Die vulgäre Traum Analyse

kintaro

Honiggarde
Ich bin Ende 20, habe Next Generation früher immer nach der Schule zusammen mit meinem Vater geschaut und dabei Kekse und Kakao gesnackt^^

Mich treibt die Erkenntnis, dass ich, egal wie sehr ich mich auch anstrenge, niemals meine Kindheitsträume erreichen werde, in die Depression und Tatenlosigkeit, nach dem Motto "wieso überhaupt, wenn's eh nichts bringt"
Siehst du genau das meine ich. Einfach nur zu Fressen, zu Ficken, zu Scheißen und zu Schlafen reicht dir nicht, du suchst eine Wahrhaftigkeit, eine Bedeutung im leben, etwas das dich Einzigartig macht. Früher haben Menschen so etwas von Sekten bezogen, doch wer einmal Helle genug ist zu raffen das es keinen übernatürlichen Onkel gibt kann dorthin nicht mehr zurück. Nun ist aber auch nicht jeder so besonders das er entdeckt wird, das er bekannt wird, das irgendwelche äußeren Umstände seinem Leben eine Bedeutung verleihen und das ist es was uns als Kindern niemand beigebracht hat. Auch mich macht das depressiv, es quält mich. Doch ich habe die Erkenntnis gewonnen das Wahrhaftigkeit immer aus uns selbst kommt. Wir müssen aufhören uns über andere zu definieren und die Schönheit in der Belanglosigkeit unserer Existenz entdecken. Nicht alles braucht einen Zweck und nicht jeder muss etwas höherem dienen. Genieße einfach jeden einzelnen Moment, hör auf zu sparen, hör auf dein Leben zu Planen, hör auf dir einzureden du müsstest in 5 Jahren irgendwas erreicht haben. Erfüll dir all die kleinen Wünschen immer dann wenn es geht, Tag für Tag. Wir alle Leben nur ein ganz Kurzes Leben, am ende zerfallen wir alle zu Dreck und am ende ist alles was wir unbedingt erreichen wollten völlig Belanglos. Du hast niemandem etwas zu Beweisen, außer dir selbst und die Kunst ist es soweit mit sich ins reine zu kommen das man Versteht das man auch sich selbst nichts zu beweisen braucht :)
 

Zuschauer0815

Honiggarde
Wir müssen aufhören uns über andere zu definieren und die Schönheit in der Belanglosigkeit unserer Existenz entdecken. Nicht alles braucht einen Zweck und nicht jeder muss etwas höherem dienen. Genieße einfach jeden einzelnen Moment, hör auf zu sparen, hör auf dein Leben zu Planen, hör auf dir einzureden du müsstest in 5 Jahren irgendwas erreicht haben. Erfüll dir all die kleinen Wünschen immer dann wenn es geht, Tag für Tag. Wir alle Leben nur ein ganz Kurzes Leben, am ende zerfallen wir alle zu Dreck und am ende ist alles was wir unbedingt erreichen wollten völlig Belanglos. Du hast niemandem etwas zu Beweisen, außer dir selbst und die Kunst ist es soweit mit sich ins reine zu kommen das man Versteht das man auch sich selbst nichts zu beweisen braucht :)
Fühlt sich sehr erlösend an, was du da beschreibst. Dennoch spüre ich einen starken Widerstand, mich mit dieser Denkweise anzufreunden. Es fühlt sich nämlich auch nach Aufgeben an. Noch mehr nach Aufgeben, als das depressive Dahinvegetieren. "Du findest X scheiße und es macht dich fertig? Dann finde X doch einfach nicht mehr scheiße, Problem gelöst!" So grundlegend seine eigenen Wertvorstellungen auszutauschen, sie zu verraten... puh...

Oder verstehe ich dich falsch?
 

fortunatus

Ledersockenstreicher
Fühlt sich sehr erlösend an, was du da beschreibst. Dennoch spüre ich einen starken Widerstand, mich mit dieser Denkweise anzufreunden. Es fühlt sich nämlich auch nach Aufgeben an. Noch mehr nach Aufgeben, als das depressive Dahinvegetieren. "Du findest X scheiße und es macht dich fertig? Dann finde X doch einfach nicht mehr scheiße, Problem gelöst!" So grundlegend seine eigenen Wertvorstellungen auszutauschen, sie zu verraten... puh...

Oder verstehe ich dich falsch?
Ich denke beide Standpunkte sind sowohl richtig als auch falsch. Sich jeden kleinen Wunsch sofort zu erfüllen und nicht zu planen ist was depressive Leute tun, Leute denen das Wasser sowieso bis zum Hals steht. Wenn du irgendwann mal irgendwo ankommen willst, ist das keine sehr gute Strategie. Auf der anderen Seite solltest du dich nicht mitreißen lassen von dem Narzissmus unserer Zeit. Strebe nicht nach Weltgeltung, dass ist statistisch praktisch unmöglich zu erreichen und von fragwürdigem Wert. Scheiß auf die Welt, die besteht eh nur aus Clowns.
Setz dir Ziele die sowohl realistisch erreichbar als auch transzendent sind. Starte eine Karriere die dir das Gefühl gibt, dass das was du tust für etwas gut ist und gründe eine Familie. Das ist realistisch zu machen und es gibt deinem Leben Sinn.
 

Zuschauer0815

Honiggarde
Ich denke beide Standpunkte sind sowohl richtig als auch falsch. Sich jeden kleinen Wunsch sofort zu erfüllen und nicht zu planen ist was depressive Leute tun, Leute denen das Wasser sowieso bis zum Hals steht. Wenn du irgendwann mal irgendwo ankommen willst, ist das keine sehr gute Strategie. Auf der anderen Seite solltest du dich nicht mitreißen lassen von dem Narzissmus unserer Zeit. Strebe nicht nach Weltgeltung, dass ist statistisch praktisch unmöglich zu erreichen und von fragwürdigem Wert. Scheiß auf die Welt, die besteht eh nur aus Clowns.
Setz dir Ziele die sowohl realistisch erreichbar als auch transzendent sind. Starte eine Karriere die dir das Gefühl gibt, dass das was du tust für etwas gut ist und gründe eine Familie. Das ist realistisch zu machen und es gibt deinem Leben Sinn.
In Graustufen zu denken, wenn es darum geht, meine Motivation im Leben zu begründen, ist nicht so meine Stärke. Ich will entweder alles oder nichts, auch wenn ich weiß, dass es schädlich für's eigene Seelenheil ist.
 

