Bedingungsloses Grundeinkommen

Lipool91

Honiggarde
Du weißt schon wofür das B in BGE steht? 😂

Mit der gleichen Begründung könnte man auch sagen, dass jeder auf der Welt darauf Anspruch hat. Deutscher zu sein ist auch eine Bedingung.
Ich denke nicht, dass ein Gefängnisinsasse Anspruch auf dieses Einkommen hat, weil er durch die Haft einen Teil seiner Rechte als Staatsbürger aufgeben muss. Und genau das ist der Punkt an dem ich ansetze.
 

Waberossa

Gesalbter Bienenmärtyrer
Mit der gleichen Begründung könnte man auch sagen, dass jeder auf der Welt darauf Anspruch hat.
Das ist ja die Idee dahinter.
In der Serie "The Expanse" (@DirtyDan endlich mal reingeguckt?") auch schon mal beiläufig angeschnitten.
Falls es jemals zu einer weltumspannenden Weltregierung kommen sollte, müssen die die Leute schließlich einigermaßen ruhig halten. Aber auch rein auf Deutschland bezogen, sind doch auch heut schon etliche bei "Grenzen sprengen/auf".

PS: Bin kein BGE Befürworter mehr, war das aber mal in meiner Jugend.
 

Lipool91

Honiggarde
Das ist ja die Idee dahinter.
In der Serie "The Expanse" (@DirtyDan endlich mal reingeguckt?") auch schon mal beiläufig angeschnitten.
Falls es jemals zu einer weltumspannenden Weltregierung kommen sollte, müssen die die Leute schließlich einigermaßen ruhig halten. Aber auch rein auf Deutschland bezogen, sind doch auch heut schon etliche bei "Grenzen sprengen/auf".

PS: Bin kein BGE Befürworter mehr, war das aber mal in meiner Jugend.


Ich habe das mehr so generell betrachtet. In meiner idealen Welt wäre durchaus Platz für ein nationales BGE wenn eben gleichzeitig ein Gesetz verabschiedet wird, das eine Arbeitspflicht einführt.
Tatsächlich könnte das Geld auch für Sträflinge weiter bezahlt werden. Unterkunft, Verpflegung und "Betreuungspauschale" der Einrichtung müssten dann einfach abgezogen werden.

Ohne diese Herangehen ist es einfach ein weiteres linkes Werkzeug um die Bevölkerung auf eine Linie zu bekommen. Klingt nach der jetzigen realen Welt ja.
 

honky

Ledersockenstreicher
Ich habe das mehr so generell betrachtet. In meiner idealen Welt wäre durchaus Platz für ein nationales BGE wenn eben gleichzeitig ein Gesetz verabschiedet wird, das eine Arbeitspflicht einführt.
Tatsächlich könnte das Geld auch für Sträflinge weiter bezahlt werden. Unterkunft, Verpflegung und "Betreuungspauschale" der Einrichtung müssten dann einfach abgezogen werden.

Ohne diese Herangehen ist es einfach ein weiteres linkes Werkzeug um die Bevölkerung auf eine Linie zu bekommen. Klingt nach der jetzigen realen Welt ja.
derzeit gibt es eine Umverteilung von fleissig zu reich und/oder asozial... BGE würde das beenden - halt in Kombination mit anderen Gesetzesänderungen.
 

0815works

Ledersockenstreicher
Junge ... mir ist schon klar, wie der Müll auf die Straße kommt. Mein Punkt war, er liegt da einmal, es wäre gut, wenn er weg wäre, das muss nur jemand machen. Es ist ein Beispiel für eine Aufgabe, für die es noch niemanden gibt, zumindest nicht im nötigen Umfang. Es macht derzeit keiner, weil man den Müll gar nicht so schnell wegräumen kann, wie neuer dort liegt und das Geld hat die Stadt nicht. Und tada, da ist sie schon, die gemeinnützige Arbeit, die jemand machen kann, der Geld "verdient", aber nichts dafür tut. Glücklicherweise gibt es sogar eine gewisse Korrelation zwischen den Leute, die sich mit Hartz IV den Arsch plattsitzen und denen, die Müll auf die Straße schmeißen. Unabhängig davon haben die Hartzer sicher keine Lust ständig zum Müllsammeln einberufen zu werden, also werden sie sich mindestens überlegen den Müll auf die Straße zu schmeißen, wahrscheinlich aber auch die Leute ächten, die den Müll dort hinwerfen. Mit etwas Glück sorgen sie dafür, dass andere ihnen nicht so viel Arbeit machen.

