgefunden und genieße die auch reichlich vorhandenen Vorzüge.
 

Gestapo

Wabenbauer
Die Paketverwaltung wird wohl am häufigsten als Vorteil angeführt. Ich halte sie für einen riesigen Nachteil und habe inzwischen viele Pakete an der Paketverwaltung vorbei installiert
Mal aus Interesse meinst du mit „vorbei installiert“ Snaps, oder Flatpaks? Oder ziehst du dir rpm/deb etc. Pakete so und pflegst sie nicht in die Paketverwaltung ein? Kompilierst du einfach vom Source Code direkt? Wie bist du zu diesem Arbeitsflow gekommen und aus welchen Gründen?
Nicht um dagegen zu diskutieren nur erscheint mir dein Nutzungsweise doch als relativ einzigartig.
 

Gestapo

Wabenbauer
Windows ist ein "General Purpouse" Betriebsprogramm - es kann nichts wirklich hervorragend aber bietet im Gegenzug eine solide Software, Hardware Kompatibilität und "Backwards" - Kompatibilität an.
Und das unterscheidet Windows jetzt wo zu Unix?
Das mit den Daten die nach Redmond geschickt werden erachte ich weniger schlimm.
Natürlich gilt es, seinen PC mit einer trivialen Basisabsicherung zu schützen:
Deine beiden Aussagen beißen sich doch. Denn anscheinend werden ja Standardmäßig mehr Daten versendet und man muss Opt-out betreiben. Außerdem toll wenn du es als weniger schlimm erachtest, es aber einem „es werden gar keine Daten versendet“ gegenüber stellen zu wollen zieht halt nicht.
Seitens Privatsphäre hat sich kraft Windows einiges getan,
Du haust diese Aussage raus, während du vorher noch festelle musst, das Privatsphäre auch nur begrenzt nach Opt-Out Verfahren geht.

da AWS mit dem Argument des MultiAccount-Tenants und des damit einhergehenden Trennung von Daten, Zugriffen, Logging (alles in der Hand der User) nun zum Marktführer in Sachen Cloud geworden ist.
AWS läuft aber meines Wissens nach nicht auf Windows Server oder Hyper-V. Und lustig wie du das einem Betriebssystem entgegen stellen willst, das von vornherein auf Multiuser Mainframe Betrieb ausgelegt ist und mit Xen wohl den bekanntesten Typ 1 Hypervisor stellt. Wo soll eigentlich deine ganze Ausführung zur Mandatenfähigkeit in „Software-as-a-Service“ noch im Bezug zu Windows stehen?
Außerdem wenn Microsoft erst dadurch zu mehr Privatsphäre und Sicherheit gezwungen werden konnte, spricht das nicht für Microsoft.
Es kommt nicht von irgendwo her, dass Firmen mehrheitlich Windows als Betriebssystem wählen
Du meinst die kleinen und mittleren Betriebe. Und auch dort liegt es wohl am Henne-Ei-Problem. Mäßige Administratoren kennen nur Windows, Windows muss schon für den Desktop des Users eingesetzt werden, also nimmt man alles aus einem Guß. Nur leider berufen sich alle deine Argumente damit nicht auf die Qualität, sonder damit das die Monopolstellung immernoch ausgenutzt wird. Alle Giganten setzen wohl außerhalb des Desktops (Henne-Ei-Problem) für die User, zur Verwaltung der Netzwerkinfrastruktur und Services auf Produkte auf Unix, oder BSD Basis.
und keine Firewall (oder Administrator) egal von welchem Anbieter - jemals Alarm wegen dubiosen TCP-Paketen geschlagen hat, die an ein MS-Datencenter weitergeleitet worden wären.
Warum sollten große Firmen ihre Ressourcen benutzen um danach Ausschau zu halten, wenn meistens nicht mal genügend Ressourcen vorhanden sind für einen sicheren Betrieb der Netze. Wer schaut in jedes Paket rein was für Diagnose, oder Update Zwecke nach Microsoft geschickt wird? Wenn man deiner Theorie nach Backdoors folgt, sollte man hier, da Microsoft im Zugriff der CIA steht doch erst recht davon ausgehen.
Geschichten dieser Art entspringen schlichtweg der Paranoia vor "Closed Source Code".
Du meinst der „Paranoia“ wie die Fundstellen im UEFI Code?
Und das es Grundlegend besser ist Zugriff zu haben, als nicht (alleine für Bug Fixes, bessere Kompatibilität etc.) willst du jetzt mit Paranoia abtun?
Ich denke die IT-Welt hat sich einfach ein wenig zu sehr darauf eingeschossen, dass derjenige mit dem Betriebssystem Monopol (Oligopol?) böses im Schilde führen muss.
Wer negiert deine lange Nebelkerzen Ausführung zu Google? Und nur weil XY auch Böses tut, muss das jetzt auf Microsoft nicht zu treffen?
Heute jedoch der größte Unterstützer von Open Source auf diesem Planeten mit 14Mrd Budget jährlich, dass in diesen Bereich investiert wird.
Böse Zungen behaupten nicht aus einer Verbesserung der Intentionen heraus.
Ich als u.a Dotnetentwickler habe mich mit den Schwachstellen von MS abgefunden und genieße die auch reichlich vorhandenen Vorzüge.
Schön wenn du resigniert bist. Wenigstens ist jetzt bekannt woher der Bias weht, nur leider sind deine Vorzüge immer noch nur ein klägliches:
Windows ist ein "General Purpouse" Betriebsprogramm - es kann nichts wirklich hervorragend aber bietet im Gegenzug eine solide Software, Hardware Kompatibilität und "Backwards" - Kompatibilität an.
 

