Moderne Filme haben keine Seele

DirtyDan

Ledersockenstreicher
Imagine, im Jahre 2021 in ein Lichtspielhaus zu gehen und dann noch mit der Intention, am Ende was gesehen zu haben.
Für den Mongo, der sich jährlich seine Portion blabla™ Teil 4000 abholt mag das ja was sein, aber ansonsten. 🥴

Ich unterteile Filme in drei Arten:

Comedy
Aktion
Tiefgreifend

Zwischen Comedy und Aktion kann es Überschneidungen geben, sowie zwischen Aktion und Tiefgreifend.
Comedy soll mich unterhalten. Aktion auch und dazu noch fesseln.
"Tiefgreifend" soll mich zum einen Fesseln und zum anderen zum Nachdenken bringen. Ein wirklich guter, tiefgreifender Film brennt sich in mein Gedächtnis ein.

Neben der Story ist der wichtigste Aspekt für mich, wenn es zu Aktion aber vor allem Tiefgreifenden Filmen kommt, die Musik.
(Bei Comedy spielt diese keine große Rolle, außer es handelt sich um Anime, aber das ist eine andere Geschichte).
Die Story eines Films kann noch so gut sein, ohne einen geilen Soundtrack ist der Film nur halb so gut. Ein Soundtrack weckt bei mir direkt die Erinnerung an einen gut gelungen Film und ich kann mich wieder direkt an jene Szenen erinnern, die durch die Musik um das 10fache verbessert wurden.

INTRODUCING HANS FUCKING ZIMMER

Wenn dieser Chad an der Produktion des Soundtracks eines Films/Serie/Spiels (alles) beteiligt ist, dann kann es einfach nur gut werden. Dieser Typ und ein John Williams sind absolute Chads.


so was ist einfach nur geil. Selbst wenn man den Film nicht mag, der Soundtrack ist einfach nur phänomenal geil. Wer so etwas nicht mag, sollte von der Gesellschaft, sowie seiner Familie fallen gelassen werden.



ich könnte hier stundenlang so weitermachen und John Williams kommt auch noch dazu. Gibt natürlich noch andere geile Filmkomponisten, aber das sind die geilsten.



So: Gehe ich also heute in ein Lichtspielhaus, habe ich 1. Clownworld scheiße 2. schlechte Stories und VOR ALLEM 3. keine geilen Soundtracks
(das alles lässt sich auch auf Serien übertragen, Musik ist der Schlüssel Freunde).
Wieso ist das alles so? Neben des Clownworld-Virus würde ich sagen: All die großen Komponisten, Filmregisseure (+ Buchautoren) usw. haben bereits für eine Menge Bombendinger gesorgt. Es braucht erstmal Leute, die entweder geile Ideen haben oder bereit sind bereits vorhandenes Material (Bücher) zu verfilmen. -> Es gibt immer weniger geile Filmregisseure.
 

Waberossa

Gesalbter Bienenmärtyrer
Imagine, im Jahre 2021 in ein Lichthaus zu gehen und dann noch mit der Intention, am Ende was gesehen zu haben.
Für den Mongo, der sich jährlich seine Portion blabla™ Teil 4000 abholt mag das ja was sein, aber ansonsten. 🥴

Ich unterteile Filme in drei Arten:

Comedy
Aktion
Tiefgreifend

Zwischen Comedy und Aktion kann es Überschneidungen geben, sowie zwischen Aktion und Tiefgreifend.
Comedy soll mich unterhalten. Aktion auch und dazu noch fesseln.
"Tiefgreifend" soll mich zum einen Fesseln und zum anderen zum Nachdenken bringen. Ein wirklich guter, tiefgreifender Film brennt sich in mein Gedächtnis ein.

Neben der Story ist der wichtigste Aspekt für mich, wenn es zu Aktion aber vor allem Tiefgreifenden Filmen kommt, die Musik.
(Bei Comedy spielt diese keine große Rolle, außer es handelt sich um Anime, aber das ist eine andere Geschichte).
Die Story eines Films kann noch so gut sein, ohne einen geilen Soundtrack ist der Film nur halb so gut. Ein Soundtrack weckt bei mir direkt die Erinnerung an einen gut gelungen Film und ich kann mich wieder direkt an jene Szenen erinnern, die durch die Musik um das 10fache verbessert wurden.