Es war aber auch nur ein anschauliches Beispiel für Arbeiten, die es zu tun gäbe. Damit wollte ich außerdem aufzeigen, dass es weitere und sogar sinnvollere Möglichkeiten gibt faule Menschen zum Arbeiten zu motivieren, als ihnen ein BGE zu zahlen, wie du es ja als Vorteil angepriesen hast.
Das sind auch solche Jobs, die sind so einfach, da kannst du erwarten, dass die das schaffen. Machen die ihren Job nicht ordentlich, wird das Geld gekürzt. Wer meint das nicht besser zu können, der soll einen Behindertenschein beantragen.
Junge mich nicht es sei denn du bist vor 1990 geboren, dann sei es dir gestattet.
Mein Problem dabei ist du schaffst noch billigere Arbeitskräfte und die machen den Arbeitsmarkt kaputt.
Darum war die DDR ja so gut für den Westen, man konnte da billig kaufen und hier gutes Geld verdienen. Der 1€-Jobber ist schon ein Verbrechen gewesen.
Das assoziale Gesindel wirst du auch mit härteren Maßnahmen nicht gefügsam machen, manche Leute scheißen auf alles. Diese Leute schubsen auch Kinder vor den Zug, weil sie im Gefängnis noch durchgefüttert werden.
Natürlich ist das Geld nicht da, das Geld ist nie da wenn es um deutsche Interessen geht.
Es gibt keine staatlichen Müllsammler? Ich dachte die hätten schon mal Leute dafür bezahlt um den Müll auf öffentlichen Flächen zu entfernen, ich hab sowas schon kostenlos gemacht, aber da ging es ja um meinen Ort.

Im übrigen habe ich hier das Gefühl im ganzen Gespräch, daß keiner der hier über Harz4ler redet schon mal mit einem solchen zu tun gehabt hat. Es klingt stark nach einem Bild eines Harz4lers welches durch RTL geprägt wurde.


Das Ganze ändert sich sobald diese Personen dafür strafbar gemacht werden. Im Zweifelsfall Beugehaft inkl. Zwangsarbeit.
Diese Faulheitsmentalität muss sukzessive aus den Köpfen getrieben werden. Jeder hat die Wahl etwas anderes zu machen. Wer es nicht auf die Reihe bekommt muss mit den Konsequenzen leben.
Das kann man versuchen, aber ich glaube nicht, daß du mit Strafen erfolg haben wirst, außer wir führen die Todesstrafe wieder ein.

Steh mal an bspw. einer Bushaltestelle oder sitz auf einer Bank im Park, und heb Kippenstummel und co auf um sie in den Mülleimer zu werfen > 9/10 gucken einen an als wäre man geisteskrank. durchweg positive Reaktionen nur im Watt...
Ich hatte auf der Berufsschule eine richtig grüne Lehrerin. Das war die Einzige die konsequent überall den Müll aufgehoben hat. Die anderen aus der Klasse haben ihr noch extra den Müll hin geworfen, weil sie keine Respektsperson war.

Ich habe das mehr so generell betrachtet. In meiner idealen Welt wäre durchaus Platz für ein nationales BGE wenn eben gleichzeitig ein Gesetz verabschiedet wird, das eine Arbeitspflicht einführt.
Natürlich muß dieses BGE national sein, wir bezahlen schon genug Geld an die ganze Welt. Eine Arbeitspflicht welche dann Außnahmen hat, die wird ja auch keiner ausnutzen.
 

Shonex

Wabenbauer
Was hier auch einige bedenken sollten, gerade weil ich "Arbeitspflicht" gelesen habe. Denkt hier irgendeiner wir hätten für alle Bürger im Land Arbeit?
Man wird immer einen geringen Prozentsatz haben, der entweder nicht für die Arbeit zu gebrauchen ist oder für den es eben einfach keine Arbeit gibt.
Deshalb finde ich den Umgang mit H4-Beziehern auch so pervers. Da merkt man richtig, was der Staat teilweise für Drecks-Sadisten eingestellt hat. Da kommt einem echt das Kotzen.
Vom BGE halte ich auch nicht wirklich viel. War früher nicht so. Sehe aber mittlerweile auch nicht, das man das irgendwie finanzieren könnte.
Und ehrlich, ich halte es für groß-fahrlässig, das man hier Millionen Menschen ins Sozialsystem reinholt um die auch noch mit durchzufüttern. Hab da kein Problem, wenn das für den deutschen Staatsbürger ist und auch kein Problem, wenn wir den Leuten vor Ort helfen aber hier her holen, in unsere Kultur, die komplett gegenteilig zu deren Kultur läuft, wird einfach nicht funktionieren. Man schadet der ansässigen Bevölkerung, man schadet den Herkunftsländern und man schadet vor allem den Steuerzahler was wiederum die Bevölkerung wäre xD.
Jetzt das BGE und dann noch für jeden dahergelaufenen auch noch? Na sauber. Wenn das die Runde macht und das wird es in diesen Kreisen, haben wir in 3 Tagen 20 Millionen Leute an der Grenze stehen.
Eigentlich unfassbar wie dieser Staat komplett gegen die Wand gefahren wird. Das muss doch Absicht sein, denn so unfähig kann man nicht sein. Wobei? Wenn ich mir die Gestalten da im Bundestag so angucke......ja ok doch, die sind einfach nur so dermaßen unfähig, das sie es nicht mal mehr merken.
 

