Repräsentation von Sexualität in modernen Unterhaltungsmedien

Was stimmt mit der Darstellung von Sexualität in den Unterhaltungsmedien nicht? Zu oft/stark...

  • ...nicht vorhanden

    Abstimmungen: 2 5,9%
  • ...zensiert

    Abstimmungen: 3 8,8%
  • ...sexualisiert

    Abstimmungen: 23 67,6%
  • ...romantisiert

    Abstimmungen: 12 35,3%
  • ...abgestumpft

    Abstimmungen: 21 61,8%
  • Ich bin eigentlich zufrieden.

    Abstimmungen: 2 5,9%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    34

p11

Wabenbauer
Was ist die allgemeine Haltung zu Sexualität in den Medien, insbesodere in Filmen und Serien?
Ich hab das Gefühl, dass Sex immer eine Sonderstellung bekommt und man nur selten glaubwürdige Repräsentationen bekommt.

Im normalen Leben sollte es ja so sein, dass es auch mal zu Sex kommen kann, wenn man sich mit einer Person, insbesondere einer des anderen Geschlechts gut versteht, und das entwickelt sich dann idealerweise relativ organisch und ist dann etwas völlig natürliches und nicht ungewöhnlich.
Als „Incel“ bin ich vielleicht nicht der beste, darüber zu urteilen, und ich kann mir auch vorstellen, dass die meisten Normies da nicht zustimmen werden, da sie selbst von den Medien verblendet sind, aber ich sehe keinen Grund, warum man aus Sex so eine große Sache machen sollte.

In Filmen und Serien wird da aber quasi immer eine große Sache draus gemacht.
Im Prinzip sind es immer Tabuisierung oder Überhöhung. Oft auch eine seltsame Mischung aus beidem, meist in Form von Romantisierung.

In den meisten Fällen, wo es in einer Geschichte zu Sex kommen könnte, wird der sexuelle Aspekt einfach ignoriert, oder nur impliziert, dass es zu Sex gekommen sein könnte.
Das finde ich noch das beste von dem, was man herkömmlich sieht.
Wenn es zu Sex kommt, wird der Sex nie vollständig gezeigt, insbesondere die Geschlechtsteile nicht, und zudem auch in die Länge gezogen.
Oft sieht man für mehrere Minuten, wie sie so ziemlich in der gleichen Pose bleiben. Sie reden dabei kein Wort, und meist spielt dabei im Hintergrund eine romantische Musik.

Erwähnt wird Sex hingegen zu oft für meinen Geschmack, und meist nur als etwas schmutziges dargestellt.
Und als unmoralisch geltendes Vorgehen wird oft überdramatisiert.

Und sobald der Sex explizit dargestellt wird, handelt es sich um Pornos und die Geschichte spielt kaum noch eine Rolle. Manchmal gibt es ein bisschen eine Geschichte, aber die ist nur dazu da, damit sich der Zuschauer besser hineinversetzen kann. Der Sex ist immer im Mittelpunkt.

In „normalen“ Filmen kann es lustige Szenen, Gewaltszenen, und was auch immer geben.
Aber sobald eine explizite Sexszene vorhanden ist, ist es ja fast schon ein Porno, und auch als Porno sieht sowas quasi nie.

Ich würde mir halt wünschen, dass es mehr realistische Sexszenen in normalen Filmen gibt.

Und das soll jetzt nicht heißen, dass ich finde, dass man auch immer die Geschlechtsteile sehen sollte, wenn es in einem Film zu Sex kommt.
Japanische Etchi-Animes sind wohl das, was am ehesten an das herankommt, was ich meine. Da wird auch nichts explizit gezeigt. Aber selbst da ist der Fokus oft zu sehr auf Sex, und die restliche Geschichte ist eher nebensächlich.

Ich glaub, das beste Beispiel, das mir einfällt, wo es gut umgesetzt ist, ist die Vergewaltigungsszene aus dem Mehrteiler „Säulen der Erde“.
Die Szene dauert nicht lang, ist nicht explizit, man sieht die wichtigsten Ereignisse (Mann wirft Frau aufs Bett, man sieht Mann von Hinten beim Sex, man sieht Gesichtsausdruck der Frau), und dann wars das auch schon wieder. Nichts in die Länge gezogen, nichts beschönigt, nichts versteckt, nichts bewertet.