INTRODUCING HANS FUCKING ZIMMER

Wenn dieser Chad an der Produktion des Soundtracks eines Films/Serie/Spiels (alles) beteiligt ist, dann kann es einfach nur gut werden. Dieser Typ und ein John Williams sind absolute Chads.


so was ist einfach nur geil. Selbst wenn man den Film nicht mag, der Soundtrack ist einfach nur phänomenal geil. Wer so etwas nicht mag, sollte von der Gesellschaft, sowie seiner Familie fallen gelassen werden.



ich könnte hier stundenlang so weitermachen und John Williams kommt auch noch dazu. Gibt natürlich noch andere geile Filmkomponisten, aber das sind die geilsten.



So: Gehe ich also heute in ein Lichthaus, habe ich 1. Clownworld scheiße 2. schlechte Stories und VOR ALLEM 3. keine geilen Soundtracks
(das alles lässt sich auch auf Serien übertragen, Musik ist der Schlüssel Freunde).
Wieso ist das alles so? Neben des Clownworld-Virus würde ich sagen: All die großen Komponisten, Filmregisseure (+ Buchautoren) usw. haben bereits für eine Menge Bombendinger gesorgt. Es braucht erstmal Leute, die entweder geile Ideen haben oder bereit sind bereits vorhandenes Material (Bücher) zu verfilmen. -> Es gibt immer weniger geile Filmregisseure.
Ich empfehle es zwar zum 10.000 Mal, aber die Serie "The Expanse" ist verdammt gut!
Gute Musik und interessante Zukunftsperspektive, die definitiv fundamentale politisch-gesellschaftliche Themen behandelt

 

Waberossa

Gesalbter Bienenmärtyrer
Ja, hatte die auf der Watchlist, habe die aber jetzt auf höchste Priorität gesetzt!
Falls du es dort sehen solltest, ein paar Folgen sind irgendwo mittendrin durcheinander, und gerade die letzten paar Folgen der letzten Staffel am Ende sind durcheinander. Oder waren es, als es noch relativ neu dort war.
 

honky

Gesalbter Bienenmärtyrer
Zimt ist mir zu weiblich.
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DirtyDan

Ledersockenstreicher
Falls du es dort sehen solltest, ein paar Folgen sind irgendwo mittendrin durcheinander, und gerade die letzten paar Folgen der letzten Staffel am Ende sind durcheinander. Oder waren es, als es noch relativ neu dort war.
Schaue sowieso immer alles auf englisch, außer das Original ist aus Deutschland. Von daher muss ich es eh wo anders schauen.
 

Blumenbiene

Honiggarde
Johann Wolfgang von Goethe beschreibt was eine gute Geschichte im Wesentlichen ausmacht in seiner Novellensammlung "Unterhaltungen deutscher Ausgwanderten" von 1795. Laut ihm sollten gute Geschichten u. a. nicht in allem eindeutig sein und dadurch zu kontroversen Gesprächen anregen.

Die heutigen Filmanhänger erwarten aber genau das Gegenteil und bohren bei jeder Erzähllücke unentwegt nach, bis schließlich Bücher über den inneren Aufbau der Enterprise mitsamt genauer Verortung der Offiziersquartiere der Hauptprotagonisten vermarktet werden. Generell würde ich das Hauptproblem heutiger Formate beim Publikum und nicht bei den Produzenten suchen. Um die Konzentration des Zuschauers muss beispielsweise immer häufiger mit rasanten Sequenzen und Schnittfolgen gerungen werden. Gleichzeitig geht die Kunst verloren, sich auf die wesentlichen Erzählelemente zu beschränken, was zur Folge hat, dass heutige Filme nicht selten mit Überlänge daherkommen oder der Stoff gleich in einer mehrstündigen Serie verarbeitet wird. Die Vermarktung von Fanartikeln spielt (besonders bei Kindern) eine viel größere Rolle als früher. Mehr Freizeit und mehr Geld führen in Kombination mit weniger Aufmerksamkeit und weniger Toleranz gegenüber Erzähllücken zur aktuellen Nachfragesituation. Außerdem werden Serien und Filme mehr konsumiert als genossen. Sind sie nicht mehr ganz aktuell, werden die Senderechte regelrecht verschenkt, da sie keine Einschaltquoten mehr versprechen.
Einen guten Film sollte man sich voll und ganz widmen, ohne Handy und ohne Gespräch, bestenfalls auch ohne Essen. Meinen Beobachtungen zufolge wird bei vielen der Fernseher eingeschaltet, wenn das Essen fertig ist. Das lehne ich entschieden ab. Fernsehen und Essen sind beides Genüsse, auf die man sich vollumfänglich konzentrieren sollte. Nichts für ungut. Der Popkorngeruch im Kino darf aber gern bleiben.