Vade

Ledersockenstreicher
Deine beiden Aussagen beißen sich doch. Denn anscheinend werden ja Standardmäßig mehr Daten versendet und man muss Opt-out betreiben. Außerdem toll wenn du es als weniger schlimm erachtest, es aber einem „es werden gar keine Daten versendet“ gegenüber stellen zu wollen zieht halt nicht.
Die ComputerbezogeneID wird zweifelsfrei für einen Service verwendet, für welchen sie auch zwingend benötigt wird. Es wäre allein schon sehr weit hergeholt, da böswilligen Vorsatz zu unterstellen.
Du haust diese Aussage raus, während du vorher noch festelle musst, das Privatsphäre auch nur begrenzt nach Opt-Out Verfahren geht.
Richtig. So wie in 99,9% aller anderen Informationstechnischen Lösungen unserer Zeit. Wenigstens hat man hier anders als bei anderen Anbietern die Wahl. Daten sind im Informationszeitalter nun mal wertvolle Güter und keine nicht "non profit" - Organisation verzichtet eben freiwillig drauf - wenn es keinen Wettbewerbsvorteil bietet

- und damit sind wir schon bei nächsten Punkt
Außerdem wenn Microsoft erst dadurch zu mehr Privatsphäre und Sicherheit gezwungen werden konnte, spricht das nicht für Microsoft.
Würde es keinen Wettbewerbsvorteil bringen, so würde die gesamte AWS-Architektur heutzutage anders aussehen.
Warum sollten große Firmen ihre Ressourcen benutzen um danach Ausschau zu halten, wenn meistens nicht mal genügend Ressourcen vorhanden sind für einen sicheren Betrieb der Netze. Wer schaut in jedes Paket rein was für Diagnose, oder Update Zwecke nach Microsoft geschickt wird? Wenn man deiner Theorie nach Backdoors folgt, sollte man hier, da Microsoft im Zugriff der CIA steht doch erst recht davon ausgehen.
Willst du damit also sagen, dass in den 2 Jahrzehnten Windows Nutzung in Firmenstrukturen noch nie jemals irgendwem irgendwas diesbezüglich aufgefallen wäre? Eine sehr dümmliche Aussage.
Wo soll eigentlich deine ganze Ausführung zur Mandatenfähigkeit in „Software-as-a-Service“ noch im Bezug zu Windows stehen?
Diesen Abschnitt als eine Ausführung von SaaS zu bezeichnen ist fachlich falsch. Vielleicht benötigst du noch etwas Nachholbedarf in Cloudthematiken.
Wie sich dir hier die klare Verknüpfung zum Markt und dem Kapitalismus entzieht, ist mir schleierhaft. Diese mentale Schneise könnte sogar meine Oma schlagen.
Wer negiert deine lange Nebelkerzen Ausführung zu Google? Und nur weil XY auch Böses tut, muss das jetzt auf Microsoft nicht zu treffen?
Während Google die Daten aus den letzten Ecken deiner Hirnwindungen absaugt - machst du einen Aufstand wegen einer ComputerID. Mir fehlt hier schlicht und ergreifend das logische Maß.
Schön wenn du resigniert bist. Wenigstens ist jetzt bekannt woher der Bias weht, nur leider sind deine Vorzüge immer noch nur ein klägliches:
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Dr. Pepe