honky

Ledersockenstreicher
Was hier auch einige bedenken sollten, gerade weil ich "Arbeitspflicht" gelesen habe. Denkt hier irgendeiner wir hätten für alle Bürger im Land Arbeit?
Man wird immer einen geringen Prozentsatz haben, der entweder nicht für die Arbeit zu gebrauchen ist oder für den es eben einfach keine Arbeit gibt.
Deshalb finde ich den Umgang mit H4-Beziehern auch so pervers. Da merkt man richtig, was der Staat teilweise für Drecks-Sadisten eingestellt hat. Da kommt einem echt das Kotzen.
Vom BGE halte ich auch nicht wirklich viel. War früher nicht so. Sehe aber mittlerweile auch nicht, das man das irgendwie finanzieren könnte.
Und ehrlich, ich halte es für groß-fahrlässig, das man hier Millionen Menschen ins Sozialsystem reinholt um die auch noch mit durchzufüttern. Hab da kein Problem, wenn das für den deutschen Staatsbürger ist und auch kein Problem, wenn wir den Leuten vor Ort helfen aber hier her holen, in unsere Kultur, die komplett gegenteilig zu deren Kultur läuft, wird einfach nicht funktionieren. Man schadet der ansässigen Bevölkerung, man schadet den Herkunftsländern und man schadet vor allem den Steuerzahler was wiederum die Bevölkerung wäre xD.
Jetzt das BGE und dann noch für jeden dahergelaufenen auch noch? Na sauber. Wenn das die Runde macht und das wird es in diesen Kreisen, haben wir in 3 Tagen 20 Millionen Leute an der Grenze stehen.
Eigentlich unfassbar wie dieser Staat komplett gegen die Wand gefahren wird. Das muss doch Absicht sein, denn so unfähig kann man nicht sein. Wobei? Wenn ich mir die Gestalten da im Bundestag so angucke......ja ok doch, die sind einfach nur so dermaßen unfähig, das sie es nicht mal mehr merken.
1. Für Flüchtilanten haben wir defacto bereits ein BGE. So und nicht anders wird das Sozialsystem in der BRD wahrgenommen
2. Der Umgang mit H4-Beziehern dient in erster Linie auch der Gängelung der geringfügig entlohnten Bevölkerung. Das Median-Einkommen liegt bei grob 1500-1600€ Netto im Monat. 50% haben also weniger. Davon ziehen wir jetzt mal ab: 446 H4 Satz; Kaltmiete für 50qm Wohnung ~ 400; Heizung+Warmwasser ~50 >> macht grob 900€
Sprich 50% der Bevölkerung in Deutschland haben maximal 700€ mehr als Asylbongo, welcher sogar als letztgültig ausreisepflichtig geführt sein kann >>H4 wird weiter gezahlt.
Davon gehen dann nochmal diverse Späßchen runter wie GEZ, berufsbedingte Mobilitätskosten (mindestens 50€ für ÖPNV), Zuzahlungen für XYZ...

Rente für diese Leute: 1 Entgeltpunkt für ~40k brutto/Jahr eingezahlt. Abschlagsfrei mit 68 (oder dann 70?!) und 45 Beitragsjahren. Die 50% unter Median haben jedoch unter 2500 brutto pro Monat >> maximal ~30k/Jahr...
Dann werden für 4 Arbeitsjahre nur 3 Entgeltpunkte erworben. Also maximal 34 Entgeltpunkte (bei 45 Jahren durchgehender Beschäftigung und Verrentung mit 68) >> damit landet man schon bei einer Rente unter 1200€... keine 300€ mehr als Asylbombo.
Bei 25 Entgeltpunkten (immerhin auch gerne mal 35 Jahre bei nicht so dollem Lohn eingezahlt) ist man schon unterhalb der Grundsicherung bzw. mit Asylbombo der nie einen Cent eingezahlt hat gleichgestellt.

Wie will man dieser imo größten gegenwärtigen Ungerechtigkeit beikommen?
> Abschieben ist nach der nächsten Legislaturperiode nicht mehr - alle Deutsch dann (abgesehen davon das dies natürlich für jede Person gilt die nie einzahlt - woher oder warum auch immer)
> Sozialsystem abschaffen dürfte auch keine gute Idee sein, weil dann viele wohl schlichtweg kriminell werden oder sich das Stadtbild/Gefüge massiv verschlechtern würde
Remember San Francisco?
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lass nur mal einen von 10 Kandidaten dann obdachlos und einen von 10 schwer kriminell werden...