Ein guter Film sollte höchstens zwei Stunden dauern, bestenfalls eineinhalb Stunden.

Dass sich Filmemacher gegenseitig inspiriert haben, ist hingegen immer schon üblich gewesen. Daran ist nichts verwerflich. Man erzählt eine gute Geschichte immer wieder neu und modifiziert etwas. James Bond ist ein gutes Beispiel für die immer gleiche Geschichte, die erst mit größeren Eingriffen ihren Charakter verlor. Ganze Filmgattungen basieren aber auf den etablierten Mechanismen einer Erzählung, was Modifikationen und Implikaturen zulässt, die sonst deutlich mehr Stoff erfordern würden. In einer kulturell zunehmend fragmentierten Gesellschaft ist das oft nicht mehr funktionell.

Die Inhalte vieler Geschichten werden heutzutage von politischen Weltverbesserern modifiziert. Das ist Scheiße.

@DirtyDan Hans Zimmer, ja. Ich hab mir Tage des Donners erst vor kurzem wieder angeschaut. Ich liebe die 80er und das wohlige Gefühl alles im Leben erreichen zu können ist mit seiner Musik zum Film sofort wieder da.

 
Zuletzt bearbeitet:

Blumenbiene

Honiggarde
Ich hab den guten Goethe angeführt, aber seinen Punkt nicht genauer beschrieben. Er meint, die Natur unserer Welt und unseres Daseins bleiben uns immer verborgen. Die Kontroversen darüber führen nie zu einer entgültigen Antwort, können aber sehr unterhaltsam sein. Geschichten sollten kleine exemplarische Teilaspekte ansprechen.
Meine Gedanken also zur aktuellen Filmindustrie:
Wenn aber alles erklärt wird und die Handlungsweisen der Protagonisten oder die Handlung selbst oft holzschnitzartig und monokausal wie Roboter oder Roboterfabriken ablaufen, dann ist das schon recht seelenlos.
 

honky

Gesalbter Bienenmärtyrer
Ich hab den guten Goethe angeführt, aber seinen Punkt nicht genauer beschrieben. Er meint, die Natur unserer Welt und unseres Daseins bleiben uns immer verborgen. Die Kontroversen darüber führen nie zu einer entgültigen Antwort, können aber sehr unterhaltsam sein. Geschichten sollten kleine exemplarische Teilaspekte ansprechen.
Meine Gedanken also zur aktuellen Filmindustrie:
Wenn aber alles erklärt wird und die Handlungsweisen der Protagonisten oder die Handlung selbst oft holzschnitzartig und monokausal wie Roboter oder Roboterfabriken ablaufen, dann ist das schon recht seelenlos.
Bestimmte (erfolgreiche) Muster werden nunmal wiederholt, und genau dies wird von einem Großteil der Zuschauer auch erwartet. Es funktioniert einfach besser mit immer den selben Schauspielern, Motiven, Charakteren, ja selbst Synchronstimmen.
(Frage mich manchmal ob alleine deswegen (also wegen dem deutschen Markt) bspw. bestimmte Schauspieler nie zusammen in einem Film spielen dürften, weil sie in Deutschland den gleichen Synchronsprecher haben.)
Die Unterscheidung ergibt sich folglich aus dem drumherum - Effekten, Schnitten, Action, etc - worauf zunehmend Wert gelegt wird. (Man überlege - waren es Effekte oder die Geschichte welche bspw. Matrix 1 so besonders gemacht haben... bzw. was hatte den wirklich größeren Anteil (am Kassenerfolg))