Zuschauer0815

Honiggarde
Oder du stellst dich eben diesen Problemen und probierst sie zu lösen ;)
Ich denke, dass man sich seine Gefühle selbst macht, durch die Bewertungen, welche man anstellt, was soviel heißt wie, dass Menschen depressiv sind, weil sie im tiefsten Inneren depressiv sein wollen, quasi als einzig logische Schlussfolgerung des eigenen Weltbildes. Vielleicht will ich garnicht glücklich sein, weil ich's für falsch halte.
 

Karl Klabauterbach

Ledersockenstreicher
Ich denke, dass man sich seine Gefühle selbst macht, durch die Bewertungen, welche man anstellt, was soviel heißt wie, dass Menschen depressiv sind, weil sie im tiefsten Inneren depressiv sein wollen, quasi als einzig logische Schlussfolgerung des eigenen Weltbildes. Vielleicht will ich garnicht glücklich sein, weil ich's für falsch halte.
Ich denke, dass Depressionen eher ein Zeichen der Natur sind, um aufzuzeigen, dass man keinem sinnvollen Weg folgt. Ebenso funktionieren Gefühle. Sie sind Zeichen der Natur, um dir als Individuum aufzuzeigen, ob dir etwas gut oder schlecht tut. Natürlich sind diese Gefühle subjektiv, aber eben genau dafür hast du sie doch.
Zu sagen, dass man nicht glücklich sein möchte ist Schwachsinn. Höchstens führst du grade ein nicht-sinnstiftendes Leben. Das was du bist ist eher ein Melancholiker, aber auch das bedeutet nicht, dass man ein Leben in voller Misere führen muss.

Die meisten Menschen sind heutzutage unfähig zu erkennen was sie eigentlich im Leben möchten. Manche sollten mehr Mauern aufbauen, andere welche einreißen. Der dauerhafte Konsum von Medien erschwert das, weil wir Menschen die Antworten auf unsere Fragen dann bekommen, wenn wir die Ruhe und das Nichts aushalten, bis es uns die Antworten gibt.


Übrigens: Das Ziel ist es ebenfalls nicht dauerhaft glücklich zu sein, oder das anzustreben. Der Hedonismus ist ja nun eh bereits tief in der Gesellschaft veranlagt und vergiftet die ahnungslosen Seelen. Nur dauerhaft unglücklich zu sein ist offensichtlich nichts, was dem Menschen nun mal als Lebensaufgabe gegeben wird. Natürlich hast du recht damit, dass sich Menschen es aussuchen unglücklich zu sein, aber ebenfalls suchen sie es sich aus Glücklich zu sein. Beides halte ich für falsch, weil es eine Lüge an sich selbst ist. Die Lüge besteht darin entweder alles schlecht oder alles gut zu sehen. Die einen sind stupide dabei zu glauben, dass Gott ihnen alles als Geschenk gibt, die anderen denken, dass sie der Teufel beglückt.
Der richtige Lebensweg liegt aber in der Neutralität als Basis. Der Weg dahin ist lange und schwer, aber probiere dich mal zu erinnern, ob du nicht als Kind auch eher neutral oder glücklich gewesen bist. Denk mal dran, wie schwer und anstrengend der Weg in das Seelenunheil gewesen ist. Das ist doch ebenfalls ein langer Zerfallsprozess des Glaubens.

Lass am besten so limitierende Aussagen wie "Vielleicht will ich gar nicht glücklich sein". Du setzt dir damit eine Mauer bereits vor einen Weg, den du noch nicht ein Mal erblickt hast.
 

Zuschauer0815

Honiggarde
Ebenso funktionieren Gefühle. Sie sind Zeichen der Natur, um dir als Individuum aufzuzeigen, ob dir etwas gut oder schlecht tut.
Gefühle basieren auf Bewertungen. Wer nie gelernt hat, das Feuer weh tut, hat keine Angst davor seine Hand in den Ofen zu stecken. Durch die Bewertung (Feuer=Schmerz) macht man sich selbst das Gefühl (Angst vor Feuer). Keine Zeichen der Natur. Erfahrung -> Bewertung -> Gefühl
Zu sagen, dass man nicht glücklich sein möchte ist Schwachsinn.
Selbstverständlich wäre ich gerne glücklich. Ich bewerte die Situation aber so, dass ich Glücklichkeit für unangebracht halte, also mache ich mir ein Gefühl, von welchem ich glaube, dass es passt.
Höchstens führst du grade ein nicht-sinnstiftendes Leben.
Was ein sinnhaftes Leben ist und was nicht, wird wieder durch die eigenen Bewerbungen bestimmt. Wenn das, was ich für sinnhaft halte nicht realisierbar ist, muss ich meine Bewertung ändern, meine Grundsätze aufgeben, was ich nicht will.
Die meisten Menschen sind heutzutage unfähig zu erkennen was sie eigentlich im Leben möchten. Manche sollten mehr Mauern aufbauen, andere welche einreißen. Der dauerhafte Konsum von Medien erschwert das, weil wir Menschen die Antworten auf unsere Fragen dann bekommen, wenn wir die Ruhe und das Nichts aushalten, bis es uns die Antworten gibt.
Ich verbringe sehr viel Zeit in Ruhe, alleine, ohne Medien, mehr als jeder den ich sonst kenne. Wie @kintaro schrieb, weiß ich schon seit meiner Kindheit was ich will, und finde nichts, womit ich mich stattdessen zufrieden geben wöllte.
Natürlich hast du recht damit, dass sich Menschen es aussuchen unglücklich zu sein, aber ebenfalls suchen sie es sich aus Glücklich zu sein. Beides halte ich für falsch, weil es eine Lüge an sich selbst ist. Die Lüge besteht darin entweder alles schlecht oder alles gut zu sehen.
Ich bewerte nicht alles als schlecht. Es gibt Dinge, über welche ich froh, oder zumindest zwiegespalten bin.
Der richtige Lebensweg liegt aber in der Neutralität als Basis. Der Weg dahin ist lange und schwer, aber probiere dich mal zu erinnern, ob du nicht als Kind auch eher neutral oder glücklich gewesen bist.
Jedenfalls neutraler als heute, ja. Je jünger man ist, um so weniger Zeit hatte man bisher, negative Erfahrungen zu sammeln -> negative Bewertungen anzustellen.
Denk mal dran, wie schwer und anstrengend der Weg in das Seelenunheil gewesen ist. Das ist doch ebenfalls ein langer Zerfallsprozess des Glaubens.
Klar, wenn sich die bisherigen Bewertungen, eine nach der anderen, als falsch herausstellen. Vielleicht passiert das mit meinen jetzigen Bewertungen irgendwann in der Zukunft auch, bis jetzt sehe ich das aber nicht kommen.
 