>> Bliebe eigtl nur ein BGE. Jedes Jahr in welchem es nicht kommt fickt man halt weiter die arbeitende Bevölkerung deren Verdienst zu gering ist um Wohneigentum erwerben zu können.
 

Lipool91

Honiggarde
Das kann man versuchen, aber ich glaube nicht, daß du mit Strafen erfolg haben wirst

ich denke schon. Sobald die extrem Verweigerer ein paar Monate Zwangsarbeit im Knast gemacht haben, wo sie den Großteil ihres BGEs wieder an den Staat abgeben werden sie mit Sicherheit eine normale Arbeit vorziehen.

Eine Arbeitspflicht welche dann Außnahmen hat, die wird ja auch keiner ausnutzen.

Ausnahme sollte wirklich nur bei Rentnern und Invaliden gemacht werden. Für alles andere gibt es eine bestimmte Anzahl an Krankentagen, wer länger ausfällt muss es gegen Ende des Jahres aufholen und dann 40 Stunden arbeiten.

Was hier auch einige bedenken sollten, gerade weil ich "Arbeitspflicht" gelesen habe. Denkt hier irgendeiner wir hätten für alle Bürger im Land Arbeit?

Ja die haben wir. Allein in der Ernte wäre bereit genug da. Es gibt jährlich in Deutschland 250k Erntehelfer aus Bulgarien, Rumänien usw. Man kann davon ausgehen, dass man das vierfache an Langzeitarbeitslosen braucht um das aufzufangen.
Wenn man zusätzlich konsequent alles aus dem Land wirft, das kein Staatbürger ist gäbe es noch viel mehr Jobs als Reinigungskraft, in der Gastro, Fleischindustrie oder als Regaleinräumer. Selbst wenn man EU Leute im Land lassen muss.

Wichtig ist meiner Meinung nach nur, eine bestimmte Jahresstundenzahl zusammen zu bekommen. Ob jetzt die Leute ein halbes Jahr 50 Stunden arbeiten und den Rest frei haben oder ganzjährig 25 Stunden die Woche arbeiten kann jedem selbst überlassen sein.
 

Blumenbiene

Honiggarde
Im übrigen habe ich hier das Gefühl im ganzen Gespräch, daß keiner der hier über Harz4ler redet schon mal mit einem solchen zu tun gehabt hat. Es klingt stark nach einem Bild eines Harz4lers welches durch RTL geprägt wurde.

Ich kann mich noch gut daran erinnern, als ich meine halbjährige Zwangspause vom Studium (vergessen, mich ins nächste Semester einzuschreiben) die ersten paar Monate mit Fließbandarbeit verbrachte (20 Stunden, mehr ging als junger Lauch nicht und war vom Arbeitgeber auch nicht vorgesehen) und die letzten zwei Monate Harz4 bekam. Weder Bafög noch Lohn reichten an das, was ich vom Arbeitsamt bekam. So viel Geld hatte ich bis dahin noch nie bekommen.

Einige meiner Angehörigen sind Langzeitarbeitslose. Ich lebe von deutlich weniger als Harz 4 und lege alles Überschüssige seit vielen Jahren in Wertpapiere an, weil es keine Rente mehr geben wird. Jetzt hab ich meine Arbeit vor über einem Jahr verloren und meine Ansprüche auf Arbeitslosengeld 1 verbraucht. Als Ungelehrnter ohne Abschluss findet man nicht sehr viel, gerade zu Coronazeiten. Weil ich aber fleißig Vorsorge betrieben habe, kann ich kein Harz4 beantragen und muss von meinen Rücklagen leben. Bin etwas zwiegespalten, ob das nun gerecht ist oder nicht. Ein Sozialsystem soll schließlich nur für Arme gelten und mein Lohn ist immerhin, dass mir keiner meine Würde nehmen kann. Vielleicht will ich einfach kein Opfer sein.
 

FotzenZerficker

Ledersockenstreicher
Es wäre sinnvoller wenn man das BGE nur als Sachleistungen auszahlt wie Strom, Wasser, Miete und Möbel dann kann auch keiner faulenzen, Netflix zahlt sich nicht von selbst.
Die bessere Option wäre aber Steuern senken und Mindestlohn abschaffen.
 
I

Irene Adler

Guest
Ich kann mich noch gut daran erinnern, als ich meine halbjährige Zwangspause vom Studium (vergessen, mich ins nächste Semester einzuschreiben) die ersten paar Monate mit Fließbandarbeit verbrachte (20 Stunden, mehr ging als junger Lauch nicht und war vom Arbeitgeber auch nicht vorgesehen) und die letzten zwei Monate Harz4 bekam. Weder Bafög noch Lohn reichten an das, was ich vom Arbeitsamt bekam. So viel Geld hatte ich bis dahin noch nie bekommen.

