Bundestagswahlen 2021

Wen würdet ihr wählen?

  • CDU

    Abstimmungen: 1 0,7%
  • SPD

    Abstimmungen: 1 0,7%
  • FDP

    Abstimmungen: 5 3,5%
  • AFD

    Abstimmungen: 119 83,2%
  • Linke

    Abstimmungen: 3 2,1%
  • Grüne

    Abstimmungen: 4 2,8%
  • Freie Wähler

    Abstimmungen: 6 4,2%
  • Andere (Kommentare)

    Abstimmungen: 4 2,8%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    143
  • Umfrage geschlossen .

Hans

Nestarchitekt
Welche Parteien könnt ihr empfehlen und warum? Ich persönlich finde die Freien Wähler sehr interessant. Konservativ aber nicht CDU (werden aber locker koalieren), gute Einstellungen zur Flüchtlingspolitik und Traditionen.
Leider sind sie "klein" und man läuft gefahr, dass die eigene Stimme dank 5%-Hürde doch nicht zählt. Was denkt ihr über diese Partei? Ich würde gerene mal Gegenwind hören, da ich diesen merkwürdigerweise nicht finde.
 

fortunatus

Honiggarde
Bei den Freien Wählern tummeln sich sehr viele Gestalten. Aus meinem persönlichem Umfeld kenne ich einige Leute die sowohl im Stadtparlament als auch im Landtag aktiv sind und deren Meinungsbild ich eher bei Links/Grün verorten würde. Man weiß also nicht recht was man bekommt wenn man sie wählt und ich glaube es fehlt ihnen am programmatischem Kern der im Stande wäre sie gegen den Druck und die Anziehung der Neu-linke Agenda immun zu machen
 
G

Gelöschtes Mitglied 45

Guest
Das hier hilft vielleicht:

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ClumsyKowski

Sammler
Ich wähle ausschließlich Kleinstparteien, deren Inhalte mich interessieren (z. B. die Familienpartei). Die Großen kriegen meine Stimme nicht, die sind mir allesamt zu sozialistisch.
 
G

Gelöschtes Mitglied 45

Guest
Die FDP ist meiner Meinung nach bis auf ein paar wirtschaftspolitische Sachen in ihrem handeln nicht mehr groß von Grün, Links, SPD und CDU zu unterscheiden. Die müssten bei der Grafik aus meinem Post davor eher mehr in die linke Ecke.
 

El Muli

Honiggarde
Als ehemaliger FDP-Wähler habe ich in der Umfrage mit leichtem Bauchgrummeln für die AfD gestimmt - einfach, weil sie gegenwärtig die einzige, ernstzunehmende Opposition gegen die linksgrünsozialistische Einheitsparteienfront darstellt und für mich in Sachen Migrationspolitik und EU die einzig vernünftigen Positionen vertritt.

In einem Bundestag, in dem eine Claudia Roth (bei Sitzungsleitung) vor Redebeginn mit den Worten "Frau Präsidentin" adressiert werden muß, während der größten Oppositionsfraktion der ihr zustehende Vertreter für das gleiche Amt bis heute verweigert wird, läuft definitiv etwas schief.

Die AfD hat ohne Zweifel gute Leute in ihren Reihen. Wären dort ausschließlich Menschen wie Roman Reusch, Dr. Gottfried Curio, Kay Gottschalk, Martin Sichert oder Mariana Harder-Kühnel (um nur einige zu nennen) versammelt, wäre das definitiv "MEINE" Partei.

Der Umgang mit dem sog. "Flügel" und dessen innerparteiliches Gewicht -auch nach dessen offizieller Auflösung- läßt bei mir aber das besagte Grummeln im Bauch zurück. Persönlichkeiten wie die Herren Höcke oder (der noch nicht rechtskräftig gekickte) Kalbitz machen mir zwar gelegentlich Spaß, weil sie schon durch ihre Präsenz den linken Spackos Schaum vor den Mund zaubern, sind gleichzeitig aber eben auch Leute, die ich nicht wählen würde, da mir beiderseits eine klare Abgrenzung gegenüber NS-Gedankengut fehlt.

Eine "NPD light" im stromlinienförmig bürgerlichen Bodykit mag regional in besonders "bereicherten" Gebieten funktionieren, hätte m.E. aber bundesweit wenig Chance auf Erfolg - insofern verfolge ich interessiert den von Prof. Meuthen angestoßenen Umgestaltungskurs in Richtung konservative Mitte, um die Plätze zu besetzen, die die Union unter Merkel aufgegeben hat.
 