Zuschauer0815

Honiggarde
Lass am besten so limitierende Aussagen wie "Vielleicht will ich gar nicht glücklich sein". Du setzt dir damit eine Mauer bereits vor einen Weg, den du noch nicht ein Mal erblickt hast.
Ich versuchs. Das ich selbst nur zu 99 statt 100% von meinen Ansichten überzeugt bin, zeigt sich schon dadurch, dass ich mit dir schreibe. Ab und zu versuch ich, mich auf eine Neubewertung einzulassen, ähnlich wie ich alle paar Jahre koste, was ich bisher eklig fand, in der Hoffnung, dass ich's jetzt lecker finde. Passiert aber sogut wie nie.
 

kintaro

Honiggarde
Fühlt sich sehr erlösend an, was du da beschreibst. Dennoch spüre ich einen starken Widerstand, mich mit dieser Denkweise anzufreunden. Es fühlt sich nämlich auch nach Aufgeben an. Noch mehr nach Aufgeben, als das depressive Dahinvegetieren. "Du findest X scheiße und es macht dich fertig? Dann finde X doch einfach nicht mehr scheiße, Problem gelöst!" So grundlegend seine eigenen Wertvorstellungen auszutauschen, sie zu verraten... puh...

Oder verstehe ich dich falsch?
Da verstehst du mich Falsch. Es fühlt sich nur deshalb nach Aufgeben an weil du glaubst mit der Welt krieg zu führen, weil du denkst du befindest dich in einem Wettbewerb und jetzt aus diesem auszuscheiden wäre eine Form des Versagens, es wäre ein Aufgeben und das obwohl du doch ganz kurz davor stehen könntest endlich etwas zu erreichen. Das ist das gesellschaftliche Äquivalent zu einem Automatencasino. Ich habe kaum noch Geld zum Fressen, ich sollte aufstehen und Heim gehen, aber ich habe doch schon so viel Geld in den Automaten gesteckt und wenn ich jetzt gehe dann war das alles umsonst, noch ein Euro, nur noch einen Euro, ich bin ganz kurz davor etwas zu gewinnen, ich spüre es...
Am ende wirst du aber nicht gewinnen du wirst immer viel weniger raus bekommen als du investiert hast, ganz einfach weil das System so funktioniert.
Das System hat dir erklärt das jeder alles erreichen kann und den Umstand das dies bei dir nicht funktioniert führst du auf dich selbst zurück. Auf einen Makel in dir der dazu führt das es gerade bei dir nicht funktioniert, weil bei und an dir etwas falsch läuft. Das Problem ist aber das es Abertausenden anderen genau so geht wie dir und das Problem nicht darin besteht das alle "Fehlerhaft" sind sondern darin dass das System an sich eine Lüge ist. Es ist ein Kreislauf der so du ihn nicht durchbrichst niemals aufhören wird.


Ich denke beide Standpunkte sind sowohl richtig als auch falsch. Sich jeden kleinen Wunsch sofort zu erfüllen und nicht zu planen ist was depressive Leute tun, Leute denen das Wasser sowieso bis zum Hals steht. Wenn du irgendwann mal irgendwo ankommen willst, ist das keine sehr gute Strategie. Auf der anderen Seite solltest du dich nicht mitreißen lassen von dem Narzissmus unserer Zeit. Strebe nicht nach Weltgeltung, dass ist statistisch praktisch unmöglich zu erreichen und von fragwürdigem Wert. Scheiß auf die Welt, die besteht eh nur aus Clowns.
Setz dir Ziele die sowohl realistisch erreichbar als auch transzendent sind. Starte eine Karriere die dir das Gefühl gibt, dass das was du tust für etwas gut ist und gründe eine Familie. Das ist realistisch zu machen und es gibt deinem Leben Sinn.
Nein, depressive Leute erfüllen sich nichts, sie geben auf und zerbrechen am System. Mir geht es darum etwas anderes zu erreichen. Sich all die kleinen täglichen Wünsche zu erfüllen ist meiner Meinung nach der einzige Weg ein erfülltes Leben zu führen, die Medizin gegen die Krankheit des "übermorgen-denken". Das Leben ist kurz und Schmerzhaft, das ist die einzige universelle Wahrheit des Lebens! Und die meisten Menschen verschwenden dieses Leben. Das sehe ich am besten bei diesen Wochenendmenschen die ihren Job Hassen, die es auch Hassen Vollzeit zu arbeiten, dann aber meinen das zu tun weil sie ja auf irgendwas sparen müssen. Tolle Autos, sozialen Status, Kreuzfahrten, oder irgendwelchen anderen Dreck. Die Leute schlurfen freudlos durch ihren Alltag und "freuen" sich immer auf irgendwelche kurzlebigen Fixpunkte, "endlich Wochenende"... Wenn dir aber 5 von 7 Tagen in einer Woche keine Freude bereiten dann machst du verdammt nochmal was Falsch, wenn dich 71,43 % deiner Lebenszeit unglücklich machen dann musst du deine Prioritäten überdenken. Vielleicht brauchst du gar kein größeres Auto, vielleicht brauchst du keinen sozialen Status, vielleicht willst du viel lieber in Teilzeit arbeiten und mehr Zeit mit deiner Familie verbringen, vielleicht macht dich das einfach glücklicher.