Einige meiner Angehörigen sind Langzeitarbeitslose. Ich lebe von deutlich weniger als Harz 4 und lege alles Überschüssige seit vielen Jahren in Wertpapiere an, weil es keine Rente mehr geben wird. Jetzt hab ich meine Arbeit vor über einem Jahr verloren und meine Ansprüche auf Arbeitslosengeld 1 verbraucht. Als Ungelehrnter ohne Abschluss findet man nicht sehr viel, gerade zu Coronazeiten. Weil ich aber fleißig Vorsorge betrieben habe, kann ich kein Harz4 beantragen und muss von meinen Rücklagen leben. Bin etwas zwiegespalten, ob das nun gerecht ist oder nicht. Ein Sozialsystem soll schließlich nur für Arme gelten und mein Lohn ist immerhin, dass mir keiner meine Würde nehmen kann. Vielleicht will ich einfach kein Opfer sein.
Also Regale einräumen z.b. geht IMMER, hab ich auch schon gemacht und ist ein angenehmer Job, weil körperlich anstrengend, danach ist man schön ausgepowert und friedlich.

Und der Einzelhandel freut sich dank Coronastress über jede helfende Hand.
Die sind mit Krankenpflegepersonal das ausgelaugteste, was derzeit auf dem Markt ist.
Der Rest hat im Homeoffice in Joghinghose vor sich hingegammelt.

Und Drogerien (rossmann, dm) z.b. haben auch nicht so krass schwere Sachen zum einräumen wie Discounter, bis auf Waschmittelpakete, aber das sind nur n paar, das geht easy.


Im übrigen habe ich hier das Gefühl im ganzen Gespräch, daß keiner der hier über Harz4ler redet schon mal mit einem solchen zu tun gehabt hat. Es klingt stark nach einem Bild eines Harz4lers welches durch RTL geprägt wurde.
Junge, ich hab halb in der Klapse gewohnt.
Ich kenne die alle ganz gut. Persönlich.

Der Typ mit dem Chrystal und den 3 Kindern aus meinem Beispiel war der Sohn von meinen ehem. Nachbarn. Der hat dann irgendwann Suizid begangen. Soviel zu Sozpäds helfen...


Deshalb finde ich den Umgang mit H4-Beziehern auch so pervers. Da merkt man richtig, was der Staat teilweise für Drecks-Sadisten eingestellt hat. Da kommt einem echt das Kotzen.
Und das kann ich 0 bestätigen.
Die sind alle sehr freundlich und bemüht solange man selbst freundlich ist und sich an die an die Regeln hält und bei U25 sind sie auch relativ großzügig, wenn man sich mal nicht an die Regeln hält.

Und der rote Knopf wegen halt dann doch hauptsächlich Ausländern mit Messern und ähnlichem ist auch nicht ohne Grund da und ein bißchen autoritär muss man in dem Job eben sein, du kannst dir nicht vorstellen wie dreist Bürger sind.
Gab auch schon Fälle wie "ich nehm jetzt meinen neuen Perso mit und hol meinen Geldbeutel, den hab ich vergessen" und dann darf man das Ordnungsamt einschalten, weil der Typ auf und davon ist...war ein Deutscher auf dem Dorf, insofern nicht besonders helle...

Ich denke unfreundliche jobcenter Mitarbeiter sind 99% dem Stress den die sich mit Unfreundlichkeit vom Hals halten müssen, weil sie sonst aus dem Fenster springen, geschuldet.
 
I

Irene Adler

Guest
Es wäre sinnvoller wenn man das BGE nur als Sachleistungen auszahlt wie Strom, Wasser, Miete und Möbel dann kann auch keiner faulenzen, Netflix zahlt sich nicht von selbst.
Die bessere Option wäre aber Steuern senken und Mindestlohn abschaffen.
Das BGE ist und bleibt indiskutabler Müll.
Und die Knastgärtnereien sind das Sinnvollste, was die Jungs machen können, insofern ist das schon gut geregelt.
(Ich wohn quasi neben der Knastgärtnerei, die bauen auch Gemüse an und verkaufen das dann...)
 

Blumenbiene

Honiggarde
Also Regale einräumen z.b. geht IMMER, hab ich auch schon gemacht und ist ein angenehmer Job, weil körperlich anstrengend, danach ist man schön ausgepowert und friedlich.

Und der Einzelhandel freut sich dank Coronastress über jede helfende Hand.
Die sind mit Krankenpflegepersonal das ausgelaugteste, was derzeit auf dem Markt ist.
Der Rest hat im Homeoffice in Joghinghose vor sich hingegammelt.

