H. G. Maaßen, Deutschlands letzte Hoffnung

Angenommen H. G. Maaßen wäre Kanzlerkandidat der CDU, würdet ihr bei der Bundestagswahl CDU wählen?

  • Ja

  • Nein


Die Ergebnisse sind erst nach der Abstimmung sichtbar.

0815works

Gesalbter Bienenmärtyrer
Muss man Dir ernsthaft erklären, dass die NPD so stark vom Verfassungsschutz unterwandert ist, dass selbst Verfassungsrichter sich beim Verbotsverfahren nicht in der Lage sahen zu unterscheiden, welche Aussagen von "normalen" Parteimitgliedern und welche Parolen von eingesickerten Provokateuren kommen?
Ich hab eigentlich mal gehört die wären nur nicht Relevant genug um verboten zu werden:




(Hätte es nur einen Versuch gegeben hättest du übrigens Recht. :kappa:)
 

jackbeauregard0

Honiggarde
Schließt du das aus der Tatsache, dass er in der CDU ist und kandidiert oder hast du diesbezüglich Aussagen von ihm?
Daraus, dass er in der CDU ist und kandidiert. Zudem behauptet er von sich ja er ist "eher links", womit er vermutlich nichtmal Unrecht hat.
Ist natürlich auch möglich, dass er in der CDU ist, um eine 180° Wende zu initiieren, die Wahrschienlichkeit dass es klappt ist eben gegen null, die Opportunisten koalieren ja sogar mit Grünen.

 

Germanist

Ledersockenstreicher
Ja weil es taktieren ist, das hat nichts mit meiner Meinung zu tun. In den etablierten Parteien ist es ein ewiges "good cop - bad cop" um eine möglichst breite Wählerschaft anzusprechen, am Ende wird lediglich Populärpolitik gemacht.
Wenn Meuthen das macht, schadet er der AfD, aber wenn Maaßen das macht, ist es nur eine Taktik der CDU, um möglichst viele Wählerstimmen zu bekommen?

2015 (das für viele hier drin irgendwie ein Startschuss ist) wäre auch mit Maaßen als Kanzler geschehen.
Vermutlich, weil in Wahrheit (((die))) hinter allem stecken, richtig?

Es geht in der Politik ausschließlich um Klientel und welche Werte man nach außen tragen kann um Wähler zu gewinnen. Ob diese dann am Ende in der Partei umgesetzt werden ist zweitrangig. Würden diese Leute hinter ihren Meinungen stehen, würden sie auch austreten. Sie wissen genau, dass ihre Vorschläge bei Abstimmungen abgelehnt werden.
Maaßen weiß, dass er mit einem Merkelkurs keine Freunde in seinem Wahlkreis finden würde, also nutzt er konservativen AfD Sprech, die sehr populär dort ist. Würde er in NRW antreten würde er Laschet Sprech nutzen.
Finde es immer wieder erstaunlich, wie genau manche Leute wissen, was passieren würde, wenn alles ganz anders wäre, weil "das is halt so!". Ist genau der gleiche Unsinn wie "Höcke ist ein Nazi, weil er Ausländer in KZs stecken will. Das weiß ich, weil er ein Nazis ist und Nazis das immer machen! ISSO!"

Übrigens, auch wenn du die NPD Werte so verteufelst sind es exakt die, die du an Maaßen schätzt. Die NPD steht in erster Linie nicht für "die übermacht der Rasse" oder "Juden sind Schuld" sondern für eine strikte konservative Linie mit der Familie als Kern von allem, zusätzlich zu einigen anti-wirtschaftsliberalen Maßnahmen die bei den libtards hier drin Schreikrämpfe verursachen würden wie z.B. Verstaatlichung der Energieversorgung. Den ersten Teil tragen die Ex NPD Leute auch in die AfD, damit man sie auch weiterhin von der FDP unterscheiden kann.
Die NPD ist in ihrem Kern sozialistisch und kollektivistisch und wird primär von saufenden Glatzköppen gewählt. Wer die NPD für eine Partei mit konservativen Werten hält, glaubt vermutlich auch an die Zahnfee.
 