Oder noch besser, aber eben in einem anderen Medium, Katawa Shoujo, eine Visual Novel, wo man was mit behinderten Mädels anfängt und auch unzensierte Sex-Szenen hat.
Es ist zwar im Prinzip ein Dating-Sim, aber im Mittelpunkt stehen wirklich die Charaktäre und nicht die Sex-Szenen.
Und die Sexszenen selbst sind da auch nicht so übertrieben wie in Pornos, sondern eher glaubwürdig.
Vor allem hat man da auch während den Sex-Szenen authentische Gespräche.
(jetzt wo ich das erwähne, vielleicht kommt meine Vorstellung, wie es sein sollte, genau aus diesem Spiel)
Am besten fand ich da eine Stelle, wo beim Sex einfach eine andere Person ins Zimmer kommt, kurz etwas fragt, und dann wieder geht, als wäre nichts gewesen.
So eine Mischung aus Porno und Komik gibt es sonst nie.

Also nochmal kurz zusammengefasst:
Sex wird immer als das ekligste, was es gibt, als das beste, was es geben kann, und als etwas potentiell gefährliches dargestellt, oft als alles davon gleichzeitig, während man die Sexszenen selbst weglässt, zensiert, romantisiert, sexualisiert, abgestumpft, etc.

Mich würde jedenfalls interessieren, ob das andere hier auch so sehen, oder ob ich da eher die Aushahme bin.
 

Victory

Gesalbter Bienenmärtyrer
Hab letzteres genommen wegen kein eindeutiges Bild. Es kommt meiner Meinung nach stark auf Genre, Filmreihe und die Schauspieler an. Bei so Standard-Filmen von der Stange (z.b.) FastnFurios) baut es nicht mal auf "Sex" an sich auf, sondern sexualisiert eher z.B. die ganzen Weiber in engen Sachen bei den Rennszenen oder bei Partys oder indem man Megan Fox in Hot Pants und Tank Top herumlaufen lässt oder "The Rock" muss dann halt ohne Hemd oder nur mit nassen Hemd kämpfen. In Filmen und Serien, die ein wenig mehr Handlung haben, sind die Frauen (und auch Männer) nicht nur "realistischer", Sex und sexualisierende Outfits sind dann auch ganz anders und letzteres eigentlich kaum vorhanden (z.B. Ozark. Geile Serie).
 
Zuletzt bearbeitet:

p11

Wabenbauer
Die Umfrage war mehr als Zusatz gedacht. Bin mir im Nachhinein gar nicht so sicher, ob diese Unterteilung so viel Sinn macht.
Natürlich gibt es da kein eindeutiges Bild, ist mehr die Tendenz.
Es gibt immer Ausnahmen.

@Victory Klingt aber als würden dich sexualisierte Outfits am ehesten meisten stören
 
E

ExUser 223

Guest
Ich persönlich bin großer Freund des Horror-Genres sowohl in Literatur, als auch im Film, und hier existieren leider eine viel zu große Zahl billig produzierter Filme, die abgestumpfe Sexualität lediglich als Gegengewicht zum nicht vorhandenen Horror einsetzen. Ich denke dabei an den Klischee-College-Kids-im-Wald-Mist, wo schon auf dem Cover ersichtlich wird, dass es um nackte Weiber und stumpfe, auf Fanservice für den Zuschauer ausgelegte Sexszenen geht, wobei die Vögelei ab und zu mal von ein wenig Splatter und Gore unterbrochen wird. Das betrifft leider nicht nur die neumodischen Billigproduktionen (Hellraiser ist zB. auch einer dieser übersexualisierten Fieberträume).
Im echten Horror-Genre (Splatter und Gore sind für mich kein Horror) bedarf es meiner Meinung nach im Wesentlichen überhaupt keiner expliziten Darstellung von Sexualität, außer es trägt in irgendeiner Form direkt zum Horror bei, weil es Teil des Plots ist. Das ist vermutlich der Grund, weshalb ich H. P. Lovecraft so feiere, in seinen Geschichten wird der rote Faden nicht von mehrseitigen Beschreibungen einer ansonsten völlig irrelevanten Liebesnacht unterbrochen (Looking at you, Stephen King!).