Buck Naked

Honiggarde
den von Prof. Meuthen angestoßenen Umgestaltungskurs in Richtung konservative Mitte
Ich denke das wird nix bringen. Angenommen Kalbitz und Höcke (oder von mir aus auch der gesamte "Flügel") fliegen aus der Partei, wird sich der nächste ausgesucht, der "Nazi" ist.
Die AfD sollte zusammenstehen, nicht zu provokant sein, aber trotzdem immer schön den Finger in die Wunde legen.
Die MSM, allen voran ARD und ZDF, werden die AfD sowieso nie akzeptieren.
 

El Muli

Honiggarde
Beim Mainstream allgemein (und insbesondere den ÖR-Medien) stimme ich zu. Diese Typen wird kein AfDler -und sei er noch noch so biegsam- je überzeugen können, daß er kein brauner Schwefelbube, sondern eigentlich ein ganz netter Demokrat ist. Im Meinungskorridor von ARD und ZDF scheint ja bereits die WerteUnion das vierte Reich vorzubereiten... Diese (hier möchte ich gern ein Bonmot vom Reaktionär Doe anbringen): Journutten sind m.E. aber auch nicht die Zielgruppe der von Prof. Meuthen initiierten Maßnahmen.

Angesichts der wachsenden Gegenöffentlichkeit und steigender Bedeutung alternativer Medien, zu denen ich auch dieses schöne neue Forum zähle, ist es in meinen Augen notwendig, die AfD von zumindest angebräuntem Ballast wie Höcke und Kalbitz zu befreien. Immerhin den Gedeon sind sie ja schon losgeworden.

Es ist im Gespräch mit anderen potentiellen Wählern, die, so wie ich, noch nicht hundertprozentig hinter der Alternative stehen, einfach deutlich unproblematischer, einen untadeligen, vormals leitenden Oberstaatsanwalt (Roman Reusch) aus Berlin oder einen Gelsenkirchener Kohlekumpel,der vorher 26 Jahre in der SPD war (Guido Reil), gegen irgendwelche albernen Nazivorwürfe argumentativ zu verteidigen, als einen Herren, der, sei er nun Landolf oder Ladig, oder auch keiner von beiden, zumindest rhetorisch vor (s)einem "Mahnmal der Schande" stehend, unerwünschte Elemente in der Partei "Auschwitzen", pardon, ausschwitzen möchte. Oder eben der andere Kandidat, der -ob er nun Mitglied in der HDJ gewesen ist, scheint sich nicht mehr final aufklären zu lassen- zumindest seinerzeit im Interview mit Tilo Jung ganz freimütig einräumte, an anderer Stelle bereits einen Artikel für den Witikobrief geschrieben zu haben.
 
Zuletzt bearbeitet:

THMG69

Sammler
Eigentlich völlig egal, wen wir wählen. Wenn der GRÖKAZ das Ergebnis nicht passt, dann wird das Ergebnis revidiert ( siehe Thüringen).
Zum Thema AFD; Egal wen die rausschmeissen oder auch nicht, den Nazistempel werden die nicht los. Es geht dem Mainstream nicht um Inhalte oder Argumente..alles was das eigene Überleben gefährdet, wird weggebissen.Wenn man nur mal ein paar Jahre zurückblickt und sich die Aussagen eines hessischen MP Koch ansieht, dann erscheinen Personen wie Höcke eher " links".
Grünrote Skandale ( Pädoschulen, Volker Beck & Crystal Meth, Edathy der Kinderfreund etc..) werden in der Öffentlichkeit nicht thematisiert und fallen schnell unter den Tisch! Noch heute erscheinen regelmäßig Berichte über die Vergehen von Priestern an Kindern etc...aber wer von euch hört denn was von grünen WG`s in denen kleine Jungs vergewaltigt wurden?
 

Real_Silver

Ledersockenstreicher
Wen ich immer für untragbar hielt war Gedeon - hatte mich schon geärgert dass sich der so lange dort gehalten hat. Solche wie Höcke und Kalbitz sollte man beobachten, seh aber bislang keinen Grund, die rauszuschmeissen - auch, wenn einzelne kleine Provokationen wie das mit dem "ausschwitzen" echt nich sein müssen.
 

Raychel

Honiggarde
Ich lebe zwar nicht in Deutschland, aber meiner Meinung nach, gibt es für Deutsche nur eine einzige wählbare Partei, und diese dominiert in dieser Umfrage ohnehin.

Solche wie Höcke und Kalbitz sollte man beobachten, seh aber bislang keinen Grund, die rauszuschmeissen - auch, wenn einzelne kleine Provokationen wie das mit dem "ausschwitzen" echt nich sein müssen.

Meiner Meinung nach ist das Ganze mit dem "ausschwitzen" eine Unterstellung. Das Zitat lautet: "...die, die nicht in der Lage sind, das Wichtigste zu leben, was wir zu leisten haben, nämlich die Einheit, dass die allmählich auch mal ausgeschwitzt werden sollten.", und bezieht sich auf Mitglieder der AfD.