Und Drogerien (rossmann, dm) z.b. haben auch nicht so krass schwere Sachen zum einräumen wie Discounter, bis auf Waschmittelpakete, aber das sind nur n paar, das geht easy.
Danke für den Tip. Hier bei mir gibts das leider nur als Minijob, aber besser als nichts. Deine Erfahrung mit körperlicher Arbeit kann ich nur bestätigen. Nach meinem vergeigten Studium bin ich als Akkordarbeiter ein paar Jahre am Fließband gewesen, Kisten heben. Wenn man davon nicht blöd wird und sich gut an die körperliche Belastung gewöhnen kann, dann ist das eine mental sehr ausgleichende Tätigkeit. Für mich war es so geil, weil ich immer an die Idioten denken musste, die Geld fürs Fitnesstudio zahlen, während ich Geld dafür bekomme und dann auch noch meine Krankenkasse bezahlen kann und Arbeitszeiten wie in der Schule, quasi 6 Stunden Sportunterricht. Außerdem haben die Kollegen weniger seelischen Stress am Fließband oder sind halt schon völlig abgestumpft, weshalb es dort meiner Erfahrung nach viel weniger Mobbing gibt als im Büro. Gut, kann auch daran liegen, weil die meisten nicht die selbe Sprache sprechen...

Ich denke unfreundliche jobcenter Mitarbeiter sind 99% dem Stress den die sich mit Unfreundlichkeit vom Hals halten müssen
Denke ich auch. Hatte mal Praktikum in einer sozialen Einrichtung und die Kunden sind z.T. schon arg aggressiv. Über die steigende Notwendigkeit von Sicherheitskräften bei Behörden wird immer wieder in der Zeitung berichtet.
 
I

Irene Adler

Guest
Danke für den Tip. Hier bei mir gibts das leider nur als Minijob, aber besser als nichts. Deine Erfahrung mit körperlicher Arbeit kann ich nur bestätigen. Nach meinem vergeigten Studium bin ich als Akkordarbeiter ein paar Jahre am Fließband gewesen, Kisten heben. Wenn man davon nicht blöd wird und sich gut an die körperliche Belastung gewöhnen kann, dann ist das eine mental sehr ausgleichende Tätigkeit. Für mich war es so geil, weil ich immer an die Idioten denken musste, die Geld fürs Fitnesstudio zahlen, während ich Geld dafür bekomme und dann auch noch meine Krankenkasse bezahlen kann und Arbeitszeiten wie in der Schule, quasi 6 Stunden Sportunterricht. Außerdem haben die Kollegen weniger seelischen Stress am Fließband oder sind halt schon völlig abgestumpft, weshalb es dort meiner Erfahrung nach viel weniger Mobbing gibt als im Büro. Gut, kann auch daran liegen, weil die meisten nicht die selbe Sprache sprechen...


Denke ich auch. Hatte mal Praktikum in einer sozialen Einrichtung und die Kunden sind z.T. schon arg aggressiv. Über die steigende Notwendigkeit von Sicherheitskräften bei Behörden wird immer wieder in der Zeitung berichtet.
naja, je nachdem, wie fit du bist, kannst du bestimmt auch im Einzelhandel noch ne Ausbildung dranhängen.
Ausbildungsbeginn war doch immer September rum oder so, du hast zwar Februar verpasst, aber gib doch einfach randomly Kurzbewerbungen ab, wenn du Glück hast, brauchen die noch wen.

Das mit dem Mobbing ist da auch so, alles was sich während der Ausbildung nicht zu blöd anstellt, bleibt.

Und Azubigehalt ist googlebar.

Geht sogar bis duales Studium rauf, du hast ja Abi, allerdings hab ich gehört, das soll extrem stressig sein.

Und wenn Einzelhandel nix für dich ist, kannst du es noch bei Apotheken zwecks PTA mit ner Kurzbewerbung versuchen...oder was dir halt einfällt und wo du was findest...
 

honky

Ledersockenstreicher
@Blumenbiene was hattest Du denn studiert?
Ich hab gerade auch direkt an eine Ausbildung gedacht - ist zwar nicht das angenehmste ab einem gewissen Alter, aber wird von Unternehmen eigtl. oft gerne genommen wenn genug Motivation erkennbar ist. (Und es gibt immer mal Leute die bspw. das 2te Staatsexamen vergeigt haben... und die dann halt nochmal umsatteln nach 5-6 Jahren Studium).
Ungelernt zu bleiben ist wirklich ne schlechte Idee. Da bleiben ja fast nur Hilfstätigkeiten, kellnern, Pakete ausfahren, etc >> Vollzeitstellen werden in dem Bereich selten vergeben.

Verkürzt (mit Abi i.a.R. kein Thema) sind das halt 2 Jahre, wobei in sehr vielen Bereichen auch schon ein 4stelliges Azubigehalt gezahlt wird.
Und man glaubt gar nicht wieviele Unternehmen Probleme haben (gute) Auszubildende zu finden - diese Job- Messen/Börsen/etc machen damit ne Menge Kohle.
Lass es nicht über das Amt laufen >> dort werden die meisten Stellen gar nicht erst gemeldet, weil die meisten darüber vermittelten Bewerber eigtl. eh kein Bock haben aber halt Bewerbungen verschicken müssen um ihre Kohle weiter zu bekommen.