Außerhalb des Horrorgenres fällt mir insbesondere in der Musik auf, dass Mainstream Musikvideos heute viel zu übersexualisiert sind. Damals bei Veröffentlichung galt offenbar schon Shakiras "Whenever, Wherever"-Musikvideo als so freizügig, dass man uns Kindern gesagt hat, wir sollen uns sowas Schmutziges nicht angucken. Heute feiert dieselbe Altersgruppe Künstler wie Katja Krasavic(e?) und Gangstarap, in denen rohe, lieblose Sexualität glorifiziert wird.
 

Victory

Gesalbter Bienenmärtyrer
@Victory Klingt aber als würden dich sexualisierte Outfits am ehesten meisten stören
KP. Sind halt meiner Meinung nach eher Anzeichen für einen Stangen-Film. Sex etc. merke ich bei den meisten Filmen, die ich gesehen habe und gut finde, eher ein Stilmittle und die Stangen-Filme bauen meist eher auf Softporn-Outfits als auf den tatsächlichen Akt auf.
 

p11

Wabenbauer
Außerhalb des Horrorgenres fällt mir insbesondere in der Musik auf, dass Mainstream Musikvideos heute viel zu übersexualisiert sind. Damals bei Veröffentlichung galt offenbar schon Shakiras "Whenever, Wherever"-Musikvideo als so freizügig, dass man uns Kindern gesagt hat, wir sollen uns sowas Schmutziges nicht angucken. Heute feiert dieselbe Altersgruppe Künstler wie Katja Krasavic(e?) und Gangstarap, in denen rohe, lieblose Sexualität glorifiziert wird.
Musikvideos haben mich nie besonders interessiert, aber hatte zumindest einen Kumple, der Shakira gut fand. Also ich hab als Kind nie gesagt bekommen, etwas wäre zu freizügig, und kannte auch niemanden.
Wahrscheinlich hat sich da in den letzten Jahrzehnten gar nicht so viel verändert, aber wenn man selber Kind ist, bekommnt man es eben nur aus seiner Perspektive mit, und wenn man älter ist, bekommt man am ehesten noch von den Extremfällen mit, und 99% der Kinder interessieren sich trotzdem nicht für Gangsarap.

Ich denk, mit der Überhöhung liebloser Sexualität bringst du gut auf den Punkt, was mich stört, wenn Sexualität relativ unzensiert dargestellt wird.
 

Djonni Makrowiz

Ledersockenstreicher
Ich würde mir halt wünschen, dass es mehr realistische Sexszenen in normalen Filmen gibt
Ed Sheeran bist du es? Ich habe bei "romantisiert" abgestimmt.
Du hast Recht. Sexszenen in Hollywood Filmen wirken eher unrealistisch. Vorallem wenn sie mit Musik unterlegt sind. Ich muss schon aus Scham wegschauen. Gewaltszenen sind aber auch unrealistisch vorallem, wenn da übertriebene Prügel Sounds reinsynchronisiert werden und das passiert immer.
Im Film Irreversible gibt es eine richtig verstörende und real wirkende Sexszene mit Monica Bellucci. Und eine extrem eklige Gewaltszene, wo jemand mit einem Feuerlöscher erschlagen wird. Fast wie Gore.
 

Spartabube

Nestarchitekt
Ich sehe schon lange kein fern mehr, doch mir kam es so vor, als würde das Thema Sexualität dort geradezu demonstrativ dargestellt. Wie schnell alle immer im Bett landen, finde ich ekelerregend und diese stereotype Darstellung zerstört bei mir sofort jedes Interesse.
Daß Sexualität oft nicht explizit gezeigt wird, hat wohl den trivialen Grund, daß sich so mancher Schauspieler dafür nicht hergeben will oder eine Sexszene die Altersbeschränkung des Films zur Folge hat, was die Vermarktungsmöglichkeiten schmälert.