Pascal

Honiggarde
Die NPD ist in ihrem Kern sozialistisch und kollektivistisch und wird primär von saufenden Glatzköppen gewählt. Wer die NPD für eine Partei mit konservativen Werten hält, glaubt vermutlich auch an die Zahnfee.
zahnfee-maennerkostuem--mw-132002-1.jpg
 

Dekadenzkritik

Honiggarde
Zudem behauptet er von sich ja er ist "eher links", womit er vermutlich nichtmal Unrecht hat.
Jo, das hat Shlomo früher auch oft gesagt.
Im Wortlaut sagt Maaßen: „Menschen, die mich näher kennen, halten mich für sozial und damit für eher links"
Das ist ein "ich-unterstütze-die-Armen-altlinks", nicht kulturmarxistisch, was man heute links nennt.

Der Rest vom Artikel handelt dann davon, dass er mit Merkels Kurs ganz und gar nicht übereinstimmt.
„Ich bin nicht in die CDU eingetreten, damit wir eine Migrationspolitik haben, wie sie jetzt aussieht: millionenfache ungesteuerte Einwanderung, eine geringe Zahl an Abschiebungen, Integrationsdefizite, überproportionale Straftaten von Asylsuchenden, islamistische Terroranschläge, Übergriffe in Schwimmbädern.“

Ich glaube ihm da. Niemand macht sich heute noch freiwillig zur Zielscheibe der Kulturmarxisten, wenn nicht ein Fünkchen Idealismus dahintersteckt.

Ist natürlich auch möglich, dass er in der CDU ist, um eine 180° Wende zu initiieren, die Wahrschienlichkeit dass es klappt ist eben gegen null
Das ist wahrscheinlicher als dass die AfD 51% holt. Wenn die CDU nicht wieder nach rechts rückt, wird die AfD nie regieren können, und Maaßen/Werteunion sind zurzeit die einzige Chance darauf.
 

Lipool91

Honiggarde
Wenn Meuthen das macht, schadet er der AfD, aber wenn Maaßen das macht, ist es nur eine Taktik der CDU, um möglichst viele Wählerstimmen zu bekommen?

Die AfD ist keine etablierte Partei, die sind derzeit so weit wie die Grünen in den 80ern. Es ist nicht sicher in welche Richtung es dort geht: Wird es eine zweite FDP unter Meuthen oder etwas mehr konservativer ohne Meuthen aber mit Unterstützung durch den Flügel. Was denkst du, warum links und rechts Funktionäre die Partei verlassen, während das bei den etablierten kaum passiert?

Vermutlich, weil in Wahrheit (((die))) hinter allem stecken, richtig?

Ich frage mich was ihr Liberalen (?) immer mit den Juden habt, seht ihr das wirklich so als großes Problem, dass ihr das bei jeder Gelegenheit ins Spiel bringen musst? Kein Wunder, dass der Verfassungsschutz die AfD beobachtet.
Ich komme mehr aus der völkisch konservativen Richtung und mir sind die egal, ich habe in meinem ganzen Leben noch keinen kennengelernt dabei bin ich beruflich viel in der Welt unterwegs und habe mit verschiedenen Lobbyisten und Regierungsvertretern zu tun.

Wenn du allerdings jetzt mit deiner Aussage die CDU meinst dann ja, natürlich. Maaßen ist Mitglied der CDU, wenn er morgen zu einem nationalsozialistischen Gipfel aufruft wird das die Ausrichtung Partei ebenso wenig beeinflussen, wie wenn er ein zweites Nordkorea fordert.

Merkel war lediglich das Sprachrohr für ihre Regierungskoalition.
Selbst wenn Merkel die Kompetenzen hätte die Ereignisse von 2015 zu beeinflussen (welche sie nicht hat) und das gegen den Willen ihrer Koalition durchgezogen hätte (es war in deren Willen) hätte es ganz einfach kurz darauf ein Misstrauensvotum und einen neuen Kanzler gegeben.

So funktioniert die deutsche Demokratie. Wir leben in keinem Kaiserreich mehr oder auf welchem Trip du auch bist.

2015 war von der vermeintlich konservativen Partei so akzeptiert worden und wenn wir ehrlich sind, hat sich seitdem auch nichts geändert. Deutschland würde jeden Flüchtling den es aus Afghanistan bekommt mit Handkuss nehmen, wenn sie die Taliban rauslassen würden.

Die eigentlichen Probleme haben viel früher begonnen und der Zug war in den späten 90ern bereits abgefahren.

Finde es immer wieder erstaunlich, wie genau manche Leute wissen, was passieren würde, wenn alles ganz anders wäre, weil "das is halt so!". Ist genau der gleiche Unsinn wie "Höcke ist ein Nazi, weil er Ausländer in KZs stecken will. Das weiß ich, weil er ein Nazis ist und Nazis das immer machen! ISSO!"