Ich finde nicht das es im Leben darum geht irgendwo anzukommen, der Mensch entwickelt sich stets weiter, das Leben ist eine Reise, wenn du angekommen bist, bist du Tot.

Was uns Krank macht das ist der zwanghafte glauben wir müssten den Sinn des Lebens finden, dabei ist der Sinn das Leben selbst und die Zeit die wir haben so gut es geht mit Freude zu füllen, mehr können wir nicht tun. Oder um es mit Rick and Morty zu sagen:
"Nobody exists on purpose. Nobody belongs anywhere. We're all going to die. Come watch TV?"
 

fortunatus

Ledersockenstreicher
Da verstehst du mich Falsch. Es fühlt sich nur deshalb nach Aufgeben an weil du glaubst mit der Welt krieg zu führen, weil du denkst du befindest dich in einem Wettbewerb und jetzt aus diesem auszuscheiden wäre eine Form des Versagens, es wäre ein Aufgeben und das obwohl du doch ganz kurz davor stehen könntest endlich etwas zu erreichen. Das ist das gesellschaftliche Äquivalent zu einem Automatencasino. Ich habe kaum noch Geld zum Fressen, ich sollte aufstehen und Heim gehen, aber ich habe doch schon so viel Geld in den Automaten gesteckt und wenn ich jetzt gehe dann war das alles umsonst, noch ein Euro, nur noch einen Euro, ich bin ganz kurz davor etwas zu gewinnen, ich spüre es...
Am ende wirst du aber nicht gewinnen du wirst immer viel weniger raus bekommen als du investiert hast, ganz einfach weil das System so funktioniert.
Das System hat dir erklärt das jeder alles erreichen kann und den Umstand das dies bei dir nicht funktioniert führst du auf dich selbst zurück. Auf einen Makel in dir der dazu führt das es gerade bei dir nicht funktioniert, weil bei und an dir etwas falsch läuft. Das Problem ist aber das es Abertausenden anderen genau so geht wie dir und das Problem nicht darin besteht das alle "Fehlerhaft" sind sondern darin dass das System an sich eine Lüge ist. Es ist ein Kreislauf der so du ihn nicht durchbrichst niemals aufhören wird.



Nein, depressive Leute erfüllen sich nichts, sie geben auf und zerbrechen am System. Mir geht es darum etwas anderes zu erreichen. Sich all die kleinen täglichen Wünsche zu erfüllen ist meiner Meinung nach der einzige Weg ein erfülltes Leben zu führen, die Medizin gegen die Krankheit des "übermorgen-denken". Das Leben ist kurz und Schmerzhaft, das ist die einzige universelle Wahrheit des Lebens! Und die meisten Menschen verschwenden dieses Leben. Das sehe ich am besten bei diesen Wochenendmenschen die ihren Job Hassen, die es auch Hassen Vollzeit zu arbeiten, dann aber meinen das zu tun weil sie ja auf irgendwas sparen müssen. Tolle Autos, sozialen Status, Kreuzfahrten, oder irgendwelchen anderen Dreck. Die Leute schlurfen freudlos durch ihren Alltag und "freuen" sich immer auf irgendwelche kurzlebigen Fixpunkte, "endlich Wochenende"... Wenn dir aber 5 von 7 Tagen in einer Woche keine Freude bereiten dann machst du verdammt nochmal was Falsch, wenn dich 71,43 % deiner Lebenszeit unglücklich machen dann musst du deine Prioritäten überdenken. Vielleicht brauchst du gar kein größeres Auto, vielleicht brauchst du keinen sozialen Status, vielleicht willst du viel lieber in Teilzeit arbeiten und mehr Zeit mit deiner Familie verbringen, vielleicht macht dich das einfach glücklicher.

Ich finde nicht das es im Leben darum geht irgendwo anzukommen, der Mensch entwickelt sich stets weiter, das Leben ist eine Reise, wenn du angekommen bist, bist du Tot.

Was uns Krank macht das ist der zwanghafte glauben wir müssten den Sinn des Lebens finden, dabei ist der Sinn das Leben selbst und die Zeit die wir haben so gut es geht mit Freude zu füllen, mehr können wir nicht tun. Oder um es mit Rick and Morty zu sagen:
"Nobody exists on purpose. Nobody belongs anywhere. We're all going to die. Come watch TV?"
In einem gewissen Sinne hast du einen Punkt, natürlich sind Statussymbole falsche Götzen und natürlich ist es für die meisten fatal zu glauben das System würde sie zu Gewinnern machen.
Es kommt aber auch auf die Persönlichkeit an, es gibt hyperproduktive Menschen die verrückt werden wenn sie nicht 12 Stunden am Tag arbeiten. Nicht jeder ist für einen entspannten Lebensstil geschaffen.
Das war aber auch nicht mein Punkt. Wie ist es denn mit dir? Bist du zufrieden mit deinem Job? Und hast du eine Familie?

Mein Punkt ist das wir Menschen eine Natur haben. Die meisten positiven Emotionen empfinden wir, nicht wenn wir einfach nur spontanen hedonistischen Impulsen folgen sondern wenn wir Fortschritte dabei machen ein Ziel zu verfolgen. Es gehört zu der Natur eines Mannes sich ein Heim zu schaffen und etwas das von ihm bleibt, üblicherweise Kinder.
Natürlich sind heutzutage eine Menge Adaptionen notwendig um das hin zu kriegen aber es ist dennoch möglich.