Game of Thrones hat diesbezüglich zumindest in den ersten Staffeln alles richtig gemacht: Es kamen Sexszenen vor, die aber handlungsrelevant waren und nie ausuferten. Eine der wenigen Produktionen, die den Balanceakt geschafft hat und wie aus dem echten Leben geschnitten wirkt.
 

honky

Gesandter Shlomos alayhi s-Salām
Game of Thrones hat diesbezüglich zumindest in den ersten Staffeln alles richtig gemacht: Es kamen Sexszenen vor, die aber handlungsrelevant waren und nie ausuferten. Eine der wenigen Produktionen, die den Balanceakt geschafft hat und wie aus dem echten Leben geschnitten wirkt.
du meinst tits&dragons? :kek:
Sex wird immer als das ekligste, was es gibt, als das beste, was es geben kann, und als etwas potentiell gefährliches dargestellt, oft als alles davon gleichzeitig, während man die Sexszenen selbst weglässt, zensiert, romantisiert, sexualisiert, abgestumpft, etc.
;)
 

p11

Wabenbauer
Sexszenen in Hollywood Filmen wirken eher unrealistisch. Vorallem wenn sie mit Musik unterlegt sind. Ich muss schon aus Scham wegschauen.
Ja, das sind die schlimmsten. Das allein hat schon eine gewisse Doppelmoral. Einerseits soll die Musik verdeutlichen, dass Sex etwas besonderes und schönes ist, aber andereseits zeigt man kaum etwas, weil es ja eklig und schmutzig ist...

Gewaltszenen sind aber auch unrealistisch vorallem, wenn da übertriebene Prügel Sounds reinsynchronisiert werden und das passiert immer.
Ist mir zumindest lieber als die Sexszenen.

Im Film Irreversible gibt es eine richtig verstörende und real wirkende Sexszene mit Monica Bellucci. Und eine extrem eklige Gewaltszene, wo jemand mit einem Feuerlöscher erschlagen wird. Fast wie Gore.
Noch nie von gehört. Klingt jetzt aber nicht allzu ansprechend :p
 

p11

Wabenbauer
Wie schnell alle immer im Bett landen, finde ich ekelerregend und diese stereotype Darstellung zerstört bei mir sofort jedes Interesse.
Entweder zu schnell oder gar nicht. Nur selten auf eine authentische Art.

Daß Sexualität oft nicht explizit gezeigt wird, hat wohl den trivialen Grund, daß sich so mancher Schauspieler dafür nicht hergeben will oder eine Sexszene die Altersbeschränkung des Films zur Folge hat, was die Vermarktungsmöglichkeiten schmälert.
Ja, die Gründe machen Sinn. Kein wunder, dass es bei Billigfilmen oder Animationsfilmen öfter mal Ausreißer gibt.

Game of Thrones hat diesbezüglich zumindest in den ersten Staffeln alles richtig gemacht: Es kamen Sexszenen vor, die aber handlungsrelevant waren und nie ausuferten. Eine der wenigen Produktionen, die den Balanceakt geschafft hat und wie aus dem echten Leben geschnitten wirkt.
Ja, Game of Thrones ist auch ein gutes Beispiel.
Hab zwar nur etwas mehr als die erste Staffel gesehen, aber kam alles sehr Authentisch rüber.
 

GawrilaGhul

Nestarchitekt
ich wollte eigentlich für "sexualisiert" stimmen, weil ich das lustig gefunden hätte,
stimmte dann aber ehrlicherweise sowohl für "romantisiert" als auch für "abgestumpft."

go figure.
 