In kleineren Betrieben ist das Klima i.a.R. auch oft angenehmer als in größeren - das hat meiner Erfahrung nach weniger etwas mit Körperlich vs. Büro zu tun.
Und gerade im bspw. Handwerk sind Bewerber die auch direkt ein bisschen mitdenken und sich artikulieren können gold.

Und btw - verzehre nicht dein Angespartes. Die Ehrlichen und Anständigen werden in der BRD gefickt wie sonst niemand. Werte auf angehörige Vertrauensperson übertragen und die Gelder kassieren...
Oder halt einfach jetzt bewerben, und die verbleibende Zeit bis Ausbildungsbeginn als bezahlte Hilfskraft in das Unternehmen. (Diese Frage Option hört i.a.R. jeder Arbeitgeber gerne).

Viel Glück und viel Erfolg
 

0815works

Ledersockenstreicher
Junge, ich hab halb in der Klapse gewohnt.
Ich kenne die alle ganz gut. Persönlich.

Der Typ mit dem Chrystal und den 3 Kindern aus meinem Beispiel war der Sohn von meinen ehem. Nachbarn. Der hat dann irgendwann Suizid begangen. Soviel zu Sozpäds helfen...
Ich kenne halt auch ein paar. Ich habe ja nicht abgestritten, daß da auch schwarze Schafe drunter sind. Mir ging es eben auch um jene Fälle die in Harz4 landen aber eigentlich arbeiten wollen am Ende des Tages aber selbst mit Arbeit nicht wirklich besser dastehen.
Honky hat das ja auch sehr schön vorgerechnet. Es läuft in diesem Land eine Menge falsch und es müssen sich eindeutig Dinge ändern. Jemand der sich um Vorsorge kümmert wie Blumenbiene wo ich mich auch selbst zu zählen. Da ich seit 1Jahr nun Zuhause bin und weder Arbeitslosengeld erhalte, noch könnte ich Harz4 beantragen da ich Rücklagen habe. Ich habe sehr oft Jobs oder eine Ausbildung gemacht wo man unter 400 € im Monat ist, diese hätte ich nicht machen können wenn ich nicht bei meinen Eltern wohnen würde. Mit 1200€ mehr wäre für mich sowas wieder attraktiv und darum halte ich das BGE für eine interessante Idee und das würde garantiert nicht nur mir so gehen. Ich habe im Übrigen bisher einmal von Arbeitslosengeld gelebt und das für einen halben Monat das waren nicht einmal 200€.
 

Dr. Pepe

Honiggarde
Steh mal an bspw. einer Bushaltestelle oder sitz auf einer Bank im Park, und heb Kippenstummel und co auf um sie in den Mülleimer zu werfen > 9/10 gucken einen an als wäre man geisteskrank. durchweg positive Reaktionen nur im Watt...
Finde ich ja nett, dass du ständig meine Standpunkt untermauerst. Es ist richtig, beliebt ist der Job nicht. Gute Motivation sich lieber doch einen richtigen Job zu suchen, zu dem man nicht gezwungen wird.
Und warum gucken einen 9/10 Leute dumm an? Weil den Job (fast) nur die Leute machen, die absolut keine Wahl haben und es machen müssen. Menschen, die zu nichts anderem in der Lage sind, als Müll aufzusammeln, guckt man abwertend an.
Hast Du eine Vorstellung davon was es kostet (und an weiteren Schäden bewirkt) wenn Leuten Sozialhilfe gestrichen werden würde, und diese dann unterschiedlich reagieren?
Es kostet genau das Gleiche wie sonst auch, nämlich Hartz IV. Gefängnis war nie mein Vorschlag, also muss ich auf den Rest nicht eingehen.
Das Median-Einkommen liegt bei grob 1500-1600€ Netto im Monat. 50% haben also weniger. Davon ziehen wir jetzt mal ab: 446 H4 Satz; Kaltmiete für 50qm Wohnung ~ 400; Heizung+Warmwasser ~50 >> macht grob 900€
Sprich 50% der Bevölkerung in Deutschland haben maximal 700€ mehr als Asylbongo, welcher sogar als letztgültig ausreisepflichtig geführt sein kann >>H4 wird weiter gezahlt.
Davon gehen dann nochmal diverse Späßchen runter wie GEZ, berufsbedingte Mobilitätskosten (mindestens 50€ für ÖPNV), Zuzahlungen für XYZ...
Mal abgesehen davon, dass 400 € Kaltmiete für eine Person viel zu hoch angesetzt sind, denn man muss nicht dort wohnen, wo es so viel kostet, entspricht das genau meiner Argumentation. Es ist wie so üblich, der Linke und der Rechte sehen das gleiche Problem, aber haben unterschiedliche Lösungsansätze. Die linke Idee (deine) ist, den Leuten mehr Geld zu zahlen, damit es sich gegenüber Hartz IV mehr lohnt (womit dann langfristig Hartz IV steigt), der rechte Ansatz ist es die Attraktivität von Hartz IV zu senken, damit sich richtige Arbeit eher lohnt. Wer es unmenschlich findet von Menschen, die Hartz IV empfangen, zu verlangen, einer einfachen Arbeit nachzugehen und mit weniger Geld, dafür aber mit Sachleistungen zu leben, der wird sich wundern, wie unmenschlich Deutschland in ein paar Jahrzehnten ist.

