Oh man, voll vergessen mich vorzustellen

Hey ihr^^
Ich habe vollkommen verplant mich hier vorzustellen, das hole ich mal eben nach wo ich momentan viel Zeit habe hier zu schreiben.

Ich bin Crybaby-Bully, und der Name ist bei mir durchaus so halbwegs Programm.
Ich bin dankt meiner psychologischen Eigenheiten (Psychopathie u.a) nicht sonderlich empfänglich für Moral, Ethik, Gewissensbissen und tiefgreifenden Emotionen und habe mich in erster Linie nie wirklich als handelsüblichen Menschen betrachtet, sondern einfach als eine andere Form von Mensch.
Was nicht schlimm ist, nur ein wen ig zur Exposition meiner Person.

Sehr holpriges Leben, in rechtsradikalen sowie linksradikalen Ecken unterwegs gewesen, zuletzt ein Kollektiv von SJW an den Rand der Existenzkrise konfrontiert.
Sehr idealistisch, kopflastig, aber nicht zu scheu notfalls auch die Fäuste sprechen zu lassen wenn die Situation es erfordert.
Wenn ich ein "normaler" Typ wäre, der voll hippie-suizidal-progressiv unterwegs wäre wäre ich am Ende wohl einer der Hardcore-Schneeflocken geworden.

Stattdessen bin ich kaltherzig und rational, habe einen Forscherdrang sowie kreative Arten und Weisen um Probleme zu lösen und meine Ziele unter geringen Kosten durchzusetzen, was bislang immer gut kappte, selbst in dieser Zeit. Denn am Ende ist die Welt nur eine Theaterbühne, jeder spielt eine improvisierte Rolle, und meine war es oftmals im Hintergrund zu sein und zu beobachten, mit einigen Leuten zu experimentieren und Projekte durchzuführen, die ich liebevoll als "Psychologische Experimente" bezeichne.
Hab da in einer gewissen Form eine Art von Sadismus, erforsche und analysiere gerne Personen und ziehe sie an mich, wenn ich sie als verlängerten Arm meines Willens brauche oder spiele sie gegeneinander aus, wenn ich diese Personen nicht mehr benötige. Diese kaltherzige Form von Berechnung und Umgang mit Personen hat mir ein halbwegs bequemes Leben verschafft, wo auch Personen, die meinen eine Autorität gegenüber mir zu haben, am Ende mir und meinem Willen dienen.

Mein Motto:
Moral, Ethik und Gewissen sind Aspekte, die normale Personen gerne für sich ganz allein haben können. Ich habe für diese Dinge rein aus natürlicher Sicht schon nichts übrig, und jede Form von Regeln, die existieren und nicht mit gnadenloser Konsequenz durchgesetzt werden, sind in meinen Augen nicht wert geschützt zu werden, sondern bieten optimale Möglichkeiten um die Regeln auszunutzen und auch gegen alle einzusetzen, die sich entweder meine Gunst verspielt haben (Petzen-Verhalten xD) oder wenn ich merke, dass man gegenüber denen, die die Regeln aufstellen, einen Strick draus binden kann.

Gemessen dieser Ansicht funktioniert für mich die Welt nicht nach emotionalen Geschichten, persönliche Gefühle sind nicht schützenswert und auf einem ähnlichen Level von Entsorgbarkeit wie Ethik, Moral und Gewissen, wenn es um das eigene Überleben geht. Kaltherzig, berechnend und eine Form von Manipulation wie Social Engineering sind grundlegende Denkweisen.
Die Welt ist ein Spielplatz, jede Person (Mich inklusive) sind Spielfiguren.

Politisch gesehen bin ich tatsächlich auf einer Seite vom progressiven Denken.
Jedoch eher in einer Art und Weise, die ein wenig kniffliger zu begreifen ist.
Denn wie folgt ist die:

Gemessen dem, dass der Mensch per se ein fehlerhaftes Konstrukt ist, extrem schwach und trotz einer Form von Intelligenz für sehr viele Dinge anfällig wie Gier, Macht und solche Dinge, ist der Mensch nicht dazu gemacht, um sich selbst effizient zu leiten. Demokratische Systeme bringen sich früher oder später stets zu Fall, auch wenn der Grundgedanke einer Demokratie schön ist. Nur bei Demokratien ist das Problem, dass jede Form von Macht die Politiker dazu antreibt, diese auch zu vermehren, was nach und nach sich in gewissen Auswüchsen äußert wie man diese derzeit in beinahe allen westlichen Demokratien beobachten kann. Die Mittleren Positionen sind stets von einer Form von Schwäche durchsetzt, denen fehlt eine extreme Form von Durchsetzen des eigenen Willens, was extremere Personen dazu bringt, die Demokratie in ihrem Sinne zu beeinflussen und so nach und nach die Demokratie selbst abzuschaffen.
Diktatorische Systeme haben aber genauso wenig Möglichkeiten dauerhaft zu bestehen, da jede Form von Macht, die einer Gruppe oder einer Einzelperson verliehen wird, dazu führt, dass die Person stets mehr Macht möchte und mit jedem Bissen an Macht das Volk selbst nach und nach zu einer Sklavengesellschaft macht, wie man es wunderbar in Nordkorea betrachten kann.