Und was ist denn die Alternative? Wenn du nur Teilzeit arbeitest und stehts alles raus haust um dir deine täglichen Wünsche zu erfüllen und du dann mit Ende 60 in Rente gehst, in einer 40m2 1 Zimmer Wohnung lebst und Flaschen sammeln musst damit das Geld noch für Kaffee reicht, wäre dann die Idee eine Flasche Chlorex zu exen nicht plötzlich sehr attraktiv?
Wir Menschen sind Kreaturen die sich nicht nur räumlich sondern auch zeitlich bewegen. Wenn du in den Zoo gehen willst, läufst du auch nicht einfach los sondern informierst dich wo er ist. Genauso muss man auch sein temporales Fortkommen ein bisschen planen. Natürlich gibt es niemals eine Sicherheitsgarantie...
 

lucien666

Ledersockenstreicher
Ich hatte letzte Nacht drei seltsame Träume, bin aber erst heute Abend auf die Idee gekommen die aufzuschreiben, weshalb ich einiges wieder vergessen habe. Vielleicht könnt ihr ja eine Bedeutung erkennen.

Ich bin irgendwo zu besuch gewesen und in einen Wald/ein Gebüsch gegangen. Dann habe ich eine schöne Welt entdeckt, die jedoch verschwand, als ich etwas falsches gesagt habe. In der Welt waren ein paar kleine Blockhütten in denen Leute an PCs saßen. Irgendwie gefiel es mir aber trotzdem. Alles war Neongrün beleuchtet. Dann war ich in einem Waldstück in dem fast leere Dosen Siberia-Red herumlagen. Ich bin mir nicht sicher, ob es die in der anderen Welt auch gab. Ich wollte wieder zum Wald Eingang und zurück gehen um zu schauen, ob ich so wieder in die schöne Welt komme. Auf dem Rückweg sah der Wald aber ganz anders aus und wo es vorher bergab ging ging es nun bergauf. Ich erklomm den Wall, aber auf der anderen Seite war nichts. In der schönen Welt hatte ich immer so ein komisches Gefühl am Körper

Ich war auf einem Familienfest und bin mit meiner Cousine und meinen Eltern nach Hause gefahren. Wir fuhren in eine Tiefgarage und als wir in das zweite Kellergeschoss fuhren kehrte das komische Gefühl, welches ich in der anderen Welt hatte zurück. Dann kam ein Magier und sagte jeder hätte einen Wunsch frei. Ich wünschte mir fliegen zu können, flog einmal hin und her und verlor meine Fähigkeit dann wieder. Was die anderen sich gewünscht haben weiß ich nicht mehr.

An den dritten Traum kann ich mich nicht mehr wirklich erinnern. Ich war in irgendeinem Ferienresort und konnte fliegen, allerdings nicht sehr gut. Ich erinnere mich noch daran, dass ich von einem ca. 15m hohem Turm springen wollte aber nicht sicher war ob ich es wirklich schaffe meinen Fall abzubremsen. Ich bin dann in Richtung pool gesprungen falls was schief geht und habe es dann aber geschafft den Fall zu stoppen. Und ich wollte billige Fernsteuerautos kaufen.
 

kintaro

Honiggarde
In einem gewissen Sinne hast du einen Punkt, natürlich sind Statussymbole falsche Götzen und natürlich ist es für die meisten fatal zu glauben das System würde sie zu Gewinnern machen.
Es kommt aber auch auf die Persönlichkeit an, es gibt hyperproduktive Menschen die verrückt werden wenn sie nicht 12 Stunden am Tag arbeiten. Nicht jeder ist für einen entspannten Lebensstil geschaffen.
Das war aber auch nicht mein Punkt. Wie ist es denn mit dir? Bist du zufrieden mit deinem Job? Und hast du eine Familie?

Mein Punkt ist das wir Menschen eine Natur haben. Die meisten positiven Emotionen empfinden wir, nicht wenn wir einfach nur spontanen hedonistischen Impulsen folgen sondern wenn wir Fortschritte dabei machen ein Ziel zu verfolgen. Es gehört zu der Natur eines Mannes sich ein Heim zu schaffen und etwas das von ihm bleibt, üblicherweise Kinder.
Natürlich sind heutzutage eine Menge Adaptionen notwendig um das hin zu kriegen aber es ist dennoch möglich.

Und was ist denn die Alternative? Wenn du nur Teilzeit arbeitest und stehts alles raus haust um dir deine täglichen Wünsche zu erfüllen und du dann mit Ende 60 in Rente gehst, in einer 40m2 1 Zimmer Wohnung lebst und Flaschen sammeln musst damit das Geld noch für Kaffee reicht, wäre dann die Idee eine Flasche Chlorex zu exen nicht plötzlich sehr attraktiv?
Wir Menschen sind Kreaturen die sich nicht nur räumlich sondern auch zeitlich bewegen. Wenn du in den Zoo gehen willst, läufst du auch nicht einfach los sondern informierst dich wo er ist. Genauso muss man auch sein temporales Fortkommen ein bisschen planen. Natürlich gibt es niemals eine Sicherheitsgarantie...
Was sollen das denn nur immer für Ziele sein, am ende kommst du bei solchem Blödsinn doch sowieso nur auf Karriere, das dumme Märchen vom Eigenheim und realitätsferne Altersvorsorge heraus, oder was sollen das für große Ziele sein? Ich kenne wenig Menschen die tatsächlich daran Arbeiten ein großer Autor, ein Kosmonaut oder aber Pokemonmeister zu werden, in der Regel beschränkt es sich auf die ersten drei Dümmlichkeiten.