Das wirklich etwas verborgen bleibt und eine Kontroverse nach dem Film erzeugt sehe ich eigentlich eher bei Serien als bei Filmen. Dort kann man sich aufgrund des größeren Umfangs schlichtweg eher erlauben auch solche Aspekte einzubringen. Man denke nur an bspw. Lost oder Mulholland Drive und vergleiche deren Kassenerfolg. Oder an das 'kultige' Abmetzeln von Sympathieträgern in Game of Thrones - so etwas war nur möglich aufgrund der Fülle an vorgestellten und entwickelten Charaktern. Normalerweise wollen die Menschen nunmal nicht das sich Charaktere/Sympathieträger in die man sich gerne hineinversetzen/träumen mag am Ende nicht gut aus der Nummer rauskommen.
(Aus dem selben Grund sollte eigentlich auch jeder Charakter gewisse Schwächen oder Brüche haben, weil ansonsten die Assoziation erschwert wird (galaktisch vergeigt durch woke Einflüsse in bspw. Star Wars)

Nach einem Film von 90-120 Minuten will man irgendwo satt bzw. in seiner Erwartungshaltung befriedigt sein. Dort kann man überraschen, aber darf das Publikum nicht irritiert zurücklassen (außer bei entsprechend weniger erfolgreichen Arthouse-Streifen). Das war schon immer so. Und das gilt übrigens für alle möglichen Muster - der Film Funny Games spielt und bricht nebenbei sehr schön mit dieser Erwartungshaltung.

Ich sehe nicht wo bspw. Tom Cruise Filme (oder James Bond Filme, oder Rosamunde Pilcher Filmer, etc pp) über den Lauf der Jahre mehr oder weniger Tiefe, Charakterentwicklung/Darstellung oder sonstwas hatten. Nur die Effekte wurden - also dort wo Action bestandteil der Unterhaltung ist - sukzessive mehr und besser... aber das deswegen jetzt seelenlos zu nennen...
 

DirtyDan

Ledersockenstreicher
Laut ihm sollten gute Geschichten u. a. nicht in allem eindeutig sein und dadurch zu kontroversen Gesprächen anregen.
Dem kann ich zustimmen. Hierbei wäre ein Blick auf Star Wars lohnenswert:
Die ersten 6 Filme waren meiner Meinung nach genial und was mich am meisten an dem ganzen Star Wars Franchise erfreut hat, war die immense Auswahl an Büchern, Serien usw. die nach den ersten 3 Filmen erschienen sind. Die Filme an sich haben natürlich viele Fragen offen gelassen. Bücher/Spiele (ob fan-made oder offiziell) haben diese Fragen beantwortet und darüber hinaus das Universum immens vergrößert.
Alleine diese Szene:
Jeder dieser Charaktere hat durch Bücher/Spiele/Serien eine so wahnsinnig große Hintergrundgeschichte bekommen, dass man diese theoretisch einzeln verfilmen könnte.

Introducing Disney:
Die Vermarktung von Fanartikeln spielt (besonders bei Kindern) eine viel größere Rolle als früher. Mehr Freizeit und mehr Geld führen in Kombination mit weniger Aufmerksamkeit und weniger Toleranz gegenüber Erzähllücken zur aktuellen Nachfragesituation. Außerdem werden Serien und Filme mehr konsumiert als genossen. Sind sie nicht mehr ganz aktuell, werden die Senderechte regelrecht verschenkt, da sie keine Einschaltquoten mehr versprechen.
Star Wars nach der Übernahme von Disney:
-Clownworld Elemente
-money grab
-irgendwelche süßen Viecher im Film, welche dann als Fanartikel erscheinen
-Story ist schlecht, ein komplettes, geiles Universum wurde kaltblüttig umgebracht, vergewaltig, wiederbelebt, noch mal vergewaltig und dann geköpft.
 