Ledersockenstreicher
Das mit den Daten die nach Redmond geschickt werden erachte ich weniger schlimm. Es konnten bis auf die eindeutige ComputerID, welche u.a für verschiedene Services von Windows Hello genutzt wird bislang kein zweifelsfreier Nachweis für andere benutzerbezogene Daten geliefert werden, die dein Heimnetzwerk verlassen.
Ich erinnere mich an den Skandal, dass Windows 10 die Tastatureingabe unverschlüsselt an Microsoft geschickt hat. Das enthielt dann auch Passwörter im Klartext. Spätestens da war mir klar, denen ist wirklich alles so scheiß egal, wie es einem nur egal sein kann.
Quelle habe ich auf die Schnelle nicht, war irgendwo bei heise.

Mal aus Interesse meinst du mit „vorbei installiert“ Snaps, oder Flatpaks? Oder ziehst du dir rpm/deb etc. Pakete so und pflegst sie nicht in die Paketverwaltung ein? Kompilierst du einfach vom Source Code direkt? Wie bist du zu diesem Arbeitsflow gekommen und aus welchen Gründen?
Nicht um dagegen zu diskutieren nur erscheint mir dein Nutzungsweise doch als relativ einzigartig.
Unterschiedlich, mal Snap, Flatpak, Debian-Paket oder das Programm als Ordner. Ich kompiliere eigentlich nie, habe ich glaub ein mal gemacht. Ist einfach selten nötig und so paranoid bin ich nicht, dass der gefühlte Nutzen gegenüber dem Aufwand überwiegen würde.
Gründe sind einmal zu alte Pakete in der Paketverwaltung und nicht vorhandene Paketquellen für bestimmte Programme. Wenn es sie gibt, nutze ich aber auch manchmal Paketquellen vom Software-Anbieter selbst.
Recht einzigartig scheint mir das auch zu sein, was mich nach nun schon mehreren Jahren echt wundert.
 

Gestapo

Wabenbauer
@Dr. Pepe Wie hältst du all deine Programme komfortabel aktuell? Ok Snaps und Flatpaks sind einfach, da tauscht du ja nur eine Paketverwaltung gegen eine andere. Aber Paketquellen vom Anbieter kann man doch direkt in seine Paktverwaltung einpflegen? Programme im Ordner die man sich als fertige Binary zieht stelle ich mir nervig vor.
Gründe sind einmal zu alte Pakete in der Paketverwaltung und nicht vorhandene Paketquellen für bestimmte Programme.
Welches Linux nutzt du denn? War einer der Gründe warum ich bei Arch und der AUR gelandet bin
 

Gestapo

Wabenbauer
Es wäre allein schon sehr weit hergeholt, da böswilligen Vorsatz zu unterstellen.
Es geht nicht alleine um böswillig Vorsatz, das überhaupt Daten gesendet werden reicht doch schon aus?
Richtig. So wie in 99,9% aller anderen Informationstechnischen Lösungen unserer Zeit.
Wir vergleichen aber nicht deine Behauptung von 99,9% aller Lösungen, sondern Konkret Windows gegen Linux.
Diesen Abschnitt als eine Ausführung von SaaS zu bezeichnen ist fachlich falsch.
Ich habe es aber nicht alleine als SaaS bezeichnet, sondern als Mandatenfähigkeit innerhalb einer Beispielhaften SaaS. Was sonst sollte der Einsatz von eine einzige Instanz einer Softwareanwendung die mehreren Kunden getrennt und von einander abgeschottet dient sein? Oder allgemeiner formuliert eine Architektur, die es Kunden ermöglicht, Rechenressourcen gemeinsam zu nutzen, wobei die Daten jedes Mandanten isoliert und unsichtbar für andere Mandanten bleiben.