Auch kombinierst du hier das obsolete Märchen vom strukturierten Wohlstand durch sparen mit dem Schreckensbild der Altersarmut und tust so als wäre ersteres das Heilmittel für ersteres, das ist aber nicht mehr Zeitgemäß, das ist keine Regel, das war es vielleicht mal einen ganz überschaubaren Zeitraum so und die Hochzeit dieses Luftschlosses haben unsere Großeltern erlebt. Für einen Großteil der Menschen im Osten ist der Mindestlohn gleich der Standard und ich beobachte seit Jahren Kollegen und Freunde wie sie diesem Unfug hinterher Jagen in dem sie sich vehement einzureden versuchen das die 50 bis 250 Euro welche sie sich monatlich vom Munde absparen der erwachsene Weg sind das es ihnen im Alter besser geht.
Fraglos lächerlich, selbst hätten sie am ersten Tag ihrer 40jährigen Arbeiterschaft damit begonnen würden am ende selbst bei dem mit den 250 gerade einmal 120.000 Euro raus kommen, was für ein "Lebensabend" soll das genau werden? Es geht freilich noch dümmer, nun sind auch einige der Kollegen auf den Trichter gekommen, das, dass nix wird, also ist die Antwort natürlich -> Investieren <- . Da werden die erbärmlichen Bröckchen welche diese Menschen nicht übrig haben (Im Moment hat niemand mehr was zum "sparen" übrig) nun allmonatlich in jeden noch so fernen Unfug "investiert", Fonts, Aktien, Crypto... Ändern wird das alles nichts. Man wird nicht dadurch Wohlhabend ein Leben lang Arm gewesen zu sein und das auch dann nicht wenn irgendwelche Wichslappen die auf Youtube Investitionstipps geben das Gegenteil behaupten... Es kann nicht jeder alles werden und es kommt ach nicht jeder zu Wohlstand wenn er sich bloß genügend Ansträngt, das war noch nie so, ohne Armut kann es keinen Reichtum geben. Es gibt immer eine Unterschicht und genau da leben die meisten Menschen in meinem Umfeld, in meinem Wohngebiet und in dem Wohngebiet daneben... Diese Menschen leben am unteren Rand der Gesellschaft und dort werden sie auch Leben wenn sie Alt sind und kein Symbolsparen und kein Placebo-Gequatsche wird etwas daran ändern. Es stellt sich aber die Frage ob fall diese Leute jetzt unbedingt traurig sein müssen, sie kommen seit 30 Jahren zurecht und es säuft auch nicht jeden Tag irgendwer Chlorbleiche...

Überhaupt empfinde ich es als Dummheit Geld auf etwas zu sparen das 30 Jahre in der Zukunft liegt und das ausgerechnet im kaputtesten Land eines zerbröckelnden Europas. Mir Fehlt das Vertrauen darin ob es dieses Geld, seine Währung, oder das System das selbige ausgegeben hat in 37 Jahren überhaupt noch gibt... Es macht Sinn auf eine größere Anschaffung zu sparen, oder so etwas in weiser Voraussicht zuvor anzulegen, also Z.b. das man das Geld für die nächste Waschmaschine bereits zurückhält bevor die jezige überhaupt Kaputt geht, das ist Klug. Aber ich würde im Leben nicht auf die Idee kommen für mein "Alter" zu sparen.
Nein ich ergebe mich solchen Märchen nicht. Mein Einkommen ist Entbehrlich und zwar jeder verfickte Cent!

Und nein die meisten positiven Emotionen haben wir nicht wenn wir "Ein Ziel Verfolgen" sondern wenn wir positive Emotionen haben. Der Sinn des Lebens ist wenn es denn überhaupt einen gibt jeden Tag so Glücklich zu sein wie es eben geht, auch dann wenn es eben nicht viel ist.

Ich weis du und andere haben so einen Fortpflanzungsfetisch, als wäre das die Lösung für alles, aber mein Konzept steht dem ja nicht im Wege, es beschränkt ja nicht was dich Glücklich macht, es sagt lediglich das du es immer dann ausleben sollst wenn du kannst. Wenn es dich Glücklich macht kannst du dir also auch 5 Kinder anschaffen.
 

fortunatus

Ledersockenstreicher
Was sollen das denn nur immer für Ziele sein, am ende kommst du bei solchem Blödsinn doch sowieso nur auf Karriere, das dumme Märchen vom Eigenheim und realitätsferne Altersvorsorge heraus, oder was sollen das für große Ziele sein? Ich kenne wenig Menschen die tatsächlich daran Arbeiten ein großer Autor, ein Kosmonaut oder aber Pokemonmeister zu werden, in der Regel beschränkt es sich auf die ersten drei Dümmlichkeiten.

Auch kombinierst du hier das obsolete Märchen vom strukturierten Wohlstand durch sparen mit dem Schreckensbild der Altersarmut und tust so als wäre ersteres das Heilmittel für ersteres, das ist aber nicht mehr Zeitgemäß, das ist keine Regel, das war es vielleicht mal einen ganz überschaubaren Zeitraum so und die Hochzeit dieses Luftschlosses haben unsere Großeltern erlebt. Für einen Großteil der Menschen im Osten ist der Mindestlohn gleich der Standard und ich beobachte seit Jahren Kollegen und Freunde wie sie diesem Unfug hinterher Jagen in dem sie sich vehement einzureden versuchen das die 50 bis 250 Euro welche sie sich monatlich vom Munde absparen der erwachsene Weg sind das es ihnen im Alter besser geht.
Fraglos lächerlich, selbst hätten sie am ersten Tag ihrer 40jährigen Arbeiterschaft damit begonnen würden am ende selbst bei dem mit den 250 gerade einmal 120.000 Euro raus kommen, was für ein "Lebensabend" soll das genau werden? Es geht freilich noch dümmer, nun sind auch einige der Kollegen auf den Trichter gekommen, das, dass nix wird, also ist die Antwort natürlich -> Investieren <- . Da werden die erbärmlichen Bröckchen welche diese Menschen nicht übrig haben (Im Moment hat niemand mehr was zum "sparen" übrig) nun allmonatlich in jeden noch so fernen Unfug "investiert", Fonts, Aktien, Crypto... Ändern wird das alles nichts. Man wird nicht dadurch Wohlhabend ein Leben lang Arm gewesen zu sein und das auch dann nicht wenn irgendwelche Wichslappen die auf Youtube Investitionstipps geben das Gegenteil behaupten... Es kann nicht jeder alles werden und es kommt ach nicht jeder zu Wohlstand wenn er sich bloß genügend Ansträngt, das war noch nie so, ohne Armut kann es keinen Reichtum geben. Es gibt immer eine Unterschicht und genau da leben die meisten Menschen in meinem Umfeld, in meinem Wohngebiet und in dem Wohngebiet daneben... Diese Menschen leben am unteren Rand der Gesellschaft und dort werden sie auch Leben wenn sie Alt sind und kein Symbolsparen und kein Placebo-Gequatsche wird etwas daran ändern. Es stellt sich aber die Frage ob fall diese Leute jetzt unbedingt traurig sein müssen, sie kommen seit 30 Jahren zurecht und es säuft auch nicht jeden Tag irgendwer Chlorbleiche...