Eigentlich ist das in vielen Quellen sehr ausführlich erörtert, wie Parteien agieren. Vielleicht wird das in den Politikwissenschaften auch so gelehrt.

Im Beispiel Maaßen versucht er es allerdings nicht einmal es zu verschweigen:


Maaßen: „Ich bin seit mehr als 30 Jahren in der CDU. Ich stehe für eine klassisch konservative CDU-Politik. Ich bin für eine klare Abgrenzung zur AfD. Ich will und werde keine AfD-Politik machen. Ich stehe zu den Beschlüssen der CDU. Aber ich bin für jeden Wähler dankbar, egal, wen er früher gewählt hat.

Der Artikel ist vom Anfang des Jahres, kurz bevor er intensiv begonnen hat intensiven AfD-Wähler orientierten Wahlkampf zu betreiben.

Eigentlich sollte man erwarten, dass in Deutschland jeder Bürger weiß wie die Demokratie und Parteien selbst funktionieren. Weder Merkel noch sonst irgendwer kann etwas wichtiges entscheiden. Alles läuft über Wahlen ab. Und jetzt schau Mal wie viele Stimmen Merkel innerhalb ihrer Partei bekommen hat.


Denkst du wirklich, dass Maaßen so dumm ist, dass er nicht weiß, dass seine Themen niemals irgendeine Mehrheit bekommen? Ich halte ihn für einen klugen Mann, der den ganzen Filz der CDU durchgemacht hat um in Machtpositionen zu kommen.

Es geht um keinen kleinen Regionalpolitiker wie den Palmer, sondern um den fucking ex Präsidenten des Verfassungsschutzes.

Die NPD ist in ihrem Kern sozialistisch und kollektivistisch und wird primär von saufenden Glatzköppen gewählt. Wer die NPD für eine Partei mit konservativen Werten hält, glaubt vermutlich auch an die Zahnfee.


Witzig wie du oben noch herablassend von "Unsinn" und "kann man nicht wissen" sprichst und jetzt hier selbst so ein Klischee aufwärmst
Ich sehe inzwischen deutlich mehr minderbemittelte Libtards die AfD Wählen. Okay Glatzen haben sie selten, falls das irgendein Kriterium sein sollte. Aber auch in der NPD sind die selten geworden. Mode ändert sich einfach, manche mögen auch die knöchelfreien Hosen die über die Hüfte gehen an Frauen nicht.

Die NPD ist im Kern vor Allem für das absolut klassische konservative deutsche Familienbild. Das ist die Grundlage für alles andere und das einzig nicht verhandelbare. Familien sind schon kollektivistisch, da hast du wohl recht. Die NPD ist so sozialistisch wie Westdeutschland in den 1960ern: Strom, Bahn, Wasser in öffentlicher Hand, Banken reguliert, Keine EU sondern lediglich Handelsabkommen. Wenn das für dich sozialistisch war, dann muss es wohl so sein, schließlich war Ludwig Erhard ein stabiler Nationalsozialist. Auch deswegen sind sie die konservativste Partei Deutschland.
Tatsächlich für mich zu konservativ insbesondere wenn es um das Thema Verweigerung der Rechtschreib- und Hochschulreform geht.

Ich kann mich da übrigens auf ihr Wahlprogramm beziehen als Quelle. Also keine Angst "trust me bro/das ist halt so" gibt es bei mir nicht.
 

KasperderNeocon

Nestarchitekt
Die AfD ist keine etablierte Partei, die sind derzeit so weit wie die Grünen in den 80ern. Es ist nicht sicher in welche Richtung es dort geht: Wird es eine zweite FDP unter Meuthen oder etwas mehr konservativer ohne Meuthen aber mit Unterstützung durch den Flügel. Was denkst du, warum links und rechts Funktionäre die Partei verlassen, während das bei den etablierten kaum passiert?



Ich frage mich was ihr Liberalen (?) immer mit den Juden habt, seht ihr das wirklich so als großes Problem, dass ihr das bei jeder Gelegenheit ins Spiel bringen musst? Kein Wunder, dass der Verfassungsschutz die AfD beobachtet.
Ich komme mehr aus der völkisch konservativen Richtung und mir sind die egal, ich habe in meinem ganzen Leben noch keinen kennengelernt dabei bin ich beruflich viel in der Welt unterwegs und habe mit verschiedenen Lobbyisten und Regierungsvertretern zu tun.