Außerdem führe doch konkret aus was fachlich falsch an dieser Bezeichnung gewesen ist, oder soll man einfach einer Festellung von dir Glauben?
Würde es keinen Wettbewerbsvorteil bringen, so würde die gesamte AWS-Architektur heutzutage anders aussehen.
Mein Punkt war nicht, dass deine angesprochen Veränderungen keinen Wettbewerbsvorteil für Microsoft bringen, sondern dass sie aus genau diesen Intentionen entstehen. Wenn es also nicht um die Privatsphäre, oder Sicherheit der User geht und die Veränderungen erst eingesetzt haben, als es als Wettbewerbsvorteil gesehen wurde, wo ist da bitte der positive Punkt für Microsoft?
Während Google die Daten aus den letzten Ecken deiner Hirnwindungen absaugt - machst du einen Aufstand wegen einer ComputerID. Mir fehlt hier schlicht und ergreifend das logische Maß.
Während du jegliche Absicherung negieren willst mit theoretischen Backdoors, wo ist da das „logische“ Maß?


Willst du damit also sagen, dass in den 2 Jahrzehnten Windows Nutzung in Firmenstrukturen noch nie jemals irgendwem irgendwas diesbezüglich aufgefallen wäre?
Du willst zum Ausdruck bringen, dass nur weil die eventuell Möglichkeit besteht, es ja jemand schon mal gefunden haben muss. Ich stelle dem die Realität entgegen, dass es nicht so sein muss. Im konkreten Fall mit Backdoors durch Organe, die wohl kaum alltäglich genutzt werden wohl auch geringer möglich. Bei Stuxnet wurden die Behörden doch mit Zero Day Exploits direkt versorgt. Mal als andere Beispiel, warum werden denn immernoch Bugs in Jahrzehnte altem Open Source Code gefunden, hätte doch in der langen Zeit irgendjemandem mal Auffallen müssen? Wobei auch die Möglichkeit besteht völlig offen Verhalten/Informationen zu verstecken, der „Underhanded C Contest“ ein Begriff? Außerdem sind doch Sachen aufgefallen, wie z.b das Microsoft einfach mal nach Updates jegliche Einstellungen zu Opt-out wieder negiert. Oder das unverschlüsselt versendete Crash Reports von der NSA intercepted worden sind. Davon, das die Holländer Microsoft auf den Zahn fühlen mussten mal ganz zu schweigen.
„Personal data being harvested by default by Microsoft can include the URL of every website visited if the Windows 10 user is browsing the web with Microsoft’s Edge browser [...], as well as data about usage of all installed apps on their device — including frequency of use; how often apps are active; and the amount of seconds usage of mouse, keyboard, pen or touchscreen.“
„uses data from both a basic and full telemetry level to show personalised advertisements in Windows and Edge (including all apps for sale in the Windows store), and also for showing personalised advertisements in other apps.“

„the Dutch DPA said [...] it has identified multiple breaches of data protection law.

“Microsoft does not clearly inform users about the type of data it uses, and for which purpose. Also, people cannot provide valid consent for the processing of their personal data, because of the approach used by Microsoft. The company does not clearly inform users that it continuously collects personal data about the usage of apps and web surfing behaviour through its web browser Edge, when the default settings are used,”“

Und nur weil Apple, Google, XY noch schlimmer ist, oder auch solche Dinge tut, rechtfertigt, dass nicht dieses Verhalten, zeigt eher die Probleme mit großen Techfirmen im Allgemeinen und ist doch gerade der Grund warum man sich so viel davon abwenden sollte wie es einem Möglich ist.

Deine Inhaltleere auf die Frage nach Unterschied und Vorteilen ausgedrückt durch ein Bild kann auch nur der Ausdruck von Autoritätsgläubigkeit sein, wenn man ernsthaft die durch freie Wahl entstehende Meinungsdiversifizierung, negativ zu einer von Autoritären vorgeschriebenen alternativlosen Ausweglosigkeit stellen will.
 