Überhaupt empfinde ich es als Dummheit Geld auf etwas zu sparen das 30 Jahre in der Zukunft liegt und das ausgerechnet im kaputtesten Land eines zerbröckelnden Europas. Mir Fehlt das Vertrauen darin ob es dieses Geld, seine Währung, oder das System das selbige ausgegeben hat in 37 Jahren überhaupt noch gibt... Es macht Sinn auf eine größere Anschaffung zu sparen, oder so etwas in weiser Voraussicht zuvor anzulegen, also Z.b. das man das Geld für die nächste Waschmaschine bereits zurückhält bevor die jezige überhaupt Kaputt geht, das ist Klug. Aber ich würde im Leben nicht auf die Idee kommen für mein "Alter" zu sparen.
Nein ich ergebe mich solchen Märchen nicht. Mein Einkommen ist Entbehrlich und zwar jeder verfickte Cent!

Und nein die meisten positiven Emotionen haben wir nicht wenn wir "Ein Ziel Verfolgen" sondern wenn wir positive Emotionen haben. Der Sinn des Lebens ist wenn es denn überhaupt einen gibt jeden Tag so Glücklich zu sein wie es eben geht, auch dann wenn es eben nicht viel ist.

Ich weis du und andere haben so einen Fortpflanzungsfetisch, als wäre das die Lösung für alles, aber mein Konzept steht dem ja nicht im Wege, es beschränkt ja nicht was dich Glücklich macht, es sagt lediglich das du es immer dann ausleben sollst wenn du kannst. Wenn es dich Glücklich macht kannst du dir also auch 5 Kinder anschaffen.
Von Sparen hab ich keinen Ton gesagt. Und es geht auch eben nicht darum zu glauben das man mit irgendeiner Methode durchstarten kann. Dazu scheint diese Welt immer weniger Möglichkeiten zu geben. Ich würde mich generell nicht so sehr auf das Finanzielle konzentrieren, dass ist zu relativ.
Es geht darum eine Basis und eine Struktur zu schaffen um der Übergriffigkeit der Welt begegnen zu können. Wenn du nichts aus dir machst bist du existenziell abhängig, im Zweifel vom Wohlfahrtstaat. Wenn du aber z.B. Mechatroniker wirst, dann kannst du Autos reparieren, dann kannst du nützlich sein. Das bedeutet das du dir eher selbst helfen kannst, dass bedeutet das andere Menschen dir eher eine Chance geben, da du ja nützlich bist und es ist auch ein Wert für sich.

Nach dem Krieg war alles auf Null gesetzt, diejenigen die versucht haben im Kulturprogramm der Nazis durchzustarten, waren in der Regel weg vom Fenster, die Taugenichtse sind im Winter erfroren, derweil diejenigen die Dächer decken oder Balken schnitzen konnten relativ schnell wieder zu etwas gekommen sind.

Und wenn es der Sinn des Lebens ist Glücksgefühle zu erleben, warum nehmen wir nicht einfach alle jeden Tag Ecstasy bis wir tot umfallen?
Irgendwie spiegelt dein Weltbild die Konsumpropaganda der schönen neuen Welt wieder.
 