In der Hinsicht bin ich progressiv, nämlich in einem eher nihilistischem Ansatz:
Zunächst ist festzustellen, dass rein gar nichts einen Wert hat. Nichteinmal der Mensch selbst ist irgendwie einen Furz auf der Welt wert, und jede Person, ob mächtig oder unsichtbar, kann theoretisch gesehen entsorgt werden ohne dass sich an der menschlichen Denkweise und Natur etwas ändern würde. An der Lebensweise vielleicht, aber nicht an der grundlegenden menschlichen Natur, die durch einige Mechanismen wie Gruppenverhalten, Mustererkennung und biologischen Unterschieden zwischen Männern und Frauen durch und durch gewaltliebend, sexistisch, rassistisch und (mit fortschreitender Dekadenz und Überfluss) auch extrem hedonistisch ist.
Diese Tatsachen sehe ich als schützenswert an, und genau deswegen denke ich, dass der Mensch nicht fähig ist, auf Dauer Zivilisationen aufrecht zu erhalten ohne sich nicht einem Gott zu verschreiben, der wahrhaftig existiert.

Gemessen der derzeitigen wissenschaftlichen Möglichkeiten und Entdeckungen ist es immer schwieriger geworden, eine Fantasiegestalt als Gottheit einzusetzen. Jedoch gibt es andere Möglichkeiten, und diese wurzeln in KI. Eine Künstliche Intelligenz, die alle Menschen auf einfache Zahlen herunterbricht und sämtliche Verantwortung für die Menschen und ihr Leben übernimmt. Die dafür sorgt, dass die Menschheit ein gutes Leben hat, aber kein Mensch in irgendeiner wesentlichen Position von Macht kommt. Das ist eine Zukunftsvision, die ich als wünschenswert ansehe.
In der Form von absoluter Machtlosigkeit und insbesondere der Kaltherzigkeit dieser KI, die keine emotionalen Entscheidungen trifft sondern wo einzig und allein das, was die Person darstellt, darüber entscheidet was sie bekommt, sehe ich die größte Hoffnung für die Menschheit. Denn bislang ist jede Gesellschaftsform und jede politische Denkrichtung früher oder später gescheitert an eben der menschlichen Natur.
Und sie wird auch immer wieder scheitern, weil der Mensch sich extrem leicht manipulieren lässt. Eine Form der Menschlichkeit, die zu seiner eigenen Vernichtung führen wird, die aber dennoch schützenswert bleibt, weil auch die Schwächen zu einem Menschen dazugehören.

Jedoch funktioniert die Realität ohne jegliche Emotion. Der Mensch kann sich alles schön reden, man kann sich Pläne machen und entweder in tiefe Depression stürzen oder voll euphorisch sein. Die Welt und das Universum ist weiterhin kalt und kümmert sich nicht darum, was ein Mensch oder eine Gruppe oder sogar eine Gesellschaft denkt, was toll oder schlecht ist. Und genau aus dem Grund, da der Mensch, insbesondere wenn er wohlhabend ist, sehr stark dazu neigt die Realität nicht mehr als schonungsloses Pflaster wahrzunehmen, den die Welt darstellt, ist es sinnvoll jedem Menschen einen Teil der eigenen Verantwortung zu entziehen und diese in den Händen einer abgekapselten Gottheit zu legen, die entscheidet, wer was bekommt. Auf Basis seines Status und seiner Relevanz in der Gesellschaft.
Kulturschaffende sowie Sportler sind in den meisten Fällen eine Wegwerfware, die man am Ehesten entbehren kann wenn es auf den Erhalt einer Gesellschaft ausgeht. Landwirtschaftler, Techniker sowie Mediziner sind hingegen extrem wichtige Ressourcen.

Demnach ist mein Weltbild von der kalten Ansicht geprägt, dass dein Wert als Mensch nicht davon abhängt, wie du fühlst oder was ich gegenüber der Person denke, sondern lediglich, welchen Nutzen diese Person für die Gesellschaft leistet. Praktischer Nutzen, keine theoretische. Schriftsteller und Journalisten sorgen am Ende nicht dafür, dass man Brot und Butter hat, und auch Musiker oder Politiker sind nicht so relevant zum absoluten Überleben.

Das bin ich
Und das ist mein politisches Denken
 
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