Zuletzt bearbeitet:

Vade

Ledersockenstreicher
Ich habe es aber nicht alleine als SaaS bezeichnet, sondern als Mandatenfähigkeit innerhalb einer Beispielhaften SaaS. Was sonst sollte der Einsatz von eine einzige Instanz einer Softwareanwendung die mehreren Kunden getrennt und von einander abgeschottet dient sein? Oder allgemeiner formuliert eine Architektur, die es Kunden ermöglicht, Rechenressourcen gemeinsam zu nutzen, wobei die Daten jedes Mandanten isoliert und unsichtbar für andere Mandanten bleiben.
SaaS beschreibt lediglich den Zugang zu Anwendungssoftware - dass dieser auch bei CloudServices mandantenfähig ist, ist vielmehr die Regel als eine Ausnahme. Hier von Mandantenfähigkeit zu reden macht in seiner Gänze keinen Sinn. Welcher Teilbereich der Cloud ist denn nicht Mandantenfähig? PaaS, IaaS? Warum zählst du hier willkürlich einen Teilbereich des Cloudschichtenmodells auf und eine Eigenschaft dessen, die noch nicht mal AWS spezifisch ist. Das ist eben auch nicht der Grund, warum AWS vor anderen Cloudanbietern präferiert wird.

Ich beantworte deine restlichen Kommentare mal zusammenfassend:

Ich habe dich darauf Aufmerksam gemacht, dass selbst die Distros, die ihre Daseinsberechtigung im vollständigen "Open-Source" Konzept Suchen proprietäre Softwareanteile beinhalten und jedem die Gewissheit nehmen, vollständig Absicherung gegenüber "Malicious Actors" zu gewährleisten.

Ich habe den Artikel der DPA gelesen und sehe, dass er sich auf der Vermutung stützt, dass Windows personenbezogene Daten senden könnte, da Microsoft im Thema Diagnose Logs zu diesem Zeitpunkt (2017) lediglich beispielhafte und wage Beschreibungen lieferte und keine klaren Abgrenzungen zu persönlichen Daten verlautbaren ließ.
Dies wurde mithilfe des Diagnose Dashboard mitigiert. Die Daten die dort gesammelt werden sind nicht auf Nutzer zurückführbar.
Und ebenso steht der Artikel auch nicht konträr meiner Aussage, dass Windows sich zumindest um Privatsphäre bemüht, da es sich in heutiger Zeit mehr und mehr zu Verkaufsargument entwickelt hat.

Die Diskussion welches OS nun besser die Privatsphäre schützt, stand doch auch nie zur Debatte. Hier für Windows zu Argumentieren ist ein verlorener Posten.

Dass Microsoft Edge ebenso Daten abgreift, wie jeder andere Browser, dessen Verkaufsargument nicht die Gewährleistung der Privatsphäre ist, wundert mich nicht. War aber auch nicht Gegenstand der Diskussion oder?

Die Aussagen, die ich im Rahmen der weiterführenden Diskussion tätigte war, dass ich in der Abwägung aller Vor und Nachteilen, die die beide Betriebssysteme bieten, dem aller größten Teil der Nutzer ein "corporate" OS empfehlen würde - es ist ja auch nicht so, als seien Umstiegsversuche nicht schon kläglich gescheitert.

Und basierend auf diesem Argumentationsrahmen, fällt es mir schwer Windows für die breite Masse als intrinsisch Schlecht zu bewerten, weil es wie richtig von dir festgestellt wurde, seine Unternehmenspraxen genauso vollzieht wie alle anderen "IT-Corporates".

Diese Einschätzung treffe ich auch auf der Annahme, das "Open Source" nicht zwangsläufig mit Sicherheit und Privatsphäre gleichzusetzen ist.