Wenn du allerdings jetzt mit deiner Aussage die CDU meinst dann ja, natürlich. Maaßen ist Mitglied der CDU, wenn er morgen zu einem nationalsozialistischen Gipfel aufruft wird das die Ausrichtung Partei ebenso wenig beeinflussen, wie wenn er ein zweites Nordkorea fordert.

Merkel war lediglich das Sprachrohr für ihre Regierungskoalition.
Selbst wenn Merkel die Kompetenzen hätte die Ereignisse von 2015 zu beeinflussen (welche sie nicht hat) und das gegen den Willen ihrer Koalition durchgezogen hätte (es war in deren Willen) hätte es ganz einfach kurz darauf ein Misstrauensvotum und einen neuen Kanzler gegeben.

So funktioniert die deutsche Demokratie. Wir leben in keinem Kaiserreich mehr oder auf welchem Trip du auch bist.

2015 war von der vermeintlich konservativen Partei so akzeptiert worden und wenn wir ehrlich sind, hat sich seitdem auch nichts geändert. Deutschland würde jeden Flüchtling den es aus Afghanistan bekommt mit Handkuss nehmen, wenn sie die Taliban rauslassen würden.

Die eigentlichen Probleme haben viel früher begonnen und der Zug war in den späten 90ern bereits abgefahren.



Eigentlich ist das in vielen Quellen sehr ausführlich erörtert, wie Parteien agieren. Vielleicht wird das in den Politikwissenschaften auch so gelehrt.

Im Beispiel Maaßen versucht er es allerdings nicht einmal es zu verschweigen:


Maaßen: „Ich bin seit mehr als 30 Jahren in der CDU. Ich stehe für eine klassisch konservative CDU-Politik. Ich bin für eine klare Abgrenzung zur AfD. Ich will und werde keine AfD-Politik machen. Ich stehe zu den Beschlüssen der CDU. Aber ich bin für jeden Wähler dankbar, egal, wen er früher gewählt hat.

Der Artikel ist vom Anfang des Jahres, kurz bevor er intensiv begonnen hat intensiven AfD-Wähler orientierten Wahlkampf zu betreiben.

Eigentlich sollte man erwarten, dass in Deutschland jeder Bürger weiß wie die Demokratie und Parteien selbst funktionieren. Weder Merkel noch sonst irgendwer kann etwas wichtiges entscheiden. Alles läuft über Wahlen ab. Und jetzt schau Mal wie viele Stimmen Merkel innerhalb ihrer Partei bekommen hat.


Denkst du wirklich, dass Maaßen so dumm ist, dass er nicht weiß, dass seine Themen niemals irgendeine Mehrheit bekommen? Ich halte ihn für einen klugen Mann, der den ganzen Filz der CDU durchgemacht hat um in Machtpositionen zu kommen.

Es geht um keinen kleinen Regionalpolitiker wie den Palmer, sondern um den fucking ex Präsidenten des Verfassungsschutzes.




Witzig wie du oben noch herablassend von "Unsinn" und "kann man nicht wissen" sprichst und jetzt hier selbst so ein Klischee aufwärmst
Ich sehe inzwischen deutlich mehr minderbemittelte Libtards die AfD Wählen. Okay Glatzen haben sie selten, falls das irgendein Kriterium sein sollte. Aber auch in der NPD sind die selten geworden. Mode ändert sich einfach, manche mögen auch die knöchelfreien Hosen die über die Hüfte gehen an Frauen nicht.

Die NPD ist im Kern vor Allem für das absolut klassische konservative deutsche Familienbild. Das ist die Grundlage für alles andere und das einzig nicht verhandelbare. Familien sind schon kollektivistisch, da hast du wohl recht. Die NPD ist so sozialistisch wie Westdeutschland in den 1960ern: Strom, Bahn, Wasser in öffentlicher Hand, Banken reguliert, Keine EU sondern lediglich Handelsabkommen. Wenn das für dich sozialistisch war, dann muss es wohl so sein, schließlich war Ludwig Erhard ein stabiler Nationalsozialist. Auch deswegen sind sie die konservativste Partei Deutschland.
Tatsächlich für mich zu konservativ insbesondere wenn es um das Thema Verweigerung der Rechtschreib- und Hochschulreform geht.