Wenn man sich die Mühe macht, durch den ganzen Wulst an reißerischen Berichten darüber zu wühlen, findet man auch Zitate anderer Leute, die sich des normalen Wortes "ausschwitzen" auch schon im politischen Kontext bedient haben, gänzlich ohne dafür die Nazi-Keule zu kassieren.

Hier zum Beispiel in einem Interview vom Deutschlandfunk, 2007; https://www.deutschlandfunkkultur.d...-einbinden.990.de.html?dram:article_id=154038
"Deutschlandradio Kultur: Aber gerade die westdeutschen Linken waren ja zu einem guten Teil bei den Grünen untergeschlüpft und haben sich da wieder getrennt, als sich herausstellte, dass die nicht die reine Lehre vertreten konnte, wenn sie politikfähig werden wollte. Haben Sie so einen Prozess nicht auch vor sich, dass Sie diese – sagen wir – Sektierergruppen irgendwann wieder ausschwitzen müssen?

André Brie:: Diesen Prozess haben wir in der PDS auch gehabt. Das sind Leute, die waren mal zu den Jusos gegangen. Dann sind sie zu den Grünen gegangen. Dann dachten Sie, dass die PDS ihr Tummelplatz sein kann. Das werden wir in dieser neuen Partei auch erleben. Ich denke, hier sind Lernprozesse vonnöten, auf allen Seiten. Und wer diesen Lernprozess nicht mitgehen kann, der wird, wenn er bei den Grünen nicht zufrieden war, dann auch mit uns nicht zufrieden sein."

Und hier benutzt es ein CDU-Politiker, im Jahre 2006: https://taz.de/!347179/

"Langfristig wird die Partei die sozialen Notwendigkeiten nicht ausschwitzen können".

In der ersten Quelle bezieht es sich ebenso auf Menschen wie im Höcke-Zitat, hat aber keinerlei Empörung ausgelöst - weil es eben einfach ein ganz normales Wort ist. Im Höcke-Zitat heißt es außerdem "ausgeschwitzt", was noch schwerer misszuverstehen ist, als in den angebebenen Quellen, wo es tatsächlich "ausschwitzen" lautet.

Wenn jemand nicht dieselben Worte benutzen darf wie andere Menschen, nur weil er "rechts" ist bzw. wiederholt als "Faschist" oder "Nazi" bezeichnet wurde, dann ist das meiner Meinung nach ein Problem.
 

OpenHostility

Wabenbauer
Wenn jemand nicht dieselben Worte benutzen darf wie andere Menschen, nur weil er "rechts" ist bzw. wiederholt als "Faschist" oder "Nazi" bezeichnet wurde, dann ist das meiner Meinung nach ein Problem.
Dies passiert aber immer wieder bei den selben Leuten und reiht sich damit in einen größeren Kontext ein, den die CDU (oder die Mauerschützenpartei) nie hatte. Unter anderem, weil die Massenmedien damals noch nicht so einen starken Einfluss auf die Gesellschaft hatten, wie heute). Die AfD sitzt in den Parlamenten, weil es Reformer sind (und keine Revolutionäre), solche Aussagen - besonders wenn sie dann von der Presse ins schlechtest-mögliche Licht gerückt werden - erweist der Bewegung letztendlich nur einen Bärendienst.
 

Argentum

Ledersockenstreicher
Unter anderem, weil die Massenmedien damals noch nicht so einen starken Einfluss auf die Gesellschaft hatten, wie heute.
[/QUOTE]
Welches "damals" meinst du? Seit dem 19. Jahrhundert wird die öffentliche Meinung und Empörung durch die Medien geprägt. Damals durch die Zeitungen, ab den 50er/ 60er Jahren dann immer stärker durchs Fernsehen. Eine "freie", offene Meinungsbildung hat es schon seit mehr als 100 Jahren nicht mehr gegeben.
 