Ich möchte mir die Fülle an unentdeckten Angriffsvektoren gar nicht ausmahlen, würde der Großteil der Welt Linux verwenden - ich selbst kenne Kollegen, die diverse Exploits wie z.B. Dirty Pipe verwendet haben (ggf. immer noch verwenden).
Deine Inhaltleere auf die Frage nach Unterschied und Vorteilen ausgedrückt durch ein Bild kann auch nur der Ausdruck von Autoritätsgläubigkeit sein, wenn man ernsthaft die durch freie Wahl entstehende Meinungsdiversifizierung, negativ zu einer von Autoritären vorgeschriebenen alternativlosen Ausweglosigkeit stellen will.
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Furīdamu

Nestarchitekt
Es geht nicht alleine um böswillig Vorsatz, das überhaupt Daten gesendet werden reicht doch schon aus?

Wir vergleichen aber nicht deine Behauptung von 99,9% aller Lösungen, sondern Konkret Windows gegen Linux.

Ich habe es aber nicht alleine als SaaS bezeichnet, sondern als Mandatenfähigkeit innerhalb einer Beispielhaften SaaS. Was sonst sollte der Einsatz von eine einzige Instanz einer Softwareanwendung die mehreren Kunden getrennt und von einander abgeschottet dient sein? Oder allgemeiner formuliert eine Architektur, die es Kunden ermöglicht, Rechenressourcen gemeinsam zu nutzen, wobei die Daten jedes Mandanten isoliert und unsichtbar für andere Mandanten bleiben.

Außerdem führe doch konkret aus was fachlich falsch an dieser Bezeichnung gewesen ist, oder soll man einfach einer Festellung von dir Glauben?

Mein Punkt war nicht, dass deine angesprochen Veränderungen keinen Wettbewerbsvorteil für Microsoft bringen, sondern dass sie aus genau diesen Intentionen entstehen. Wenn es also nicht um die Privatsphäre, oder Sicherheit der User geht und die Veränderungen erst eingesetzt haben, als es als Wettbewerbsvorteil gesehen wurde, wo ist da bitte der positive Punkt für Microsoft?

Während du jegliche Absicherung negieren willst mit theoretischen Backdoors, wo ist da das „logische“ Maß?



Du willst zum Ausdruck bringen, dass nur weil die eventuell Möglichkeit besteht, es ja jemand schon mal gefunden haben muss. Ich stelle dem die Realität entgegen, dass es nicht so sein muss. Im konkreten Fall mit Backdoors durch Organe, die wohl kaum alltäglich genutzt werden wohl auch geringer möglich. Bei Stuxnet wurden die Behörden doch mit Zero Day Exploits direkt versorgt. Mal als andere Beispiel, warum werden denn immernoch Bugs in Jahrzehnte altem Open Source Code gefunden, hätte doch in der langen Zeit irgendjemandem mal Auffallen müssen? Wobei auch die Möglichkeit besteht völlig offen Verhalten/Informationen zu verstecken, der „Underhanded C Contest“ ein Begriff? Außerdem sind doch Sachen aufgefallen, wie z.b das Microsoft einfach mal nach Updates jegliche Einstellungen zu Opt-out wieder negiert. Oder das unverschlüsselt versendete Crash Reports von der NSA intercepted worden sind. Davon, das die Holländer Microsoft auf den Zahn fühlen mussten mal ganz zu schweigen.
„Personal data being harvested by default by Microsoft can include the URL of every website visited if the Windows 10 user is browsing the web with Microsoft’s Edge browser [...], as well as data about usage of all installed apps on their device — including frequency of use; how often apps are active; and the amount of seconds usage of mouse, keyboard, pen or touchscreen.“
„uses data from both a basic and full telemetry level to show personalised advertisements in Windows and Edge (including all apps for sale in the Windows store), and also for showing personalised advertisements in other apps.“

„the Dutch DPA said [...] it has identified multiple breaches of data protection law.

“Microsoft does not clearly inform users about the type of data it uses, and for which purpose. Also, people cannot provide valid consent for the processing of their personal data, because of the approach used by Microsoft. The company does not clearly inform users that it continuously collects personal data about the usage of apps and web surfing behaviour through its web browser Edge, when the default settings are used,”“

Und nur weil Apple, Google, XY noch schlimmer ist, oder auch solche Dinge tut, rechtfertigt, dass nicht dieses Verhalten, zeigt eher die Probleme mit großen Techfirmen im Allgemeinen und ist doch gerade der Grund warum man sich so viel davon abwenden sollte wie es einem Möglich ist.