ToleranteHausfrau51

Ledersockenstreicher
Es scheint nach dem Motto zu gehen "die Oper ist erst vorbei wenn die Fat Lady gesungen hat"

Gern genommen groteske Paarungen, Kaputtnik-Ficke oder penetrantes white patriarchy-Pseudovergewaltigung

Vor drei vier Jahren habe ich den letzten Tatort gesehen, glaube Berlin, Kommissar Alt-Antifa Gayler-Arschfick ermittelt mit Kollegin Sarah Klatsche-Geschieden + 1 pubKind-wo-probleyme-machd

Vermisse ich so überhaupt garnicht
 
Ich sehe schon lange kein fern mehr, doch mir kam es so vor, als würde das Thema Sexualität dort geradezu demonstrativ dargestellt. Wie schnell alle immer im Bett landen, finde ich ekelerregend und diese stereotype Darstellung zerstört bei mir sofort jedes Interesse.
Daß Sexualität oft nicht explizit gezeigt wird, hat wohl den trivialen Grund, daß sich so mancher Schauspieler dafür nicht hergeben will oder eine Sexszene die Altersbeschränkung des Films zur Folge hat, was die Vermarktungsmöglichkeiten schmälert.

Game of Thrones hat diesbezüglich zumindest in den ersten Staffeln alles richtig gemacht: Es kamen Sexszenen vor, die aber handlungsrelevant waren und nie ausuferten. Eine der wenigen Produktionen, die den Balanceakt geschafft hat und wie aus dem echten Leben geschnitten wirkt.
in Game of Thrones gabs sogar homo gebügelt also sehr weltoffen und tolerant
 

Spartabube

Nestarchitekt
in Game of Thrones gabs sogar homo gebügelt also sehr weltoffen und tolerant
Ich bin sicher, wie Khal Drogo seine Ehefrau benutzt hat, ist ganz im Sinne weltoffener Ideologie. Und auch die offene Diskriminierung des mißgestalteten Thyrion und des Bastards von Stark ist sicher ganz im Sinne der Vulgärsozialisten.
Ich kann mir zwar nicht erklären, warum so viele hingerichtet wurden, anstatt sich im Sinne linker Ideologie die Hände zu geben und wieder zu vertragen, vermute aber, daß das eben alles Nazis waren, die ja bekanntlich vogelfrei sind.

Sie sind auch so einer, der überall nur noch linke Umerziehung sieht.
Ich bezweifle, daß auch nur einer, der Game of Thrones gesehen hat, davon linker wurde.
Aber vielleicht ist mein Weltbild auch einfach zu konsistent, als daß ich mich durch jeden Scheiß gleich bedroht fühlen muß.
 

Tilim

Gesandter Shlomos alayhi s-Salām
Ich finde es gibt nicht schlimmeres als Sexszenen in Filmen. Ich verstehe bis heute nicht, warum man die zeigen muss.
Die bringen die Story nicht voran, sind 100% unnötig, und sind nicht erotisch genug um davon geil zu werden (und warum sollte man das wollen?).

Würde mir stattdessen lieber freiwillig einen Ladebalken für die nächste Szene anschauen. :bruh:
 

Hugo4

Gesalbter Bienenmärtyrer
Game of Thrones hat diesbezüglich zumindest in den ersten Staffeln alles richtig gemacht: Es kamen Sexszenen vor, die aber handlungsrelevant waren und nie ausuferten. Eine der wenigen Produktionen, die den Balanceakt geschafft hat und wie aus dem echten Leben geschnitten wirkt.
Warum man aus einer Fantasyserie einen Gay-Softporno machen muss, erschließt sich mir nicht. Die Story deckt sich aber mit den Büchern, somit budda bei die Fische.
 
Ich bin sicher, wie Khal Drogo seine Ehefrau benutzt hat, ist ganz im Sinne weltoffener Ideologie. Und auch die offene Diskriminierung des mißgestalteten Thyrion und des Bastards von Stark ist sicher ganz im Sinne der Vulgärsozialisten.
Ich kann mir zwar nicht erklären, warum so viele hingerichtet wurden, anstatt sich im Sinne linker Ideologie die Hände zu geben und wieder zu vertragen, vermute aber, daß das eben alles Nazis waren, die ja bekanntlich vogelfrei sind.

Sie sind auch so einer, der überall nur noch linke Umerziehung sieht.
Ich bezweifle, daß auch nur einer, der Game of Thrones gesehen hat, davon linker wurde.
Aber vielleicht ist mein Weltbild auch einfach zu konsistent, als daß ich mich durch jeden Scheiß gleich bedroht fühlen muß.
ich sags immer wieder Joffrey ist der basierteste Charakter in Game of Thrones
 
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