Mein Problem dabei ist du schaffst noch billigere Arbeitskräfte und die machen den Arbeitsmarkt kaputt.
Langsam habe ich echt keine Lust mehr einfachste Zusammenhänge immer wieder zu erklären. Was ist denn hier los, zu warm draußen?
Das macht den Arbeitsmarkt nicht kaputt, weil die Menschen eine Arbeit verrichten, die aktuell niemand macht. Den Arbeitsmarkt machen sie nur dann kaputt, wenn sie sich selbst einen richtigen Job suchen, damit sie kein Hartz IV mehr bekommen. Wenn man so will, dann sind viele Arbeitslose gut für den Arbeitsmarkt. Die bekommen dann zwar Geld vom Staat, aber wenigstens sinken nicht die Löhne. Und da sind wir wieder bei dem Punkt, dass Zuwanderung = Lohndumping ist und nicht nur gestoppt, sondern zurückgedreht gehört.
Es gibt keine staatlichen Müllsammler?
Es gibt sie, aber nicht in dem Umfang, dass kein Müll auf der Straße läge.
Im übrigen habe ich hier das Gefühl im ganzen Gespräch, daß keiner der hier über Harz4ler redet schon mal mit einem solchen zu tun gehabt hat.
Dem kann ich widersprechen. Ich kenne Hartzer, die arbeiten wollen, genau wie die, die in ihrem ganzen Leben (mit ü50) nicht nie gearbeitet haben und unter 2000 € netto (ohne Ausbildung versteht sich) ihren Arsch auch nicht aus der gut beheizten Wohnung schwingen.

Denkt hier irgendeiner wir hätten für alle Bürger im Land Arbeit?
Ich für meinen Teil: kommt drauf an (s.o.). Deshalb bin ich dafür, dass Menschen, die nicht arbeiten wollen, per Losverfahren zu einem gemeinnützigen Job verdonnert werden, auf den sie absolut keinen Bock haben, der der Allgemeinheit am besten noch etwas nützt und der bisher nicht gemacht wird. Und wer dem nicht nachkommt, der bekommt Sanktionen.

Es wäre sinnvoller wenn man das BGE nur als Sachleistungen auszahlt wie Strom, Wasser, Miete und Möbel dann kann auch keiner faulenzen, Netflix zahlt sich nicht von selbst.
Die bessere Option wäre aber Steuern senken und Mindestlohn abschaffen.
Das wäre auch bei Hartz IV sinnvoll, da muss man nicht bis zum BGE gehen.

ich denke schon. Sobald die extrem Verweigerer ein paar Monate Zwangsarbeit im Knast gemacht haben, wo sie den Großteil ihres BGEs wieder an den Staat abgeben werden sie mit Sicherheit eine normale Arbeit vorziehen.
Ich glaube nicht, dass es sinnvoll ist die Leute in den Knast zu stecken, eher sollte man das Geld dann auf 0 reduzieren. Ist dann halt die Frage. Bei deinem Vorschlag fällt das "B" aus BGE" und bei meinem das "GE", BGE bleibt bei beiden Varianten nicht mehr übrig.
 
I

Irene Adler

Guest
der rechte Ansatz ist es die Attraktivität von Hartz IV zu senken, damit sich richtige Arbeit eher lohnt.
Ja, das ist auch wesentlich sinnvoller, weil kein Hartzer einen 450,- Job macht, weil man davon ja wieder so- und soviel abgeben muss, dass es sich wirklich nicht lohnt für ~100 Euro mehr aufzustehen und die übliche Scheiße auf der Arbeit zu fressen.

Und für die Leute, die wirklich nicht mehr können, gibt es den guten alten Amtsarzt und SGB12 (Sozialhilfe), die sind sowieso versorgt.


Es gibt sie, aber nicht in dem Umfang, dass kein Müll auf der Straße läge.

Apropos: Müllabfuhr ist z.b. ein sehr gut bezahlter Job... @0815works falls dir mal langweilig ist...

Nich lecker, aber es gibt Duschen und Badewannen (und 437540 Sorten Duschgel und Badezusätze)
 
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