honky

Gesalbter Bienenmärtyrer
genial und was mich am meisten an dem ganzen Star Wars Franchise erfreut hat, war die immense Auswahl an Büchern, Serien usw.
*hust*
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Die ersten 6 Filme waren meiner Meinung nach genial
Star Wars nach der Übernahme von Disney:
-Clownworld Elemente
-money grab
-irgendwelche süßen Viecher im Film, welche dann als Fanartikel erscheinen
-Story ist schlecht, ein komplettes, geiles Universum wurde kaltblüttig umgebracht, vergewaltig, wiederbelebt, noch mal vergewaltig und dann geköpft.
*hust* ewoks
*hust* michse widersprechse
*hust* podracer

hab die ersten drei als Kind im Fernsehen gesehen >> das war Hammer
die zweiten drei im Kino >> das war ok (weil effekte und so... story und charaktere waren meh... ganze Filmsequenzen wirkten wie 1:1 fürs Merch geschrieben)
die letzten 3 gestreamt und für schlecht befunden
der Einfluß vom Team PC...
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...war dann doch sehr nervig - haben halt die ersten drei Teile irgendwie kopiert und schlechter gemacht. Hab mal ne Analyse von E;R gesehen - die war unterhaltsamer.

Mandalorian ist aber gelungen imo
...und ist schon auch irgendwie lustig das nichtmal kleine Mädchen die absurd positiv overpowered gestaltete Luke-Skywalker-Nachfolger-Futt aus den letzten 3 Teilen mochten, aber gewaltig auf Baby-Joda abfahren >> dürfte bestimmt auch der am schlechtesten und am besten laufende merch sein.
go woke go broke wurde nirgendwo deutlicher
 

DirtyDan

Ledersockenstreicher
Ja wie gesagt, die neuen Disney-Filme kann man vergessen. George Lucas wird sich bald einfach erhängen und damit das Kapitel beenden.
*hust* ewoks
*hust* michse widersprechse
*hust* podracer
Ewoks waren kein Problem. War nicht aufgedrungen.
Die Echse war schwul, ja, war aber glaube ich auch ein Auswuchs von einem Disney Regisseur.
Podracer war wiild alde.

die zweiten drei im Kino >> das war ok (weil effekte und so... story und charaktere waren meh... ganze Filmsequenzen wirkten wie 1:1 fürs Merch geschrieben)
Die Prequels waren super, ich konnte die feiern.
die letzten 3 gestreamt und für schlecht befunden
same, bin glaube nur beim ersten ins Kino gegangen. Der war zwar nicht unterirdisch schlecht, aber die ganzen Hurensöhne im Kino gehen mir einfach auf den Sack. Gab glaube ich auch ordentlich Stress nach dem Film, mich nervt das.
der Einfluß vom Team PC...
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...war dann doch sehr nervig - haben halt die ersten drei Teile irgendwie kopiert und schlechter gemacht. Hab mal ne Analyse von E;R gesehen - die war unterhaltsamer.
Notschlachtung
Mandalorian ist aber gelungen imo
...und ist schon auch irgendwie lustig das nichtmal kleine Mädchen die absurd positiv overpowered gestaltete Luke-Skywalker-Nachfolger-Futt aus den letzten 3 Teilen mochten, aber gewaltig auf Baby-Joda abfahren >> dürfte bestimmt auch der am schlechtesten und am besten laufende merch sein.
go woke go broke wurde nirgendwo deutlicher
Mandalorian ist geil, hatte mich echt postitv überrascht. Ich hoffe Disney stellt die gecancelte da wieder ein. (Nur, damit sie wieder in der Serie spielt). An sich sollte Disney einfach notgeschlachtet werden.
 

DerKritiker

Sammler
Mandalorian ist nicht wirklich besonders und auch schon SJW lastig.
Es wirkt nur im Vergleich mit den absoluten verkrebsten Disney Star Wars Filmen gut.