Ich kann mich da übrigens auf ihr Wahlprogramm beziehen als Quelle. Also keine Angst "trust me bro/das ist halt so" gibt es bei mir nicht.
Die NPD ist die legitime Nachfolgepartei der NSDAP, das ist dir schon bekannt, oder noch nicht?
 

Germanist

Ledersockenstreicher
Im Wortlaut sagt Maaßen: „Menschen, die mich näher kennen, halten mich für sozial und damit für eher links"
Das ist ein "ich-unterstütze-die-Armen-altlinks", nicht kulturmarxistisch, was man heute links nennt.
Ich lehne Neoliberalismus ab, halte AnCap für einen LARP und glaube, dass ein gewisses Maß an Sozialsystem notwendig ist. Ich bin also auch "eher links" ;)
 

Germanist

Ledersockenstreicher
Die AfD ist keine etablierte Partei, die sind derzeit so weit wie die Grünen in den 80ern. Es ist nicht sicher in welche Richtung es dort geht: Wird es eine zweite FDP unter Meuthen oder etwas mehr konservativer ohne Meuthen aber mit Unterstützung durch den Flügel. Was denkst du, warum links und rechts Funktionäre die Partei verlassen, während das bei den etablierten kaum passiert?
OK; ich denke ich verstehe Dein Argument. Aber wenn man erfolgreich als Partei sein will, ist dann taktisches Handeln nicht sinnvoll? Wie soll man taktisches Handeln (wo eigentlich alle das gleiche wollen) von Spalterei unterscheiden, ohne in die inneren Dinge eingeweiht zu sein? Und wenn innerer Konflikt in einer Partei (egal ob real oder nur vorgetäuscht) ein Problem ist, warum sollte die CDU einen solchen dann erzeugen? In der AfD gab es seit jeher Kontroversen, in der CDU hat man die immer unter den Tisch gekehrt, sie kommen erst jetzt zum Vorschein, wo klar wird, dass diese so fundamental sind, dass es kaum noch Gemeinsamkeiten zwischen der Werteunion und dem Merkel-Lager gibt. Anzunehmen, dies sei alles nur parteipolitische Taktik, ist albern. Und was es angeblich gebracht hat, kann man sich an den Wahlumfragen ausmalen.

Ich frage mich was ihr Liberalen (?) immer mit den Juden habt, seht ihr das wirklich so als großes Problem, dass ihr das bei jeder Gelegenheit ins Spiel bringen musst? Kein Wunder, dass der Verfassungsschutz die AfD beobachtet.
LOL. "Wir Liberalen" (wobei ich mich nicht in eine diese Schublade packen lasse) sind doch nicht diejenigen, die mit den Juden ankommen. Wir machen eher mal Witze darüber, weil gewisse "Konservative" das Thema immer wieder auf den Tisch bringen. Schau doch einfach mal in https://honigforum.com/threads/it-was-the-joos-meme.2685/
Und "uns" "Liberalen" wird dann vorgeworfen, wir hätten irgendeine Obszession mit den Juden. Kannste Dir nicht ausdenken...

Ich komme mehr aus der völkisch konservativen Richtung und mir sind die egal, ich habe in meinem ganzen Leben noch keinen kennengelernt dabei bin ich beruflich viel in der Welt unterwegs und habe mit verschiedenen Lobbyisten und Regierungsvertretern zu tun.
Aber die AfD wird wegen "uns Liberalen" beobachtet. Ja, ne, is klar. Träum weiter.

Wenn du allerdings jetzt mit deiner Aussage die CDU meinst dann ja, natürlich. Maaßen ist Mitglied der CDU, wenn er morgen zu einem nationalsozialistischen Gipfel aufruft wird das die Ausrichtung Partei ebenso wenig beeinflussen, wie wenn er ein zweites Nordkorea fordert.
Merkel hat die CDU zu dem Haufen gemacht, das sie ist. Wer meint, das hätte das alles nichts mit Merkel zu tun, der muss das irgendwie argumentativ begründen. Was ist also der Grund für den kompletten Wandel der CDU? Haben sich die Wähler alle so geändert? Oder war es eine äußere Macht? Unsinn. Es war Merkel, die die CDU aktiv entkernt und auf links gekrempelt hat, in dem sie sich mit Speichelleckern umgeben und Konkurrenz weggemobt hat. Warum sie es gemacht hat, ob aus Machtinstinkt, oder um irgendeine Agenda umzusetzen oder weil sie einfach geistesgestört ist, ist völlig irrelevant. Letztendlich was sie es, nicht irgendeine ominöse abstrakte Kraft in der CDU oder in der Gesellschaft. Zu behaupten, dass jeder andere, der Mitglied der CDU ist, das gleiche getan hätte, auch wenn seine Postionen völlig anders sind, ist einfach idiotisch.