kintaro

Honiggarde
Von Sparen hab ich keinen Ton gesagt. Und es geht auch eben nicht darum zu glauben das man mit irgendeiner Methode durchstarten kann. Dazu scheint diese Welt immer weniger Möglichkeiten zu geben. Ich würde mich generell nicht so sehr auf das Finanzielle konzentrieren, dass ist zu relativ.
Es geht darum eine Basis und eine Struktur zu schaffen um der Übergriffigkeit der Welt begegnen zu können. Wenn du nichts aus dir machst bist du existenziell abhängig, im Zweifel vom Wohlfahrtstaat. Wenn du aber z.B. Mechatroniker wirst, dann kannst du Autos reparieren, dann kannst du nützlich sein. Das bedeutet das du dir eher selbst helfen kannst, dass bedeutet das andere Menschen dir eher eine Chance geben, da du ja nützlich bist und es ist auch ein Wert für sich.
Ja ich könnte ein Lazarett elektrifizieren. Ich wäre sicherlich zu Dumm einen heutigen Generator zu reparieren, das wären die meisten und ein Messgerät für Henry wird keiner zur Hand haben, aber mit etwas Trail and Error, nen bissel viel Kuperkabel, nem funktionierenden Auto und nen paat alten HDD-Festplatten bekomme ich früher oder später nen Generator hin bei dem die Birnen nicht zerfliegen sondern Leuchten. Freilich Glühbirnen, mit LED können wirs vergessen.
Und wenn es der Sinn des Lebens ist Glücksgefühle zu erleben, warum nehmen wir nicht einfach alle jeden Tag Ecstasy bis wir tot umfallen?
Das wäre Wundervoll, aber wir tun es nicht weil wir dann viel zu schnell verglühen würden. Vom Leben bis in den Tod ist es nur ein Wimpernschlag, nur ein flüchtiger Moment, dannach kommt nichts mehr und diese Zeit müssen wir uns einteilen. Das ist der einzige, der wirklich absolut einzige Grund!
Irgendwie spiegelt dein Weltbild die Konsumpropaganda der schönen neuen Welt wieder.
Nein das deine spiegelt viel ehr die abstruse Dummheit einer völlig weltfremden Fiktion die niemals Wirklichkeit geworden ist! Deine "Unabhängigkeit" ist ein lächerliches Hirngespinst, eine debile Bettnässerei und bestenfalls eine neumodische Unart die es nie in Echt gegeben hat! Und für die Früher war es besser Freunde, der Mensch im Mittelalter hätte das Konzept solcher Spinnereien nicht mal in einen sinnvollen Kontext setzen können. Niemand war jemals "Unabhängig", jeder gehört irgendwem, jeder ist von irgendwem abhängig, jeder ist irgendjemandes Nigger! Das wird immer so bleiben und das war noch niemals anders! Für die welche in diesem besten Deutschland in dem wir alle gerne Scheißen gehen zur Unterschicht gehören ist die Armut an sich viel mehr Unabhängigkeit wie jeder vermeidlich bessergestellte jemals für sich beanspruchen konnte. Denn diese Armut ist eine ganz besondere Form von Freiheit! EIn schönes Beispiel ist jener düstre und verschriene Ort, das Callcenter, die moderne Kohlemine... Dort kann jeder quer einsteigen, niemand muss überhaupt etwas gelernt haben, keinen interessiert es einen Dreck wo jemand her kommt. Wer dort besteht der bekommt gerade genug um über die Runden zu kommen und wer das lange genug tut den nimmt man in jeder anderen Kohlemine mit Kusshand. Da gibt es keine Lebensläufe, da gibt es keine Karriere, da entwickelt sich niemand irgendwohin. Wer eine "Karriere" hat, der hat etwas zu verlieren, der hat Angst vorm abstieg und der büggt sich und hustet wenn man ihm den Finger ins Rektum schiebt. Wer niemals etwas hatte kann auch nichts verlieren und beschissene Arbeit für wenig Geld gibt es überall und zu jeder Zeit, ich habe Kollegen die haben mit 35 schon in Sieben verschiedenen Unternehmen gearbeitet und niemanden interessiert das auch nur einen Dreck!
Auch wenn die Armut einen erdrückt so wohnt ihr dennoch eine gewisse Freiheit inne und für jene welche in ihrem leben zu nichts kommen können, da eben nicht jeder alles werden kann, auch dann nicht wenn er sich anstrengt, ist der "Wohlfahrtsstaat" eine Waffe gegen das System!

Menschen die denken das Brot schmecke besser weil man dafür gelitten hat sind erbärmliche und geistig verwahrloste Irre, die das Leben entweder nie begriffen, oder aber an ihm gescheitert sind!
 

fortunatus

Ledersockenstreicher
Ja ich könnte ein Lazarett elektrifizieren. Ich wäre sicherlich zu Dumm einen heutigen Generator zu reparieren, das wären die meisten und ein Messgerät für Henry wird keiner zur Hand haben, aber mit etwas Trail and Error, nen bissel viel Kuperkabel, nem funktionierenden Auto und nen paat alten HDD-Festplatten bekomme ich früher oder später nen Generator hin bei dem die Birnen nicht zerfliegen sondern Leuchten. Freilich Glühbirnen, mit LED können wirs vergessen.

Das wäre Wundervoll, aber wir tun es nicht weil wir dann viel zu schnell verglühen würden. Vom Leben bis in den Tod ist es nur ein Wimpernschlag, nur ein flüchtiger Moment, dannach kommt nichts mehr und diese Zeit müssen wir uns einteilen. Das ist der einzige, der wirklich absolut einzige Grund!

Nein das deine spiegelt viel ehr die abstruse Dummheit einer völlig weltfremden Fiktion die niemals Wirklichkeit geworden ist! Deine "Unabhängigkeit" ist ein lächerliches Hirngespinst, eine debile Bettnässerei und bestenfalls eine neumodische Unart die es nie in Echt gegeben hat! Und für die Früher war es besser Freunde, der Mensch im Mittelalter hätte das Konzept solcher Spinnereien nicht mal in einen sinnvollen Kontext setzen können. Niemand war jemals "Unabhängig", jeder gehört irgendwem, jeder ist von irgendwem abhängig, jeder ist irgendjemandes Nigger! Das wird immer so bleiben und das war noch niemals anders! Für die welche in diesem besten Deutschland in dem wir alle gerne Scheißen gehen zur Unterschicht gehören ist die Armut an sich viel mehr Unabhängigkeit wie jeder vermeidlich bessergestellte jemals für sich beanspruchen konnte. Denn diese Armut ist eine ganz besondere Form von Freiheit! EIn schönes Beispiel ist jener düstre und verschriene Ort, das Callcenter, die moderne Kohlemine... Dort kann jeder quer einsteigen, niemand muss überhaupt etwas gelernt haben, keinen interessiert es einen Dreck wo jemand her kommt. Wer dort besteht der bekommt gerade genug um über die Runden zu kommen und wer das lange genug tut den nimmt man in jeder anderen Kohlemine mit Kusshand. Da gibt es keine Lebensläufe, da gibt es keine Karriere, da entwickelt sich niemand irgendwohin. Wer eine "Karriere" hat, der hat etwas zu verlieren, der hat Angst vorm abstieg und der büggt sich und hustet wenn man ihm den Finger ins Rektum schiebt. Wer niemals etwas hatte kann auch nichts verlieren und beschissene Arbeit für wenig Geld gibt es überall und zu jeder Zeit, ich habe Kollegen die haben mit 35 schon in Sieben verschiedenen Unternehmen gearbeitet und niemanden interessiert das auch nur einen Dreck!
Auch wenn die Armut einen erdrückt so wohnt ihr dennoch eine gewisse Freiheit inne und für jene welche in ihrem leben zu nichts kommen können, da eben nicht jeder alles werden kann, auch dann nicht wenn er sich anstrengt, ist der "Wohlfahrtsstaat" eine Waffe gegen das System!

Menschen die denken das Brot schmecke besser weil man dafür gelitten hat sind erbärmliche und geistig verwahrloste Irre, die das Leben entweder nie begriffen, oder aber an ihm gescheitert sind!
 
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