Ennio Morricone > Hans Zimmer
 

Victory

Ledersockenstreicher
Die Filmindustrie geht nur noch mechanisch nach Zielgruppenanalyse und Gewinnmaximierung
War doch schon immer so. Können ja nicht all Zwangsgebühren kassieren und Scheiße präsentiere, die keinen oder einer zu kleinen Zielgruppe gefällt.
Regisseure haben keine Eier mehr, eigene und gewagte Ideen umzusetzen
Ideen wachsen nicht auf Bäume (zudem wurden damals auch viele Bücher oder Ereignisse verfilmt) und zumindest ich glaube, dass auch nicht mehr viel kommen wird,
Zudem sind die meisten Produktionsfirmen finanziell schlechter aufgestellt als früher und haben eventuell kein Geld für solche Projekte. Am Ende muss man ja auch Rechnungen bezahlen können und Filme wie der eine Westernfilm mit Johnny Depp (The Lone Ranger?) zeigen, dass man sehr schnell sehr viel Geld verlieren kann.
Und bei Remakes hast du dann zumindest Marken-Idioten.
Es wird keinen zweiten George Lucas, Tarantino, Spielberg, Zimmer oder Hitchcock. mehr geben, die eine komplett neue Welt/ Reihe aus den Boden stampfen.
Wir können nicht mehr tun als zu hoffen, dass die Industrie nicht zu viele "Klassiker" vergewaltigt und sich mit seelenlosen "leicht inspirierten" Eintagsfliegen finanzieren kann.
Die Drehbuchautoren wissen daher auch nicht, was eine gute Geschichte ausmacht oder was tiefgründige Charaktere sind
Siehe oben.
Die schärfe moderner Kameras und die perfekte Belichtung lässt keinen Raum mehr für die Kreativität der Zuschauer
Lol. Ich sehe das jetzt nicht als Nachteil. Für Kreativität usw. sind Bücher eh besser. Ich würde auch mal wissen, wie kreativer man zb. bei einen alten Bond Film im Vergleich zu einen neueren Bond-Film zuschauen kann. Oder reden wir hier von Schwarz-Weiß Filmen.
CGI hat gebaute Kulissen ersetzt, oft wird dann direkt die Conceptart in 3D nachgebaut. Dadurch fehlen aber Ecken, Kanten und Authentizität.
Ich sehe es eigentlich als Vorteil je nach Filmthema. Star Wars Episode III wäre da ein gutes Beispiel obgleich es auch negative Beispiele gibt, wo der Fokus offensichtlich nur aug CGI lag (hust Avatar hust) und beim Rest gespart wurde.
Political Correctness kommt dann noch oben darauf
Stimmt. Mal mehr, mal weniger präsent.
 
Zuletzt bearbeitet:

honky

Gesalbter Bienenmärtyrer
An sich sollte Disney einfach notgeschlachtet werden.
Nicht doch. Glaube die nehmen halt einfach die Interessen ihrer Anteilseigner wahr und sehen sich nur in einer Zwickmühle.
These: Es gibt knüppelhagelvolle Giftschränke mit problematischen Interna/Dienstanweisungen/Strategiepapieren etc.
Es gibt auch heute noch Firmen die bspw. ganz klar (nach innen/auf Leitungsebene (zumindest vor einigen Jahren noch)) kommunizieren, das Sie sich (mit ihren Produkten, ihrer Werbung, etc) dezidiert an die deutsche Familie wenden >> imagine the shitstorm-Potential.
Bei Disney wird es sich dezidiert um Weiße/Europäischstämmige, Christliche, Konservative, etc. gehandelt haben >> vermutlich auf allen möglichen Ebenen (auch Personalpolitik etc).

Mittlerweile ist Disney aber einer der größten Medienkonzerne mit reichlich Hedgefonds an Bord, und macht einen guten Teil seines Umsatzes mit Menschen die dieser (ehemaligen) Ausrichtung/Zielgruppe nicht entsprechen.
Tatsache bleibt, das eine bestimmte Schlagrichtung zunehmend für positive Kritik sorgt, während die ehemalige Ausrichtung negative Kritik erfährt, und unter anderem deshalb Disney seinen Content ein wenig dem Zeitgeist angepasst hat.
Tatsache ist, das dies in weiten Teilen auch funktioniert >> Die Eisprinzessin bspw. ist ein Kassenschlager innerhalb der ursprünglichen Zielgruppe und darüber hinaus.
Ihre Evergreens haben sie in den Neuauflagen aber i.a.R. nicht verstümmelt (man gönne sich einfach mal das rumgeheule der Linken über bspw. König der Löwen
), und überall dort wo sich woker content negativ auf das Geschäft auswirkt wird reagiert. Wobei natürlich angemerkt werden muss, das auch die letzten Frauenpower Starwars-Filme keinesfalls gefloppt sind, sondern nur unter den Potentialen/Erwartungen geblieben sind (keiner will den - ich hab ihren namen vergessen - luke skywalker ersatz tusen merch).
Für die empörte consoomer-community wird ja nun reichlich neuer content erzeugt >> Mandalorian war schon gut, und drei weitere Serien sind in mache...
 