Merkel war lediglich das Sprachrohr für ihre Regierungskoalition.
Das ist Unsinn. Merkel ist eine knallharte Machtstategin. Sie hat die CDU in die Merkel-Partei + ungewünschtem konservativem Anhang umgewandelt. Und jeder wusste wo sein Platz war. Wer gekuscht hat, bekam einen Posten, wer aufgemuckt hat, war weg vom Fenster. Kompetenz war eher hinderlich. Korruption und Inkompetenz waren dagegen nie ein Problem. Wer halbwegs auf Linie aber Konkurrenz war (vdL) wurde freundlich nach oben wegbefördert. Klar gibt es gewisse äußere Kräfte, die das beeinflussen, aber die haben wenig mit den Parteien zu tun, sondern viel mehr mit wenigen Personen, und solche finden die in allen Parteien. Merkel ist halt so eine Person. Maaßen ist es eher nicht.

Selbst wenn Merkel die Kompetenzen hätte die Ereignisse von 2015 zu beeinflussen (welche sie nicht hat) und das gegen den Willen ihrer Koalition durchgezogen hätte (es war in deren Willen) hätte es ganz einfach kurz darauf ein Misstrauensvotum und einen neuen Kanzler gegeben.
Da ist es schon wieder das Argument "da stecken ganz andere Kräfte dahinter". Und wie immer ohne irgendeine Argumentation. Wer hätte denn die Kompetenzen gehabt, die wichtigsten Entscheidungen der Deutschen Politik zu beeinflussen, wenn nicht Merkel? "Das Parlament"? "Die Koalition"? "Die Wähler"? "Geheime Mächte"? Ich bin gespannt.

So funktioniert die deutsche Demokratie. Wir leben in keinem Kaiserreich mehr oder auf welchem Trip du auch bist.
Auf dem Trip scheinst Du eher zu sein.

2015 war von der vermeintlich konservativen Partei so akzeptiert worden und wenn wir ehrlich sind, hat sich seitdem auch nichts geändert. Deutschland würde jeden Flüchtling den es aus Afghanistan bekommt mit Handkuss nehmen, wenn sie die Taliban rauslassen würden.
Genau, das waren alle von der CDU. Als ob es niemanden gäbe, der das forciert hätte, als ob es keine anderen Stimmen gäbe. Ja, die CDU ist als Gesamtpartei fürn Arsch. Aber so zu tun als wäre jeder, der in der CDU ist 100% auf Kurs ist genauso behindert als wenn man sagt, dass alle Deutschen Vollidioten sind, denn sie haben ja schließlich über Jahrzehnte diese Partei (und noch schlimmere) gewählt. OK, ich bin dann mal weg, weil "ihr Almans" alle Idioten seid und ich nichts mehr mit Euch zu tun haben will. Wer jetzt noch in Deutschland bleibt, und diesem Haufen von Kriminellen weiterhin Steuern zahlt, ist mitschuldig.

Maaßen: „Ich bin seit mehr als 30 Jahren in der CDU. Ich stehe für eine klassisch konservative CDU-Politik. Ich bin für eine klare Abgrenzung zur AfD. Ich will und werde keine AfD-Politik machen. Ich stehe zu den Beschlüssen der CDU. Aber ich bin für jeden Wähler dankbar, egal, wen er früher gewählt hat.
Ach und das sind nicht etwa strategische Äußerungen? Was soll er denn sonst sagen? "Ich finde die AfD eigentlich sehr gut!"? :trump-facepalm:
 

Germanist

Ledersockenstreicher
Ich wone ja nicht in einer solchen Stadt, ansonsten hätte ich mich gefragt, wie schwer es wohl sein könnte, sich bei einer solchen Demo einen strategichen Platz zu suchen und - ggf. mit Hilfe moderne Technik wie einer Drohne - diese Leute ein wenig mit freundlichen Dingen wie Buttersäure zu beglücken. Würde ich natürlich nie machen! Schließlich wohne ich nicht in einer solchen Stadt.
 