Deine Inhaltleere auf die Frage nach Unterschied und Vorteilen ausgedrückt durch ein Bild kann auch nur der Ausdruck von Autoritätsgläubigkeit sein, wenn man ernsthaft die durch freie Wahl entstehende Meinungsdiversifizierung, negativ zu einer von Autoritären vorgeschriebenen alternativlosen Ausweglosigkeit stellen will.
Ernstgemeinte frage bitte kein hate: Welche schlimme dinge kommen von apple ? Mir viel nur das dumme ding ein über imessage und der icloud das diese durch geforstet werden auf Kinderpornografie wobei dies aktuell meines wissens nach verworfen wurde ?
 

Dr. Pepe

Ledersockenstreicher
@Dr. Pepe Wie hältst du all deine Programme komfortabel aktuell? Ok Snaps und Flatpaks sind einfach, da tauscht du ja nur eine Paketverwaltung gegen eine andere. Aber Paketquellen vom Anbieter kann man doch direkt in seine Paktverwaltung einpflegen?
Wenn es Paketquellen vom Anbieter gibt, nutze ich die in die wie gesagt auch.
Programme im Ordner die man sich als fertige Binary zieht stelle ich mir nervig vor.
Ist es auch, aber manchmal nicht anders möglich, oder mit der Gewissheit, dass sie immer veraltet sind. Das ist einfach lächerlich, dass die Paketverwaltung mit der Quelle der Distribtion damit beworben wird, dass die Pakete automatisch immer aktuell seien, anders als unter Windows, während sie in den meisten Fällen immer veraltet sind und unter Windows durch die Updates der Software selbst dagegen aktuell sind.

Ich halte nicht alle meine Pakete aktuell, das kommt noch hinzu.

Welches Linux nutzt du denn? War einer der Gründe warum ich bei Arch und der AUR gelandet bin
Kubuntu

Ernstgemeinte frage bitte kein hate: Welche schlimme dinge kommen von apple ? Mir viel nur das dumme ding ein über imessage und der icloud das diese durch geforstet werden auf Kinderpornografie wobei dies aktuell meines wissens nach verworfen wurde ?
Das Apple-Universum ist ein goldener Käfig. Und Gold ist teuer! Das ist primär das Argument gegen Apple. Welche konkreten Vergehen gegen die Privatsphäre Apple begangen hat, weiß ich nicht, da es mich nicht interessiert. Apple wirbt immer mit Datenschutz, aber es wurde schon häufig dargelegt, dass das nur Werbung ist. Der Vorteil an Apple ist, dass sie ihre Daten nicht an Facebook und Google verkaufen, weil sie die Daten schlicht selbst nutzen. Google verkauft wahrscheinlich auch keine Daten an Facebook.

golem.de/news/betriebssystem-russland-will-von-windows-auf-linux-wechseln-2209-168424.html
Ich halte es nicht für so unrealistisch, dass ein Land wie Russland in der Verwaltung von Windows auf Linux wechselt. Gerade Spezialgebiete wie die öffentliche Verwaltung bieten sich dafür gut an. Das ist möglich, mit Vorarbeit und dem Willen. Beides kann eine Regierung anordnen. Russland will aber zu viel mit einmal, wenn sie auch noch von der Hardware unabhängig werden wollen, indem sie nicht nur eigene CPUs entwickeln, sondern die auch noch mit eigenen Befehlsätzen. Dann dürfen sie wirklich alles neu schreiben, inkl. dem ganzen Betriebssystem. Nichts davon wird auf einem Rechner außerhalb Russlands laufen. Den Chinesen traue ich das eher zu als den Russen, und die verzweifeln schon daran. Dabei sitzen die Chinesen an der Quelle. Sie haben die Fabriken vor Ort stehen und bekommen alle Daten für die Produktion. Das ist ein nettes Projekt, keine Frage. Aber nicht mit dem Ziel, ernsthaft in naher Zukunft alles darauf umstellen zu wollen.
 
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