OpenHostility

Wabenbauer
Welches "damals" meinst du? Seit dem 19. Jahrhundert wird die öffentliche Meinung und Empörung durch die Medien geprägt.[…]
Die Grünen starteten in den 80ern. Die Linke nach dem Mauerfall in den 90ern. Beide jedenfalls bevor es Smartphones, also schnelles, mobiles Internet und social media gab.
In beiden Jahrzehnten gilt: früher war die Kommunikationsreichweite schärfer definiert, und der Informationsfluss war langsamer und getakteter (jeden morgen Bild, am abend dann Tagesschau). Politiker wussten wie sie wo reden konnten (beim Stammtisch, im Stadtrat, im Landesparlament, im Bundesparlament, auf einer PK). Bei den Parlamenten gab es vielleicht Live-Übertragungen, aber die Reden wurden eher selten aufgezeichnet, archiviert und einfach für allewelt zur Verfügung gestellt. Heutzutage kann jeder sein Handy zücken und instant ein Ausschnitt einer Rede auf Twitter skandalieren. Seine Follower können sich dann via Social Media über diese "menschenverachtende Haltung" aufregen und diese "aufs schärfste verurteilen". Das geht schnell und ist kostenlos und wird auch noch von allen in der Filterblase mit Likes belohnt. Der 0815 Alman hört dann von der Bild oder der Tagesschau von einem neuen Twitter Shitstorm, da ein AfD-Politiker mal wieder böse Wörter verwendet hat, bemerkt aber nicht, dass 99% der Menschen in Deutschland eigentlich keinen Fick geben, sondern nur eine laute Minderheit an Berufsempörten auf Twitter mal wieder sich ihre Unterhosen braun ärgern.
 
Ich als Erstwähler 2021 werde zu 99,9% die AfD wählen. Ich geh zwar bei vielen von deren Positionen überhaupt nicht d'accord, aber illegale Einwanderung und Migration allgemein sind aktuell die meiner Meinung nach mit Abstand wichtigsten Themen, und da ist die AfD die einzige Partei die nen sinnvollen Kurs fahren will. Wenn die FDP nicht so verdammt cucked wäre würde ich safe die wählen, sie müssten sich halt nur mal zu ihren rechtsliberalen Ursprüngen zurückbesinnen, anstatt verzweifelt zu versuchen, sich so gut wie möglich bei den Starbucks-Sozialisten à la linksgrüne Studis einzuschleimen. Naja, im Endeffekt wähle ich trotz vieler Probleme innerhalb der Partei (ja, auch mit rechtsextremen bzw. faschistoiden Strömungen) sehr wahrscheinlich AfD, weil die die einzigen Relevanten sind, die unsere Asylgesetze auch mal durchsetzen würden.
 

SpaceKadse

Honiggarde
Am liebsten eigentlich nichts davon denn in einem kaputten System dieser sogenannten repräsentativen "Demokratie" spielt es eigentlich keine Rolle was man wählt. Allerdings werde ich wohl trotzdem AfD wählen um dem linksversifften Einheitsbrei zumindest halbwegs was entgegenzusetzen.
 

benkolb

Sammler
Zum Thema Höcke und AfD :

Ich bin kein Fan von Höcke aber er ist auch kein Ausschussgrund

1)
Höcke inhaltlich schlecht, aber strategisch sehr wichtig.
Höcke hilft dabei das Overton Fenster zu erweitern. Heute in Deutschland bewegt sich das Meinungsfenster automatisch nach Links.
Durch grenzwertige Positionen und Formulierung erscheinen gemäßigte Positionen in der Af nicht mehr als Extremposition. Sag was extremes und mache in der Mitte ein Kompromiss. Höcke hat auch glaube ich bewusst nie eine Position im Bundesvorstand angetreten, weil er damit der Partei schaden würde. Mit Höcke findet sich einer auf den sich die Wut des linken Mainstream ablassen kann. Ohne Höcke würden sich die Medien auf Meuthen stürzen. D

2)
Der Streit zwischen Flügen und liberalkons in der AfD sollte lieber auf sachlicher Ebene intern geführt werden. Es geht viel um wirtschaftliche Differnzen. Die "Meuthen AfD" steht für ein liberaleren Kurs und der Flügel will einen sozialeren Kurs. Hier muss man natürlich auch die Ost und West Unterschiede beachtet werden. Auch mit einem Flügel wäre die AfD im Westen nicht so erfolgreich wie im Osten. Gleiches gilt auch andersrum.
Das wichtigste Thema sollte weiterhin die katastrophale Migrationspolitik und der Kampf für die Meinungsfreiheit sein. Wichtiges Thema ist auch die Sicherheit der Wahlkämpfer für die nächsten Wahlkämpfe.
 
F

FotzenZerficker

Guest
Die FDP ist meiner Meinung nach bis auf ein paar wirtschaftspolitische Sachen in ihrem handeln nicht mehr groß von Grün, Links, SPD und CDU zu unterscheiden. Die müssten bei der Grafik aus meinem Post davor eher mehr in die linke Ecke.
In der flüchtlingspolitik unterscheiden sie sich auch, in meinen Augen sind die am wählbarsten
 

fortunatus

Honiggarde
Die FDP steht so sehr unter Druck sich in allem von der AFD abzugrenzen das sie sich kaum trauen würden eine andere Migrationspolitik zu verfolgen. Zumal es in den Mainstream Medien ja praktisch unmöglich ist irgendein Argument gegen die gegenwärtige Politik zu bringen ohne verteufelt zu werden.
 
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