Lipool91

Honiggarde
OK; ich denke ich verstehe Dein Argument. Aber wenn man erfolgreich als Partei sein will, ist dann taktisches Handeln nicht sinnvoll? Wie soll man taktisches Handeln (wo eigentlich alle das gleiche wollen) von Spalterei unterscheiden, ohne in die inneren Dinge eingeweiht zu sein? Und wenn innerer Konflikt in einer Partei (egal ob real oder nur vorgetäuscht) ein Problem ist, warum sollte die CDU einen solchen dann erzeugen? In der AfD gab es seit jeher Kontroversen, in der CDU hat man die immer unter den Tisch gekehrt, sie kommen erst jetzt zum Vorschein, wo klar wird, dass diese so fundamental sind, dass es kaum noch Gemeinsamkeiten zwischen der Werteunion und dem Merkel-Lager gibt. Anzunehmen, dies sei alles nur parteipolitische Taktik, ist albern. Und was es angeblich gebracht hat, kann man sich an den Wahlumfragen ausmalen.

Natürlich ist es sinnvoll und effektiv und Maaßen wird auch viele Stimmen für sich und die CDU von der AfD gewinnen. Das ist es doch genau worauf ich hinaus will. Wenn man mit den letzten 30 Jahren zufrieden war, kann man das auch bedenkenlos hinnehmen.

Ich kritisiere, dass es nicht seine wirkliche Überzeugung ist, weil er plötzlich ein paar Monate vor der Wahl damit hausieren geht und auch nicht die Partei wechselt. Würde er tatsächlich in die AfD eintreten hätte sein bisher schönes Gerede auch wirklich Gewicht.

LOL. "Wir Liberalen" (wobei ich mich nicht in eine diese Schublade packen lasse) sind doch nicht diejenigen, die mit den Juden ankommen. Wir machen eher mal Witze darüber, weil gewisse "Konservative" das Thema immer wieder auf den Tisch bringen. Schau doch einfach mal in https://honigforum.com/threads/it-was-the-joos-meme.2685/
Und "uns" "Liberalen" wird dann vorgeworfen, wir hätten irgendeine Obszession mit den Juden. Kannste Dir nicht ausdenken...

Naja eigentlich hast du die Juden ins Spiel gebracht, merkst du das gar nicht mehr?
Und jetzt versuchst du über viele Zeilen davon abzulenken und dich zu rechtfertigen. In deinem verlinkten Faden sind auch genügend Liberale, so dass ich meine Behauptung jetzt nicht entkräftet sehe.

Selbst bist du wohl kein Liberaler, diese Beleidigung nehme ich gerne zurück. Vermutlich wären wir vom Wertverständnis nicht einmal weit voneinander entfernt wenn ich deine History so ansehe. Aber das gilt auch für den Dekadenzkritik und trotzdem treibt mir sein Geschwurbel immer Tränen in die Augen.

Merkel hat die CDU zu dem Haufen gemacht, das sie ist. Wer meint, das hätte das alles nichts mit Merkel zu tun, der muss das irgendwie argumentativ begründen. Was ist also der Grund für den kompletten Wandel der CDU? Haben sich die Wähler alle so geändert? Oder war es eine äußere Macht? Unsinn. Es war Merkel, die die CDU aktiv entkernt und auf links gekrempelt hat, in dem sie sich mit Speichelleckern umgeben und Konkurrenz weggemobt hat. Warum sie es gemacht hat, ob aus Machtinstinkt, oder um irgendeine Agenda umzusetzen oder weil sie einfach geistesgestört ist, ist völlig irrelevant. Letztendlich was sie es, nicht irgendeine ominöse abstrakte Kraft in der CDU oder in der Gesellschaft. Zu behaupten, dass jeder andere, der Mitglied der CDU ist, das gleiche getan hätte, auch wenn seine Postionen völlig anders sind, ist einfach idiotisch.

Nein der Haufen hat Merkel mehrfach zu ihrer Chefin gewählt. Das ist eine Tatsache und solange du nicht beweisen kannst, dass sie die Wahlen in ihrer Partei fingiert hat oder die Mehrheit unter Druck setzen konnte ist das auch die einzige beweisbare Argumentation.

Oder kannst du dein Geschwurbel doch irgendwie beweisen?

Dass der CDU Haufen in den letzten 10 Jahren weiter degeneriert ist ist eben kein CDU exklusives Phänomen, sondern geschieht weltweit.