KnueppelAusDemSack

Gesalbter Bienenmärtyrer
Ich vermisse so Filme wie "Spiel mir das Lied vom Tod", wo die erste halbe Stunde fast nur textlose Einstellungen kommen aber dafür mit geiler Musik und beeindruckenden Bildern. Das war noch sicker Scheiß.
 

Hieronymus

Ledersockenstreicher
Ich vermisse so Filme wie "Spiel mir das Lied vom Tod", wo die erste halbe Stunde fast nur textlose Einstellungen kommen aber dafür mit geiler Musik und beeindruckenden Bildern. Das war noch sicker Scheiß.
Da hatten die Filme auch noch einen angenehmen Schnitt. Der Vergleich ist nicht fair, aber wenn man sich dann "moderne" Actionfilme ansieht, bekommt man von den Schnitten Panikzustände.
 

KnueppelAusDemSack

Gesalbter Bienenmärtyrer
das ist ja jetzt alleine noch kein Prädikat - findest Du z.B. auch hier (wobei das Lied wirklich gut ist (enwickelt sich und wird quasi immer voller - ruhig mal ganz hören))
Ist schon ein Prädikat, es kommt ja auf das Zusammenspiel von Musik und Bildern an, dazu noch die Art des Schnitts und der Dialoge was dann letztlich Information an den Zuschauer übermittelt und ein mitdenken, rational wie emotional, beim schauen ermöglicht. Beim Beispiel von @Hieronymus Transporter bekomme ich auch nur Stress und Herzrasen vermittelt, die Schnitte sind schneller als der Verstand folgen kann und somit kann beim Zuschauer auch kein Entspannen einsetzen. Ich mein... wer drauf steht sich lebensverkürzenden Stress machen zu lassen und nur maximalen Input verlangt bitte sehr.
Ist cannibal Holocaust mittlerweile vom Index runter?
 

honky

Gesalbter Bienenmärtyrer
Ist schon ein Prädikat, es kommt ja auf das Zusammenspiel von Musik und Bildern an, dazu noch die Art des Schnitts und der Dialoge was dann letztlich Information an den Zuschauer übermittelt und ein mitdenken, rational wie emotional, beim schauen ermöglicht. Beim Beispiel von @Hieronymus Transporter bekomme ich auch nur Stress und Herzrasen vermittelt, die Schnitte sind schneller als der Verstand folgen kann und somit kann beim Zuschauer auch kein Entspannen einsetzen. Ich mein... wer drauf steht sich lebensverkürzenden Stress machen zu lassen und nur maximalen Input verlangt bitte sehr.
Ist cannibal Holocaust mittlerweile vom Index runter?
Der Film von Hiero soll ja auch nicht entspannen :)
Cannibal Holocaust hab ich - angefixt vom verlinkten main theme - letztes Jahr mal auf Youtube geguckt. Da gab es die 96 Minuten Version einfach so... mit vielen views seit Jahren on.
Und in dem Film hat man halt in der Tat auch Szenen wo bspw. einfach mal über Minuten im Fluß planschende Frauen gezeigt werden 😅... oder halt ein Tier geschlachtet und zubereitet wird...
Wenn man einen Film danach bewertet ob und welchen Eindruck er hinterlässt, dann gibt es schlechtere - zumal sie tatsächlich noch den Dreh zur Moral von der Geschicht bringen.

Und die Szene aus Spiel mir das Lied vom Tod ist ja nunmal sehr gelungen und nicht ohne Grund bekannt... die ganze musikalische Untermalung ist gelungen >> aber wieviele Western haben einen ähnlichen Eindruck hinterlassen? (Und Landschaftsbilder oder den aus der Wildnis in den Ort reitenden Outlaw oder jemanden der gehängt wird oder ähnliche Motive und Einstellungen hat man da auch, halt nur nicht so herausragend)
Der Soundtrack ist mir jedenfalls auch in diversen Samples immer wieder mal über den Weg gelaufen.
 
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