Das ist Unsinn. Merkel ist eine knallharte Machtstategin. Sie hat die CDU in die Merkel-Partei + ungewünschtem konservativem Anhang umgewandelt. Und jeder wusste wo sein Platz war. Wer gekuscht hat, bekam einen Posten, wer aufgemuckt hat, war weg vom Fenster. Kompetenz war eher hinderlich. Korruption und Inkompetenz waren dagegen nie ein Problem. Wer halbwegs auf Linie aber Konkurrenz war (vdL) wurde freundlich nach oben wegbefördert. Klar gibt es gewisse äußere Kräfte, die das beeinflussen, aber die haben wenig mit den Parteien zu tun, sondern viel mehr mit wenigen Personen, und solche finden die in allen Parteien. Merkel ist halt so eine Person. Maaßen ist es eher nicht.

Natürlich ist sie eine Machtstrategin. Das ist jeder, der in der CDU etwas zu sagen hat. Auch der Maaßen, andernfalls kommst du in der CDU nicht in eine höhere Position.
Das beeinflusst allerdings die internen Wahlen nur im geringen Maß (sofern du nicht etwas anderes Beweisen kannst)

Da ist es schon wieder das Argument "da stecken ganz andere Kräfte dahinter". Und wie immer ohne irgendeine Argumentation. Wer hätte denn die Kompetenzen gehabt, die wichtigsten Entscheidungen der Deutschen Politik zu beeinflussen, wenn nicht Merkel? "Das Parlament"? "Die Koalition"? "Die Wähler"? "Geheime Mächte"? Ich bin gespannt.

Wie andere Kräfte, ich habe doch ausführlich beschrieben worum es geht. Weißt du überhaupt wie der Kanzler gewählt wird? Es ist dazu normalerweise die absolute Mehrheit der Abgeordneten notwendig. Damit das erreicht wird bilden sich meist Koalitionen. Die CDU hatte mit SPD und FDP immer eine Koalition und damit ist auch Merkels Position von deren Stimme abhängig.
Willst du das etwa abstreiten?

Hätte Merkel gegen etwas verstoßen, das entgegen der Meinung dieser Koalition (CDU/FDP/SPD/CSU) wäre dann gäbe es ein Misstrauensvotum wie ich bereits beschrieben habe.

Ach und das sind nicht etwa strategische Äußerungen? Was soll er denn sonst sagen? "Ich finde die AfD eigentlich sehr gut!"?

Tja ist halt jetzt Rosinenpicken: Das eine muss Stimmen, weil es ja meine Meinung unterstützt und das andere ignoriere ich, weil es ja Strategie ist. Man könnte meinen wir sind hier in einer unentschieden Situation, weil wir beide das Gleiche mit unterschiedlichen Aussagen machen.

Aber ich habe noch den Zusatz, wenn er es wirklich ernst meinte würde er die Partei wechseln. Taten den Worten folgen lassen, Aktionen ableiten.

Genau, das waren alle von der CDU. Als ob es niemanden gäbe, der das forciert hätte, als ob es keine anderen Stimmen gäbe. Ja, die CDU ist als Gesamtpartei fürn Arsch. Aber so zu tun als wäre jeder, der in der CDU ist 100% auf Kurs ist genauso behindert als wenn man sagt, dass alle Deutschen Vollidioten sind, denn sie haben ja schließlich über Jahrzehnte diese Partei (und noch schlimmere) gewählt. OK, ich bin dann mal weg, weil "ihr Almans" alle Idioten seid und ich nichts mehr mit Euch zu tun haben will. Wer jetzt noch in Deutschland bleibt, und diesem Haufen von Kriminellen weiterhin Steuern zahlt, ist mitschuldig.

Ich denke du Missverstehst die Lage. Die Mehrheit der Deutschen ist ganz zufrieden mit den Dingen die geschehen sind. Lediglich 15% der Wähler schätzen eine rechts-konservativere Ausrichtung. Diese Leute sehen uns als Idioten, weil wir den Klimawandel nicht so bekämpfen wie sie es sehen, nicht mit den Corona- und Impfmaßnahmen zufrieden sind, die Ehe und Kinder als erstrebenswert ansehen und Inklusion von Minderheiten nicht als oberstes Ziel deklarieren.


Und das ist der Grund warum die CDU ist wie sie ist. Die Parteien orientieren sich am Volk und nicht umgekehrt. Natürlich könntest du jetzt sagen, das ist "trust me bro" und wenn es nur in Deutschland geschehen würde könnte ich es schwer beweisen. Aber dieser massive linksgrün rutsch geschieht überall in der Welt: USA, England, Frankreich, Japan, ...
 
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